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Alt 19.02.2002, 18:24   #1   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
Entfärbung von Kristallviolett

hallo allerseits.
ich schreibe grade eine facharbeit zum Thema "entfärbung von Kristallviolett bzw KV+".
Nach der reaktion mit natronlauge (die im überschuss vorhanden ist)
kann man nun mit einem photometer die Extinktion messen.

Diesen versuch hab ich bereits durchgeführt und die messwerte erhalten.

aber zur Auswertung hab ich einige fragen:
1. Wie errechne ich die Geshwindigkeitskonstante der reaktion

2. Welche beziehung besteht zwischen der extinktion zum zeitpunkt t und der zu diesem zeitpunkt noch vorhandenen KV+ KOnzentration.


ich hab da schon ne ahnung, aber ich möchte lieber nochma ne bestätigung vorher haben.

bitte dringend um Hilfe
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Alt 19.02.2002, 18:36   #2   Druckbare Version zeigen
Adam Männlich
Moderator
Beiträge: 8.039
@Chemika

zu 1. Es handelt sich um eine Reaktion zweiter Ordnung
Es gilt:
dcKV/dt = k*[KV]*[OH-]
Die Natronlauge wird denke ich mal im Überschuß eingesetzt -> dcKV/dt = k`*[KV]; k` = k*[OH]

a) Diese Gleichnug integrieren und b) dann ln[KV] gegen t auftragen die Steigung müsste k ergeben.

zu 2. Tipp: Lambert-Beersches Gesetz




Gruß
Adam
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Alt 22.02.2002, 00:36   #3   Druckbare Version zeigen
Adam Männlich
Moderator
Beiträge: 8.039
@Chemika


Da mich dein Versuch interessiert, habe ich etwas nachgeforscht...
Bin dabei auf diese Seite gestossen:

http://www.uni-bayreuth.de/departments/didaktikchemie/chembox/x_kinet/trph_1.htm

Hier ist alles nochmal wunderbar erklärt.


Gruß
Adam
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Wenn jemand ein Problem erkannt hat und nichts zur Lösung des Problems beiträgt, ist er selbst ein Teil des Problems.

Geändert von Adam (22.02.2002 um 00:39 Uhr)
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Alt 24.02.2002, 22:52   #4   Druckbare Version zeigen
ehemaliges Mitglied  
nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
vielen dank für die hilfe

Hi Adam.

Vielen dank für deine Hilfe.
Ich hab allerdings die Reaktion wie eine reaktion 1.ordnung behandelt, was ja unter den gegebenen umständen (NaOH im überschuss) durchaus erlaubt ist, oder? dann hab ich das ganze dann integrativ gelöst, wie du vorgeschlagen hast.

Mir ist allerdings beim 3.versuch (1. versuch bei 22°C, 2.versuch bei 33°C, 3.versuch bei 39°C) ein kleines missgeschick passiert. die geschwindigkeitskonstante des 3.versuchs liegt unter der des 2., was eigentlich nicht sein sollte. ich hab wohl, da der zeitintervall beim messen relativ gering bei 39°C ist, schwerwiegende messfehler gemacht. meinst du, ich sollte den 3.versuch weglassen, oder sollte ich den berücksichtigen und eine fehlerdiskussion einbauen?

Ansosnten hab ich noch über eine differentielle auswertung (also graphisch) nachgedacht. glaubst du, dass die nötig ist?
Ist doch bestimmt interessant, den direkten vergleich der intergativen und der graphisch differentiellen zu sehen. naja, schreib ma was du dazu denkst.


schönen gruss, Chemika
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Alt 25.02.2002, 00:34   #5   Druckbare Version zeigen
Adam Männlich
Moderator
Beiträge: 8.039
@Chemika

Zitat:
Ich hab allerdings die Reaktion wie eine reaktion 1.ordnung behandelt, was ja unter den gegebenen umständen (NaOH im überschuss) durchaus erlaubt ist, oder?
Das ist ok so.. Man spricht aber, in diesem Fall, nicht mehr von einer Reaktion erster Ordung sondern von einer Reaktion pseudo erster Ordnung.


Zitat:
....messfehler gemacht. meinst du, ich sollte den 3.versuch weglassen, oder sollte ich den berücksichtigen und eine fehlerdiskussion einbauen?
Da ist wirklich etwas schiefgelaufen. Aber Einfach eine Messung weglassen ist keine gute Idee, die Fehlerdiskussion passt schon eher


Zitat:
Ansosnten hab ich noch über eine differentielle auswertung (also graphisch) nachgedacht. glaubst du, dass die nötig ist?
Das bietet sich in diesem Fall sogar sehr gut an, würde ich sagen.
Der Link oben bietet so manche Anregungen


Gruß
Adam
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Alt 25.02.2002, 11:15   #6   Druckbare Version zeigen
minutemen Männlich
Mitglied
Beiträge: 3.865
schonmal dran gedacht, dass die 2te messung auch zu hoch liegen kann? 3 messwerte sind halt für eine statistische versuchsauswertung, die zeigen könnte, welche der messungen ein ausreisser ist, viel zuwenig. ganz zu schweigen davon, dass beim weglassen deine lin. regression nur 2 messpunkte enthält. also entweder in den sauren apfel beissen oder mehr messpunkte einführen.

die grösste fehlerquelle sollte übrigens in der endpunktsbestimmung liegen.
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