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Alt 14.12.2005, 21:39   #1   Druckbare Version zeigen
Lucia weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 28
Molenbruch-Rechnung

Hallo,
ich hänge grad an einer Aufgabe:
Gegeben ist folgendes: wir haben einen Eisenmeteoriten (wird als Kugel betrachtet), der zu je 50 wt% aus Fe und Ni besteht, und der einen Radius von 15,24 m hat. Wir wollen rausfinden, was der Meteorit wiegt.

Wir haben den Tip bekommen, erstmal die Gewichtsprozente (also jeweils 50) durch die Molmasse (in g/mol) zu teilen,so dass dann als Ergebnis x mol Fe und z mol Ni rauskommen, und als Summe dann x+z=y.
Dann sollen die Anteile Fe und Ni über den Molenbruch ausgerechnet werden (xFe=mol Fe/y und XNi=mol Ni/y.
Anschließend soll dann die Durchschnittsdichte des Meteoriten berechnet werden mit xFe*rho Fe + xNi*rhoNi.
Und anschließend soll dannaus der Summe (!) von der Durchschnittsdichte und dem Volumen, das ich aus dem Radius berechnen kann, die Masse rauskommen.
Es ist selten, dass wir Tips zu Aufgaben bekommen, aber nach diesen Erklärungen bin ich etwas verwirrt...

1) Wieso müssen die Gewichtsprozente durch die Molmassen von Fe bzw. Ni GETEILT werden, und nicht damit multipliziert? Und wie sollen da am Ende mol rauskommen (wt%/(g/mol)=mol?)?
2.)Wieso soll ich die Durchschnittsdichte zu dem Volumen addieren, um die Masse zu bekommen??Das haut ja schon rein von den Einheiten her nicht hin..

Oder einfacher gefragt: wie würdet ihr mit den Angaben im obersten Absatz ausrechnen, welche Masse das Teil hat?
Danke für jede sinnvolle Erklärung!
L.
Lucia ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 14.12.2005, 23:00   #2   Druckbare Version zeigen
NilsM Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.285
AW: Molenbruch-Rechnung

ich hab auch den ganzen abend drüber nachgedacht ..aber ich glaube ich kann den angegeben rechenweg nun nachvollziehen:

Sagen wir mal der Meteorit ist viel zu gross und zu schwer um ihn zu wiegen ...
deshalb sollt ihr seine masse berechnen

also nehmen wir mal an, wir wissen er besteht aus 50 massenprozent eisen und nickel und wir nehmen von dem meteorit eine probe von 100 g:
--> 50g Fe und 50g Ni
Teilt ihr das durch die Molare Masse erhaltet ihr jeweils die Stoffmenge des Eisens und des Nickels sowie des Meteoritengemisches in 100g.
Klar, nun wiegt der Meteorit nicht nur 100g, sondern X g aber die Stoffmengenverhältnisse sind in 100g genauso wie in den gesucht X g.
Daher bildet man durch den Molenbruch die Stoffmengenverhältnisse, die unabhängig sind von der getesteten Masse.
--> Multipliziert mit der Dichte + Addition von beiden Produkten --> mittlere Dichte des Meteorits
--> Über V=4/3*pi*r3 und rho = m/V rechnet man die Gesamtmasse des Meteoriten aus.

Nun warum kann man direkt durch die Gewichtsprozent teilen:
In meinem Weg oben, bestimme ich erst die Stoffmenge "in klein" und stelle dann verhältnisse auf. Man kann diese beiden Schritte auch vereinen zu einem und direkt die Gewichtsprozent teilen.

So ich hoffe das stimmt so und ich konnt helfen.
NilsM ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.12.2005, 11:16   #3   Druckbare Version zeigen
Lucia weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 28
AW: Molenbruch-Rechnung

Danke!
Ich glaub´, jetzt hab ich´s kapiert
Gruß,
L.
Lucia ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.12.2005, 17:17   #4   Druckbare Version zeigen
NilsM Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.285
AW: Molenbruch-Rechnung

Zitat:
Dichte r des Meteoriten ausrechnen.
ein bischen ungünstig gewählt bei einer Gleichung die sowieso r für Radius beeinhaltet, oder ?
NilsM ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.12.2005, 18:21   #5   Druckbare Version zeigen
NilsM Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.285
AW: Molenbruch-Rechnung

Zitat:
nicht im Zitat aber in meinem Text wird die Dichte mit "rho" und nicht mit r bezeichnet. Ich will nicht hoffen, dass das Zitat bewusst gefälscht worden ist
sry ..ich weiss nich genau. Vllt. stellt mein Browser das nicht richtig da.
Dann will ich nix gesagt haben...nochmals sry
Zitat:
in dem äußerst umständlichen Lösungsansatz vor meinem Beitrag
- die Formel hab ich nur aus der Fragestellung übernommen und war mir nicht bewusst, dass sie falsch ist.
- ich habe das so ausführlich formuliert, weil Lucia nach einer Erklärungen gefragt hat ...

btw. ich wollte mit dem beitrag wirklich keinem auf die Füße treten..sry nochmals
NilsM ist offline   Mit Zitat antworten
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