Allgemeine Chemie
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Alt 12.12.2005, 21:33   #1   Druckbare Version zeigen
Dyster  
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Themenersteller
Beiträge: 5
Fragen zur morgigen Klausur (K12)

Hallo!

Da meine Fragen mehrere Bereiche umfassen, hab ich es mal in "Allgemeine Chemie" reingestellt, sollte das falsch sein, bitte verschieben!
Auf den ersten drei Seiten hab ich nix dazu gefunden...

Fänd es gut, wenn ihr mir heute antworten würdet, denn ich schreib morgen ja schon...

1) Beim Schmelzpunkt von Alkanen ist es ja so, daß isomere Alkane einen höheren Schmelzpunkt haben, wenn sie symmetrisch verzweigt sind, da sie sich leichter im Molekülgitter zusammenschließen können.
Beim Siedepunkt hingegen steht bei mir, daß symmetrische Alkane einen geringeren Schmelzpunkt haben, da die Oberfläche kleiner ist.

Das verwirrt mich etwas. Ist denn die Oberfläche von 2, 2-diethyl-hexan kleiner als die von 2-methyl-2-propyl-hexan?
Und vorallem: Wenn beim Sieden assymetrische Alkane eine höhere Oberfläche und damit höhere vdWK haben, müßte dieses Kriterium dann nicht auch für den Schmelzpunkt gelten?

Ich interpretier das zZt so:
Schmelzen: Symmetrie -> höherer Schmelzpunkt
Sieden: Symmetrie -> niedrigerer Schmelzpunkt?

Vertue ich mich? Oder besteht kein Zusammenhang zwischen Symmetrie und Oberfläche + vdWK?

2) Kann mir wer die Reaktionsgleichung für folgenden N-Nachweis geben:
"In einem RG wird ein Gemisch aus Natriumhydroxid und Harnstoff erhitzt. Die entweichenden Gase färben ein feuchtes Indikatorpapier blau."

Ich weiß zwar, daß das am entstandenen OH- liegt, aber wie es dazu kommt, versteh ich nicht.

3) Ich benötige ebenfalls die Reaktionsgleichung zum Nachweis von CO2 durch Kalkwasser.

4) Ruß bildet sich durch C2, oder?

5) Bei der Nomenklatur entscheidet also das Alphabet, nicht die Nummer über die Position? Also steht 4-ethyl vor 1-propyl? Und 4-en steht vor 2-in? Oder entscheidet die "Größe"? Also butyl vor propyl vor ethyl? Wie ist das?

6)Warum ist bei einem Torsionswinkel von 60° der Energiegehalt größer als bei 120°?

7) Was bildet sich bei der elektrophilen Addition durch Rückseitenangriff eher?

H H
| |
Br - C - H oder H - C - I
| |
H - C - I Br - C - H
| |
CH3 CH3

Warum?

8) Es gibt ja zwei Möglichkeiten, Doppel/Dreifachbindungen nachzuweisen:

a) Durch Zugabe von Bromwasser, welches sich entfärbt
b) Durch KMnO4.

Bei zweiterem kapier ich jetzt nicht ganz, ob sich das entfärbt oder ob es zu Braunstein wird. Oder beides?

9) "Eine Lösung von 0,05g einer Substanz (Mr = 112g/mol) reagiert mit 9ml ethanolischer Bromlösung (C = 0,1 mol/l) bis zur ersten bleibenden Braunfärbung. Wieviele Doppelbindungen hat das Molekül?"

Wie berechne ich das?

Hm, das war jetzt viel auf einmal, vllt wurd ja alles schon 100mal beantwortet (dann vllt Verweis dazu geben?), aber mich bedrückt es eben und ich hab nicht viel Zeit...

Danke und viele Grüße,
Dyster
Dyster ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.12.2005, 21:57   #2   Druckbare Version zeigen
Teufel weiblich 
Mitglied
Beiträge: 55
AW: Fragen zur morgigen Klausur (K12)

Zu 8:

Baeyersche Probe: Versetzen mit KMnO4 in Na2CO3-Lsg. --> wird braun --> cc- Mehrfachbindungen

Bromwasserreaktion: Einleiten in Bromwasser --> Entfärbung --> cc-Mehrfachbindungen
__________________
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Alt 12.12.2005, 22:08   #3   Druckbare Version zeigen
Teufel weiblich 
Mitglied
Beiträge: 55
AW: Fragen zur morgigen Klausur (K12)

Zu 2:

CO2 weist man durch Einleiten in Ca(OH)2 -Lsg. nach, dabei fällt CaC03 aus. Ich denke das hilft dir.
__________________
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Alt 12.12.2005, 22:13   #4   Druckbare Version zeigen
Dyster  
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Themenersteller
Beiträge: 5
AW: Fragen zur morgigen Klausur (K12)

Danke bisher!

Müssen bei einer Redoxgleichung denn die Produkte gegeben sein? Oder müssen wir die anhand der Angabe selbst herausfinden?
Das bezieht sich vorallem auf die baeyersche Probe: Wenn ich irgendeine Kohlenstoffverbindung als Edukt hab, muß ich dann von selbst auf dessen Produkt kommen?

Und ist die Entfärbung von Bromwasser im alkalischen oder im sauren Milieu? Was kommt da als Produkt heraus?

Noch eine Frage: Welche OZ hat ein Cl-Atom, welches an ein C-Atom herangebunden ist?
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Alt 12.12.2005, 22:25   #5   Druckbare Version zeigen
Teufel weiblich 
Mitglied
Beiträge: 55
AW: Fragen zur morgigen Klausur (K12)

Also das mit dem Bromwasser ist soweit ich weiß so:

Es weist Mehrfachbindungen nach indem 2Br an der Doppelbindung angreift und diese "öffnet". z.B beim Ethen. Es entsteht 1,2-Dibromethan.

Das Milieu ist glaube ich egal.

Ach und wie das mit den Edukten und Produkten bei eurem Lehrer ist weiß ich nicht.

http://de.wikipedia.org/wiki/Ruß
__________________
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Geändert von Teufel (12.12.2005 um 22:33 Uhr)
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Alt 12.12.2005, 22:26   #6   Druckbare Version zeigen
Dyster  
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Themenersteller
Beiträge: 5
AW: Fragen zur morgigen Klausur (K12)

Aso, das ist die elektrophile Addition, stimmt ja.
Dyster ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.12.2005, 23:12   #7   Druckbare Version zeigen
kaliumcyanid Männlich
Mitglied
Beiträge: 18.824
AW: Fragen zur morgigen Klausur (K12)

Guten Abend, Herr Dyster
kaliumcyanid ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 12.12.2005, 23:19   #8   Druckbare Version zeigen
Dyster  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 5
AW: Fragen zur morgigen Klausur (K12)

Abend, Herr Vincl ^^
Dyster ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.12.2005, 23:51   #9   Druckbare Version zeigen
Dyster  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 5
AW: Fragen zur morgigen Klausur (K12)

Halllo!

Bitte nochmals um Beantwortung folgender Frage:

9) "Eine Lösung von 0,05g einer Substanz (Mr = 112g/mol) reagiert mit 9ml ethanolischer Bromlösung (C = 0,1 mol/l) bis zur ersten bleibenden Braunfärbung. Wieviele Doppelbindungen hat das Molekül?"
Dyster ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.12.2005, 01:14   #10   Druckbare Version zeigen
buba Männlich
Mitglied
Beiträge: 18.460
0.45 mmol der Substanz, 0.9 mmol Brom. Wieviele Doppelbindungen könnten da wohl sein?
buba ist offline   Mit Zitat antworten
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