Allgemeine Chemie
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F. Budde, U.-H. Felcht, H. Frankemölle
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Alt 22.11.2005, 11:49   #1   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
Gasreduktion

Hallo,

ich suche einen guten Hinweis wie man Wasserstoff und Sauerstoff (gasförmig) in Wasser reduzieren bzw. oxidieren kann. Die Reaktion muss bei Zimmertemperatur ablaufen und keine toxischen Substanzen beinhalten.
Alternativ können beide Gase auch absorbiert werden.

Für jeden Hinweis dankbar

bugdom
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Alt 22.11.2005, 11:53   #2   Druckbare Version zeigen
Tino71 Männlich
Moderator
Beiträge: 6.935
Blog-Einträge: 41
AW: Gasreduktion

Upps? Schon bumm gemacht?
__________________
Vor dem Gesetz sind alle Katzen grau
Tino71 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.11.2005, 11:55   #3   Druckbare Version zeigen
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AW: Gasreduktion

Das ist genau das, was es zu vermeiden gilt ;-)
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Alt 22.11.2005, 12:31   #4   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
AW: Gasreduktion

OK, du hast recht; ich konkretisiere:

Die Gase enstehen in wässriger Lösung bei einer Elektrolyse und bilden Gasbläschen. Die Gasbläschen stören dann im Verlauf der Messung eine ungestörte homogene Ausbreitung von Schallwellen im Wasser und verzerren die Messergebnisse auf eine Art und Weise, die man nur schlecht wieder rausrechnen kann. Dummerweise darf dabei auch der Leitwert des Wassers nur geringfügig geändert werden.
Bisherige Versuche wurden mit Katalysatoren gemacht, die sind aber, sofern sie auf Metallen der Platin-Gruppe basieren, ziemlich teuer und "verbrauchen" sich.
Wenn's dazu eine elegantere Lösung gäbe wäre das für unsere Messungen ziemlich gut.

Danke aber erstma an dieser Stelle für's Mitdenken und Mitlösen.


bugdom
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Alt 22.11.2005, 12:55   #5   Druckbare Version zeigen
Godwael Männlich
Moderator
Beiträge: 12.173
Blog-Einträge: 12
AW: Gasreduktion

Ich kenn den Aufbau deiner Apparatur leider nicht, aber kann man die Bläschenbildung nicht durch erhöhten Druck unterdrücken?
__________________
Gruß,
Fischer


Fischblog - powered by Spektrum der Wissenschaft
Godwael ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.11.2005, 12:56   #6   Druckbare Version zeigen
Edgar Männlich
Mitglied
Beiträge: 4.044
AW: Gasreduktion

Pt-Katalysatoren sind wohl die einzig sinnvolle Lösung.
Sie werden auch in Kernreaktoren eingesetzt, dort bilden sich durch die Strahlung im Kühlwasser auch erhebliche Mengen Knallgas.
Edgar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.11.2005, 13:37   #7   Druckbare Version zeigen
gerrit Männlich
Mitglied
Beiträge: 459
AW: Gasreduktion

Darf ich noch mal fragen was du machst?
wärend einer Elektrolyse untersuchst du die Ausbreitung mechanischer Wellen im Wasser?
wozu? mach das doch nacheinander? oder erzeugst du die Wellen erst mit der Elektrolyse?
gerrit ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.11.2005, 15:47   #8   Druckbare Version zeigen
minutemen Männlich
Mitglied
Beiträge: 3.865
AW: Gasreduktion

wie wäre es mit dem einsatz von elektroden, an denen der wasserstoff eine hinreichend große überspannung hat und sich nicht abscheidet?
__________________
"Alles Denken ist Zurechtmachen." Christian Morgenstern

immer gern genommen: Google, Wikipedia, MetaGer, Suchfunktion des Forums
Regeln und Etikette im Chemieonline-Forum, RFC1855, RTFM?
minutemen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.11.2005, 18:12   #9   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
AW: Gasreduktion

Also das Knallgas entsteht, richtig, während der Schallwellenproduktion. Wir erzeugen eine Plasmaentladung, die eine Welle ablöst, die wiederum untersucht wird. Und die Gasbläschen sind dabei denkbar schlecht, weil es um die spezielle Charakteristik der Welle geht, wenn sie auf eine bestimmte Grenzfläche trift.
Also die Denke geht in Richtung Absorbtion. Irgendetwas, das einen kontinuierlichen, fassbaren Dreckeffekt hat, den man wieder rausrechnen/rauseichen kann.

bugdom
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