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Alt 06.02.2002, 20:02   #1   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
Metallbindung und Ionenbindung

Hallo,

ich habe widereinmal etwas vergessen, und zwar die Merkmale der Metallbindung und die Merkmale der Ionenbindung. kann mir vieleicht jemand helfen??

Vielen Dank im Voraus!
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Alt 06.02.2002, 20:25   #2   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
Kann mir den keiner helfen??
Es ist dringend.

Vielen Dank.
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Alt 06.02.2002, 20:37   #3   Druckbare Version zeigen
Penthesilea  
Mitglied
Beiträge: 593
Ionenbindung (auch: heteropolare oder elektrovalente Bindung):
a) Beteiligte Atome: Metallatom + Nichtmetallatom
b) Charakter der Atome: elektropositiv + elektronegativ
c) Vorgänge in der Elektronenhülle: Übergang von Elektronen
d) Art der enstehenden Teilchen: pos. und neg. Ionen
e) Kristallgitter: Ionengitter
f) Charakter der entstehenden Stoffe: salzartig
g) z.B.: NaCl, CaO, NaOH
Ionenbindungen zeichnen sich durch eine Elektronegativitätsdifferenz der beteiligten Teilchen von mehr als 1,5 aus.

Metallbindung
a) Metallatome
b) elektropositiv
c) Abgabe von Valenzelektronen (bewegen sich mehr oder weniger frei im Gitter)
d) positive Ionen und Elektronengas
e) Metalgitter
f) metallisch
g) alle Metalle und Legierungen

Gruß,

P.
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Ich mache Nichts.....und das oberflächlich!

Geändert von Penthesilea (06.02.2002 um 20:41 Uhr)
Penthesilea ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.02.2002, 20:38   #4   Druckbare Version zeigen
FK Männlich
Moderator
Beiträge: 60.898
Nur keine Panik.

Die Ionenbindung funktioniert nach dem Prinzip "ungleichnamige Ladungen ziehen sich an". Die Kräfte sind nicht gerichtet; um jedes positive Ion packen sich so viele negative Ionen, wie dran passen, und umgekehrt (Idealfall!).
Die Metallbindung lässt sich (auch im Idealfall) betrachten, als seien im Gitter Metallkationen von Elektronen umgeben. Die Kationen packen sich möglichst dicht aneinander, die Elektronen befinden sich dazwischen und neutralisieren die Abstoßung. Da die Elektronen leicht verschiebbar sind, leitet der Kristall den Strom.
(Bei den Bindungen handelt es sich um delokalisierte Molekelorbitale....)

Genug davon....

Gruß,
Franz
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Gib einem Mann einen Fisch, und Du ernährst ihn für einen Tag.
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Nichts, was ein Mensch sich auszudenken in der Lage ist, kann so unwahrscheinlich, unlogisch oder hirnrissig sein, als dass es nicht doch ein anderer Mensch für bare Münze halten und diese vermeintliche Wahrheit notfalls mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigen wird.

Stellt bitte Eure Fragen im Forum, nicht per PN oder Email an mich oder andere Moderatoren! Ich gucke nur ziemlich selten in meine PNs rein - kann also ein paar Tage dauern, bis ich ne neue Nachricht entdecke...

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Alt 06.02.2002, 20:38   #5   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
Ionenbindung
Ein Bestandteil hat ein niedriges Ionisierungspotential und der zweite Bestandteil hat eine hohe Elektronenaffinität.
Bei der Ionenbindung findet ein Elektronenübergang statt.
Die entstehenden Ionen der Hauptgruppenelemente haben Edelgaskonfiguration.
Die Ionen werden hauptsächlich durch elektrostatische Anziehungskräfte zusammengehalten (Coulombsche Kraft). Die Coulombsche Kraft bevorzugt keine Richtung, d.h. die Ionenbindung ist ungerichtet.

Metallbindung
Im Metallgitter stellt jedes Metallatom seine Valenzelektronen dem Gesamtgitter zur verfügung und wird ein Metallkation. Die Elektronen sind über das gesamte Gitter verteilt (delokalisiert) und bewirken den inneren Zusammenhalt durch elektrostatische Anziehungskräfte zwischen Elektronen und Atomrümpfen.
Die Metallische Bindung ist wie die Ionenbindung eine ungerichtete Bindung.
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Alt 06.02.2002, 20:45   #6   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
Oh, vielen dank. Darauf hätte ich auch selbst kommen können. Ich hatte mir das viel schwerer Vorgestellt. An so einfache Erklärungen habe ich überhaupt nicht gedacht!
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Alt 06.02.2002, 20:46   #7   Druckbare Version zeigen
Penthesilea  
Mitglied
Beiträge: 593
Da schreibt man sich die Finger wund, dafür das einer selbst drauf kommen kann.
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Ich mache Nichts.....und das oberflächlich!
Penthesilea ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.02.2002, 21:35   #8   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
Zunächst ist einmal wichtig, dass die Übergänge zwischen den 3 chemischen Hauptbindungsarten fließend sind.

Bei einer ionischen Bindung dominiert die Coulomb-Wechselwirkung, bei einer kovalenten Bindung dagegen die Wechselwirkung der Grenzorbitale.
Eine Metallbindung kommt im Prinzip auch durch Orbitalwechselwirkung zustande, Stichwort Bändertheorie.

Geändert von Last of the Sane (06.02.2002 um 21:40 Uhr)
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Alt 06.02.2002, 22:12   #9   Druckbare Version zeigen
Adam Männlich
Moderator
Beiträge: 8.039
Hier ist einiges zu diesem Thema zusammengefasst

http://www.fam-isenschmid.ch/bindung.html
__________________
Wenn jemand ein Problem erkannt hat und nichts zur Lösung des Problems beiträgt, ist er selbst ein Teil des Problems.
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