Allgemeine Chemie
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Alt 25.10.2005, 15:28   #1   Druckbare Version zeigen
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Unglücklich Problem mit Aufgabe zur relativen Atommasse

Ich bin völlig ahnungslos, wie ich folgende Aufgabe lösen soll, ein befreundeter Chemotechniker kapiert es auch nicht:
Folgendes:
Relative Atommasse.
Ein unbekanntes Element E verbrennt in reinem Sauerstoff, im geschlossenen System quantitativ unter Bildung eines Gases als einzigem Produkt.
Dabei beobachtet man Volumenkonstanz (das Element liegt bei Normalbedingungen als Feststoff vor).
Man findet, dass für eine Probe der Masse 0,36g des Elementes 250mL Sauerstoff verbraucht werden.

a) Welche Summen-Formel ( ExOx ) hat das gebildete, gasförmige Elementoxid?
b) Welche "relative Atommasse" ist dem unbekannten Element auf der Wasserstoff-Skala zuzuschreiben? ( sie benötigen dazu lediglich: p(O2)= 1.4 g/L; M(O)=16, M(H)=1 ).


Bitte, ich weiß da nicht was ich machen soll und das ist jetzt meine letzte Chance!
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Alt 25.10.2005, 15:39   #2   Druckbare Version zeigen
Gaga Männlich
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Beiträge: 1.999
AW: Problem mit Aufgabe zur relativen Atommasse

rechne einfach mal aus, wieviel mol den element E hat und wieviel mol der verbrauchte sauerstoff hat
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Alt 25.10.2005, 15:42   #3   Druckbare Version zeigen
belsan Männlich
Mitglied
Beiträge: 4.635
AW: Problem mit Aufgabe zur relativen Atommasse

Der Knackpunkt ist die Angabe "Volumenkonstanz".

Da man das Volumen des Feststoffs in erster Näherung vernachlässigen kann, folgt daraus, das aus einem Mol Sauerstoff 1 Mol des gasförmigen Oxids entsteht.

Mithin beantwortet das die Frage a)

E(fest) + O2(gas) --> EO2(gas)

b) ist dann im wesentlichen wieder Dreisatz.
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Gruß belsan

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Geändert von belsan (25.10.2005 um 15:55 Uhr)
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Alt 25.10.2005, 15:53   #4   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
AW: Problem mit Aufgabe zur relativen Atommasse

Wir sind nicht draufgekommen, ich geb den Kram jetzt ohne die Aufgabe ab.
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Alt 25.10.2005, 16:00   #5   Druckbare Version zeigen
belsan Männlich
Mitglied
Beiträge: 4.635
AW: Problem mit Aufgabe zur relativen Atommasse

Du gibst aber schnell auf.

Aus der Dichte 1,4 g/L kannst Du ausrechnen wie viel Gramm 0,25 Liter Sauerstoff sind.

Damit kannst Du mit der Angabe der relativen Atommasse Ar = 16 g/mol (! nicht O mit O2 verwechseln) die Stoffmenge des Sauerstoffs ausrechnen.

Weil die Stoffmenge des Sauerstoffs gleich der Stoffmenge des Elements ist, kannst du dann aus der Masse des Elements die relative Atommasse in g/mol ausrechnen.
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Alt 25.10.2005, 19:07   #6   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
AW: Problem mit Aufgabe zur relativen Atommasse

Ich mußte noch eine Stunde zur Uni mit dem Kram fahren, und hatte echt bis zuletzt versucht, dass alleine rauszukriegen!
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Alt 25.10.2005, 19:35   #7   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.863
AW: Problem mit Aufgabe zur relativen Atommasse

Zitat:
Zitat von Kerberos
... zur Uni ...


au Mann
ricinus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.10.2005, 22:00   #8   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
AW: Problem mit Aufgabe zur relativen Atommasse

Es würde uns hier sehr freuen, wenn das mal einer vorrechnen könnte, wir kommen uns dumm vor.
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Alt 25.10.2005, 22:05   #9   Druckbare Version zeigen
Gaga Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.999
AW: Problem mit Aufgabe zur relativen Atommasse

Zitat:
Weil die Stoffmenge des Sauerstoffs gleich der Stoffmenge des Elements ist, kannst du dann aus der Masse des Elements die relative Atommasse in g/mol ausrechnen.
@ belsan: wo ist das denn gesagt, bzw. was ist mit dem "quantitativ" in der aufgabenstellung gemeint? stoff reagiert stöchiometrisch 1 : 1
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Alt 25.10.2005, 23:25   #10   Druckbare Version zeigen
belsan Männlich
Mitglied
Beiträge: 4.635
AW: Problem mit Aufgabe zur relativen Atommasse

Die Angabe " ein ... Element ... verbrennt ... quantitativ" heißt zunächst nicht mehr als dass die Reaktion vollständig verläuft, also die gesamte Stoffmenge reagiert.

Die Aussage, dass gleiche Stoffmengen des Elements und des Sauerstoffs mitteinander reagieren leitet sich aus den Angaben der Bildung eines gasförmigen Produkts bei Volumenkonstanz ab.

Darin enthalten ist die Überlegung, dass verschiedene Gase das gleiche Volumen einnehmen, wenn die Stoffmenge gleich ist (ideale Gase).

Umgekehrt heißt das, dass das Volumen nur konstant bleiben kann, wenn der verbrauchte Sauerstoff und das gebildete Gas die selbe Stoffmenge haben.
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Gruß belsan

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