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Allgemeine Chemie Fragen zur Chemie, die ihr nicht in eines der Fachforen einordnen könnt, gehören hierher.

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Alt 20.10.2005, 19:24   #1   Druckbare Version zeigen
Seya weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 17
Unglücklich HCl verdünnen?

Hallo,
irgendwie steh ich grad aufm Schlauch.
Ich brauch 10%ige HCl... hab nun ne Flasche 36%ige vor mir stehen und hab grad null ahnung, wie ich des hingemischt kriege. Brauche einen Liter von der 10%igen.... Wie viel ml brauch ich von der 36%igen dafür?

Danköö!
seya
__________________
Eventuelle Rechtschreibfehler sind gewollt ^^
Seya ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.10.2005, 19:29   #2   Druckbare Version zeigen
Gaga Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.999
AW: HCl verdünnen?

Zitat:
Zitat von Seya
Hallo,
irgendwie steh ich grad aufm Schlauch.
Ich brauch 10%ige HCl... hab nun ne Flasche 36%ige vor mir stehen und hab grad null ahnung, wie ich des hingemischt kriege. Brauche einen Liter von der 10%igen.... Wie viel ml brauch ich von der 36%igen dafür?

Danköö!
seya
---> Forensuche, da findest du warscheinlich direkt mit dem ersten link was du suchst
Gaga ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.10.2005, 19:32   #3   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.863
AW: HCl verdünnen?

Ich sehe du studierst Geowissenschaften. Da brauchst du die 10%ige Salzsäure wohl um Gneis von Kalk zu unterscheiden, was ? Das geht auch mit nem Hammer.

Wenns so ungefähr sein soll : 10% ist ein Drittel von 36% (das Datum der hercynischen Faltung ist auch nicht genauer bekannt). Also 300 ml konz. Säure ad 1000.

Wenns genauer sein soll : die Dichte der 10%igen HCl ist 1.05 g/cm3. Ein Liter davon macht also 1050 g. 10% von dieser Masse sind 105.0 g. Du brauchst also 105.0 g reines HCl. Die konzentrierte Säure enthält 36%. Macht 36 g auf 100 g. 105 g reines HCl wären also in 100*105/36=291,67 g konz. Säure drin. Diese Säure hat eine Dichte von 1.18 g/cm3. 291.67 g konz. Säure wären also 247.17 ml. Dieses Volumen zu 1000 ml aufgefüllt gibt die 10%ige Salzsäure....

lg
ricinus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.10.2005, 19:41   #4   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
AW: HCl verdünnen?

Zitat:
Zitat von ricinus
...wären also 247.17 ml...
Geeignete Messzylinder gibt es bei
bm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.10.2005, 19:53   #5   Druckbare Version zeigen
Nesquik Männlich
Mitglied
Beiträge: 428
AW: HCl verdünnen?

Zitat:
Zitat von bm
Geeignete Messzylinder gibt es bei

Einem Volumendealer, oder mit ner µl-Spritze...
__________________
"Auch das Zitieren ist eine Form der Dankbarkeit" (Thomas Mann)
Nesquik ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.10.2005, 20:00   #6   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.863
AW: HCl verdünnen?

Zitat:
Zitat von bm
Geeignete Messzylinder gibt es bei
Ich hab da so 1 ul Pipetten für die Chromatographie. Eine solche setzt man dann eben 247170+/-10 Mal an.
ricinus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.10.2005, 20:38   #7   Druckbare Version zeigen
Seya weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 17
AW: HCl verdünnen?

*grins*
lieben Dank euch allen!
Das Mischungskreuz hat mir schon weitergeholfen ^^

@ricinus: Ja, genau dafür. Wobei ich mal hoffe, dass ich nen Gneis auch ohne HCl von nem Kalk unterscheiden kann.
__________________
Eventuelle Rechtschreibfehler sind gewollt ^^
Seya ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.10.2005, 12:15   #8   Druckbare Version zeigen
Woehler Männlich
Mitglied
Beiträge: 988
AW: HCl verdünnen?

Zitat:
Zitat von ricinus
Dieses Volumen zu 1000 ml aufgefüllt gibt die 10%ige Salzsäure....

lg
Giest Du Wasser zu der Säure, dann passiert das ungeheure...
Ich würde eher das Wasser vorlegen und dann die Säure zugeben, das vermeidet Verätzungen.
Woehler ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.10.2005, 12:26   #9   Druckbare Version zeigen
Godwael Männlich
Moderator
Beiträge: 12.173
Blog-Einträge: 12
AW: HCl verdünnen?

Zitat:
Da brauchst du die 10%ige Salzsäure wohl um Gneis von Kalk zu unterscheiden, was ? Das geht auch mit nem Hammer.
Da reicht auch ein Fingernagel...
__________________
Gruß,
Fischer


Fischblog - powered by Spektrum der Wissenschaft
Godwael ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.10.2005, 13:07   #10   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.863
AW: HCl verdünnen?

Zitat:
Zitat von Woehler
Giest Du Wasser zu der Säure, dann passiert das ungeheure...
Ich würde eher das Wasser vorlegen und dann die Säure zugeben, das vermeidet Verätzungen.
Das gilt nur für reine konzentrierte Säuren, etwa Schwefelsäure. Die konzentrierte, rauchende Salzsäure ist ja nur ca 37%ig, besteht also schon zu 63% aus Wasser. Da kannste ruhig Wasser zugiessen, das wird ein bisschen warm und das wars. Reinen Eisessig (100%) und 85%ige Phosphorsäure, 65%ige Salpetersäure kann man auch umgekehrt verdünnen ohne dass sich da viel tut. Also mal bloss keine Panik.

lg
ricinus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.10.2005, 13:08   #11   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.863
AW: HCl verdünnen?

Zitat:
Zitat von Godwael
Da reicht auch ein Fingernagel...
Und was machen die Nägelkauer ? Schuhe und Strümpfe ausziehen und mit dem Hammerzeh am Kalk reiben ?
ricinus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.10.2005, 20:14   #12   Druckbare Version zeigen
Nesquik Männlich
Mitglied
Beiträge: 428
AW: HCl verdünnen?

Zitat:
Zitat von ricinus
Und was machen die Nägelkauer ? Schuhe und Strümpfe ausziehen und mit dem Hammerzeh am Kalk reiben ?
Einen Hammerzeh Das haben wohl nur Geologen

Also ich habe einen Großen-, Zeige-, Mittel- (oder Stinke-), Ring- und einen kleinen Zeh. Und das an beiden Füßen!!
__________________
"Auch das Zitieren ist eine Form der Dankbarkeit" (Thomas Mann)
Nesquik ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 21.10.2005, 22:35   #13   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.863
AW: HCl verdünnen?

Zitat:
Zitat von Nesquik
Einen Hammerzeh Das haben wohl nur Geologen

Also ich habe einen Großen-, Zeige-, Mittel- (oder Stinke-), Ring- und einen kleinen Zeh. Und das an beiden Füßen!!
Zitat:
Hammerzehe
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie :

Die Form einer Hammerzehe ergibt sich durch die permanente krallenartige Beugung einer Zehe. Sie ist in seltenen Fällen angeboren (Kamptodaktylie), meist jedoch aufgrund Verwendung ungeeigneten Schuhwerks mechanisch bedingt. Auch neurologische Erkrankungen können zu diesem Symptom führen.
lg
ricinus ist offline   Mit Zitat antworten
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