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Alt 16.10.2005, 16:22   #1   Druckbare Version zeigen
Yalee  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 14
Wasserstoffbrückenbindungen

Hallo, ich bins mal wieder.
Ich schreibe morgen (direkt am ersten Schultag! -ächtz-) einen Chemietest und bin mir nicht sicher ob ich das mit den Wasserstoffbrückenbindugen richtig verstanden habe. In unserem Buch ist das etwas kompliziert erklärt. Kann mir das irgendjemand etwas simpler erklären?!
Können nur Wasser, Amoniak und Flourwasserstoff Brückenbindugen bilden?!

Und was genau bezeichnet man als Van der Walsche Kräfte? Die Anziehungskraft
zwischen zwei temporären Dipolen?

Würde mich über Antwort sehr freuen!
Danke schonmal,

Liebe Grüße
*yalee
Yalee ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.10.2005, 17:04   #2   Druckbare Version zeigen
[Der kleine Chemiker] Männlich
Mitglied
Beiträge: 45
AW: Wasserstoffbrückenbindungen

HI
guck dir mal die 2 Grafiken an die ich eben schnell skizziert hab.
P.S. Die Zahlen in der ersten sind die Elektronegativitätsdifferenzen. DIe erste ist Wasserstoffbrücke und die zweite Van-der-Waals.


lg
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Alt 16.10.2005, 17:09   #3   Druckbare Version zeigen
[Der kleine Chemiker] Männlich
Mitglied
Beiträge: 45
AW: Wasserstoffbrückenbindungen

OH Sorry das oben ist die Van-der-Waals Bindung, hier kommt die Wasserstoffbrücke!
Falls dir das nicht reicht:

http://de.wikipedia.org/wiki/Van-der-Waals-Bindung
http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffbr%C3%BCcke

P.S. ich hab bei meiner Zeichnung Methanol als Beispiel genommen (C3OH)
lg
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Alt 16.10.2005, 17:22   #4   Druckbare Version zeigen
ehemaliges Mitglied  
nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
AW: Wasserstoffbrückenbindungen

Zitat:
Zitat von Yalee
Und was genau bezeichnet man als Van der Walsche Kräfte? Die Anziehungskraft
zwischen zwei temporären Dipolen?
Zwischen induzierten Dipolen, ja. Wurde hier übrigens schon öfter durchgesprochen. Allerdings wird der Begriff van-der-Waals-Kräfte nicht von allen Autoren einheitlich verwendet. Manche Autoren verstehen darunter quasi alle intermolekularen Kräfte. Am besten Du hälst es so, wie ihr es im Unterricht gelernt habt.
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Alt 16.10.2005, 19:13   #5   Druckbare Version zeigen
[Der kleine Chemiker] Männlich
Mitglied
Beiträge: 45
AW: Wasserstoffbrückenbindungen

Zitat:
Zitat von Pjotr
Zwischen induzierten Dipolen, ja.
Muss doch nich zwangsläufig induziert sein, oder? Das kann auch durch die zufällige Bewegung der freien Elektronen geschehen, wenn eben zufällig die mehrheit auf eine Seite schwirrt.



lg
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Alt 16.10.2005, 19:18   #6   Druckbare Version zeigen
ehemaliges Mitglied  
nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
AW: Wasserstoffbrückenbindungen

Zitat:
Zitat von [Der kleine Chemiker]
Muss doch nich zwangsläufig induziert sein, oder? Das kann auch durch die zufällige Bewegung der freien Elektronen geschehen, wenn eben zufällig die mehrheit auf eine Seite schwirrt.
Und dieser Dipol erzeugt dann in einem benachbarten Atom/Molekül ein Dipol, und die ziehen sich dann an. Deswegen induzierte Dipole.
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Alt 16.10.2005, 19:22   #7   Druckbare Version zeigen
HF Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.183
AW: Wasserstoffbrückenbindungen

Da fehlt was wichtiges an deiner Skizze bezüglich der Wasserstoffbrückenbindungen. Und zwar die freien Elektronenpaare. Nur damit wechselwirkt der Wasserstoff bei dieser Art von Wechselwirkung natürlich.
HF ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.10.2005, 19:59   #8   Druckbare Version zeigen
Yalee  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 14
AW: Wasserstoffbrückenbindungen

Vielen Dank Ich hoffe ich setz' den Test morgen nicht total in den Sand.

Also handelt es sich bei einer Wasserstoffbrückenbindung lediglich um eine zwischen molikulare Bindung des Wasserstoffatoms mit dem freien Elektronenpaar von z.B. Sauerstoff?
Aber warum bilden nur Fluor, Stickstoff und Sauerstoff eine solche Bindung mit Wasserstoff?! Andere Dipole ziehen sich doch auch an.
Liebn Gruß,
*yalee
Yalee ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.10.2005, 20:03   #9   Druckbare Version zeigen
HF Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.183
AW: Wasserstoffbrückenbindungen

Naja alle Elemente mit freien Elektronenpaaren bilden H-Brücken aus nur müssen die nicht unbedingt so groß sein, als das man sie messen kann.
HF ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.10.2005, 21:23   #10   Druckbare Version zeigen
MTG Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.048
AW: Wasserstoffbrückenbindungen

Zitat:
Zitat von HF
Naja alle Elemente mit freien Elektronenpaaren bilden H-Brücken aus nur müssen die nicht unbedingt so groß sein, als das man sie messen kann.
nur nennt man sie dann nicht mehr WBB sondern einfach dipol-dipol WW. WBB zeichnen sich durch sehr hohe intermolekulare kräfte (bis zu ca. 1/10 einer kovalenten bindung) aus...
MTG ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.10.2005, 21:51   #11   Druckbare Version zeigen
ehemaliges Mitglied  
nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
AW: Wasserstoffbrückenbindungen

Zitat:
Zitat von Yalee
Also handelt es sich bei einer Wasserstoffbrückenbindung lediglich um eine zwischen molikulare Bindung des Wasserstoffatoms mit dem freien Elektronenpaar von z.B. Sauerstoff?
Nein, H-Brücken sind letztendlich Dipol-Dipol-Wechselwirkungen. Und das O2-Molekül ist ja nicht polar.
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