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Alt 19.01.2002, 21:13   #1   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
Elektrolysen in der Wirtschaft

Hallo allerseits

Ersteinmal: ich bin froh dieses Forum gefunden zu haben, und hoffe ihr könnt mir helfen!

Ich bräuchte relativ dringend eine Antwort, Elektrolysen im Allgemeinen betreffend.
Begriffe wie Zersetzungsspannung und Überspannung sind ja bekannt, aber: Welche Bedeutung/Konsequenzen haben diese beiden Begriffe in der Industrie/Wirtschaft (zB in Bezug auf Elektrodenoberfläche, -material, Temperatur, usw)?

Jeder auch nochso kleine Anhaltspunkt würde mir helfen...

schonmal vielen dank im voraus,
O.J.
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Alt 19.01.2002, 21:33   #2   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
In der Industrie werden Elektrolysen in großem Umfang zur Gewinnung von Metallen durchgeführt. Diese Verfahren funktioniert nicht bei sehr unedlen Metallen wie z.B. Natrium, Magnesium, Aluminium.

Diese erhält man durch Elektrolyse ihrer geschmolzenen Salze ( Schmelzelektrolyse)

aus : http://www.holzmann-bauberatung.de/Mietrecht/DAS_KLEINE_BAULEXIKON/E/e.html

siehe mal unter Na, Al, K-Herstellung. Ebenfalls Chloralkalielektolyse.
bm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.01.2002, 22:23   #3   Druckbare Version zeigen
ehemaliges Mitglied  
nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
Das hilft mir schonmal weiter, vielen dank

Aber wie würde sich die Zersetzungsspannung oder die Überspannung auf diese Metall-Herstellung auswirken? Um die Überspannung relativ klein zu halten, sollten dann doch eher Platin-Elektroden verwendet werden, anstatt zB Graphit - oder sehe ich das falsch?
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Alt 19.01.2002, 22:30   #4   Druckbare Version zeigen
FK Männlich
Moderator
Beiträge: 60.898
Willkommen im Forum!

Dass man lieber zu Graphit- als zu Platinelektroden greift, dürfte nicht zuletzt auch am geringfügigen Preisunterschied zwischen beiden Werkstoffen liegen sowie an der Tatsache, dass Platin bei Weitem nicht beliebig beständig ist.

Gruß,
Franz
FK ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.01.2002, 22:51   #5   Druckbare Version zeigen
ehemaliges Mitglied  
nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
...das leuchtet ein

Nach auch durch bm angeregte intensivere Suche bin ich jetzt auch schon zu einem zufriedenstellenden Ergebnis gekommen, nämlich zB beim Laden eines Bleiakkumulators wird die gewünschte Reaktion ja erst dadurch ermöglicht, dass NICHT Wasser elektrolysiert wird (und zwar auf Grund der hohen Überspannungen von H2 und O2), sondern dass Blei und Bleidioxid entsteht.

Vielen dank
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Alt 19.01.2002, 23:47   #6   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
Beim Bleiakku ist die

Überspannung sogar erwünscht.
bm ist offline   Mit Zitat antworten
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