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Alt 01.09.2005, 15:59   #1   Druckbare Version zeigen
Yvana weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 79
Unglücklich GAS - Berechnung

Hallo zusammen!

Bin gerade dabei ideale Gas-Rechnungen durchzuarbeiten...dabei bin ich auf eine gestoßen, wo ich mich hinten und vorne nicht auskenne, weil ich die Angabe nicht verstehe!

Bitte um Hilfe!

In einem 5 L Gasbehälter befinden sich (bei 20 °C) Stickstoff und Kohlendioxid unter einem Druck von 2,8 bar.
Kohlendioxid wird durch Kalilauge quantitativ entfernt. Dabei sinkt der Druck auf 2,2 bar, die Temperatur bleibt konstant. Wieviel Gramm Stickstoff und wieviel Gramm Kohlendioxid waren in dem Gasbehälter (Stickstoff und Kohlendioxid werden als ideale Gase angenommen).

Kann mir bitte jemand Tipps geben wie ich diese Rechnung am besten beginne?

Dankeschön schon mal!!

Gruß Yvana
Yvana ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.09.2005, 16:49   #2   Druckbare Version zeigen
Edgar Männlich
Mitglied
Beiträge: 4.044
AW: GAS - Berechnung

Wieviel CO2 erzeugt in dem Raum einen Druck von 2,8 - 2,2 = 0,6 bar?
Wenn 44 Gramm bei Normalbedingungen in einem Raum von 22,4 Liter einen Druck von 1,013 Bar erzeugen...
Edgar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.09.2005, 16:58   #3   Druckbare Version zeigen
Yvana weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 79
AW: GAS - Berechnung

Ich würde mal meinen 26,06 g CO2..
Yvana ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.09.2005, 17:14   #4   Druckbare Version zeigen
Edgar Männlich
Mitglied
Beiträge: 4.044
AW: GAS - Berechnung

Sicher?
Du hast doch nur 5 Liter Raum!
Um darin bei Normalbedingungen einen Druck von 1,013 Bar zu erzeugen brauchst du 44 / 22,4 * 5 = 9,8 Gramm CO2. Da der Druckanteil des CO2 aber nur 0,6 Bar beträgt, brauchst du auch nur die ca. 0,6 fache Menge: 5,9 Gramm.
Das ist so die Grössenordnung des zu erwartenden Ergebnisses...
Mit dem Stickstoff geht es natürlich analog.
Edgar ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 01.09.2005, 17:18   #5   Druckbare Version zeigen
Chfala Männlich
Mitglied
Beiträge: 676
AW: GAS - Berechnung

die rechnung interessiert mich jetzt auch! @edgar
könntest du die rechnung mit Formeln aufschreiben?? ich weiß ist ne scheiß arbeit aber wenn du mal 5 minuten Zeit hast!
__________________
Gruß Begga Sepp
Chfala ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.09.2005, 17:30   #6   Druckbare Version zeigen
Edgar Männlich
Mitglied
Beiträge: 4.044
AW: GAS - Berechnung

Formeln gibt's bei wiki.
Ich finde allerdings dass Denken besser ist als Formeln auszufüllen...
Letztendlich kannst du die ganzen Gasgesetze auf einige simple Dreisätze reduzieren die du nach und nach auf dein Problem anwendest. Wenn du es so machst weisst du dass dein Ergebnis richtig ist, beim Formel-einsetzen kannst du nur hoffen.
Edgar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.09.2005, 17:41   #7   Druckbare Version zeigen
Allchemist Männlich
Mitglied
Beiträge: 2.129
AW: GAS - Berechnung

Allgemeine Gasgleichung:


p*V=m/M *R*T wenns mehrere GAse sind setzt man für m/M , summe m/M
Allchemist ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.09.2005, 17:44   #8   Druckbare Version zeigen
Chfala Männlich
Mitglied
Beiträge: 676
AW: GAS - Berechnung

deine Rechnung hab ich schon geschnallt. wollte dann versuchen das ganze mit hilfe der Formeln zu berechnen, womit ich nicht ganz klar komme!
__________________
Gruß Begga Sepp
Chfala ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.09.2005, 17:45   #9   Druckbare Version zeigen
Yvana weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 79
AW: GAS - Berechnung

Heißt das für STickstoff N2

2 . 14 = 28 g

28 g /22,4 * 5 = 6,25 g

Druckanteil ist abe nur 0,6 bar ---> daher: 3,7 g

stimmt das jetzt?

udn was bedeutet der Satz: Kohlendioxid wird durch Kalilauge quantitativ entfernt? ist dieser Satz für dieses Bsp wichtig?

liebe grüße
Yvana
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Alt 01.09.2005, 17:55   #10   Druckbare Version zeigen
Nesquik Männlich
Mitglied
Beiträge: 428
AW: GAS - Berechnung

Der Stickstoffpartialdruck beträgt nicht 0,6, sondern 2,2 bar! Die Summe der Partialdrucke der einzelnen Komponenten ist der Gesamtdruck (nach Dalton). Quantitativ bedeutet hier, dass das gesamte (!) CO2 entfernt wurde und die Druckminderung dem gesamten CO2 entspricht, welches vorher in dem Behälter war.

Geändert von Nesquik (01.09.2005 um 18:10 Uhr)
Nesquik ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.09.2005, 17:58   #11   Druckbare Version zeigen
Chfala Männlich
Mitglied
Beiträge: 676
AW: GAS - Berechnung

nach längerem grübeln ist mir noch die frage gekommen:

wir haben 5 L gas unter einem druck von 2,8 bar.

warum kann man dann einfach den dreisatz so machen wie wir ihn gerechnet haben??

22,4 L gas entsprechen 1 mol (44g) bei normalbedingungen!
wir haben aber doch 2,8 bar was nicht normalbedingung ist!
__________________
Gruß Begga Sepp
Chfala ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.09.2005, 18:18   #12   Druckbare Version zeigen
Nesquik Männlich
Mitglied
Beiträge: 428
AW: GAS - Berechnung

habe Raoult mit Dalton verwechselt und korrigiert. es ist aber auch immer das selbe mit den Beiden .
Da es sich um eine "Ideale Gas Aufgabe" handelt kann man hier wohl so rechnen. Realgasverhalten macht das alles ein bischen komplizierter und ist normalerweise bei hohen Drücken angebracht. Der Druck von 2,8bar, bzw. 0,6 und 2,2 bar ist aber meiner Meinung nach kein so hoher Druck. Da durfte ich in meinem Studium schon bei viel höheren Drucken ideal rechnen.
Nesquik ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.09.2005, 08:52   #13   Druckbare Version zeigen
Edgar Männlich
Mitglied
Beiträge: 4.044
AW: GAS - Berechnung

Zitat:
Zitat von Chfala
22,4 L gas entsprechen 1 mol (44g) bei normalbedingungen!
wir haben aber doch 2,8 bar was nicht normalbedingung ist!
Gase haben zwei Eigenschaften: Verdoppelung der Temperatur führt zur Verdoppelung des Volumens, Verdoppelung des Drucks führt zur Halbierung des Volumens.
22,4 / 2.8 = 8 Liter. 1 Mol füllt einen Raum von 8 Litern mit einem Druck von 2,8 Bar.
Da wir aber einen Raum von 5 Litern betrachten muss darin eine Gasmenge von 1 * 5 / 8 = 0,625 Mol sein.
Wo ist das Problem?

Diese 0,625 Mol können wir noch im Verhältnis 2,2 : 0,6 splitten, dann haben wir den Molanteil für N2 u. CO2, dann nemen wir noch die Molmassen zur Hand und voila: Die Frage ist gelöst!
(Natürlich ist es angebracht zuerst das Molvolumen bei 20° zu berechnen:
22,4 /273 * 293 = 24 Liter und damit anzusetzen)
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