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Allgemeine Chemie Fragen zur Chemie, die ihr nicht in eines der Fachforen einordnen könnt, gehören hierher.

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Alt 30.08.2005, 17:06   #1   Druckbare Version zeigen
pantalong weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 17
Achtung Lösungsverhalten von Methansäure und Propansäure in Wasser und Hexanol

Hallo,
wir sollten heute im Chemieunterricht das Lösungsverhalten von Methansäure und Propansäure jeweils in Wasser und Hexanol untersuchen. Festzustellen war, ob bzw wie gut die Säure löslich ist. Dazu war eine Beobachtungstabelle (Vor/Während/Nach dem Experiment) anzufertigen. Leider habe ich dies nicht geschafft und habe somit des als HAUSAUFGABE zum 1.09.05, also zu diesem Donnerstag! Außerdem sollen die Beobachtungsergebnisse anschließend in der Auswertung "unter der Verwendung von Fachbegriffen" erklärt werden. Die letzte Aufgabe wäre eine Verallgemeinerung über das Lösungsverhalten von Carbonsäuren innerhalb der homologen Reihe im Lösemittel. Den Rest dürfte ich dann alleine schaffen! Wäre sehr dankbar, wenn mir auf die Schnelle jemand helfen könnte! Danke im voraus!
MfG
pantalong
pantalong ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.08.2005, 17:13   #2   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
AW: Lösungsverhalten von Methansäure und Propansäure in Wasser und Hexanol

Wasser ist ein recht polares Lösungsmittel, Hexanol eher unpolar (kleine polare OH-Gruppe, relativ langer Alkylrest -C6H11.

Ähnliches löst sich in ähnlichem.

Hilft das?

Und willkommen hier!
bm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.08.2005, 20:15   #3   Druckbare Version zeigen
pantalong weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 17
Glühbirne Prezisierung meiner Aufgaben...

Hallo,
vielen Dank erst mal! Aber es wäre schön, wenn sie es noch ein wenig ausführlicher formulieren könnten:

1. Lösungsverhalten von Methansäure und Propansäure jeweils in Wasser und Hexanol [Beobachtungstabelle (Vor/Während/Nach dem Experiment)]
2. Erklärung der Beobachtungsergebnisse "unter der Verwendung von Fachbegriffen"
3. Verallgemeinerung des Lösungsverhaltens von Carbonsäuren innerhalb der homologen Reihe im Lösemittel

Vielen Dank für hilfreiche & möglichst ausführliche Beiträge!
MfG
pantalong
pantalong ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.08.2005, 20:29   #4   Druckbare Version zeigen
zarathustra Männlich
Moderator
Beiträge: 11.539
AW: Lösungsverhalten von Methansäure und Propansäure in Wasser und Hexanol

Irgendwie hast Du den Sinn dieses Forums nicht ganz verstanden.
Wenn Du ernsthaft der Meinung bist, dass wir Deine Hausaufgaben erledigen, biste hier komplett falsch, bm hat Dir schon ein paar Tipps gegeben, vielleicht zeigst Du ja jetzt erstmal ein bisschen eigenes Engagement?
__________________
Ich habe zwar auch keine Lösung, aber ich bewundere das Problem!
zarathustra ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.08.2005, 20:30   #5   Druckbare Version zeigen
Gogolina weiblich 
Mitglied
Beiträge: 120
AW: Lösungsverhalten von Methansäure und Propansäure in Wasser und Hexanol

Hey,

willkommen hier!

Also was du gesehen hast, wirst du ja selbst wissen - damit wäre 1.) beantwortet.

Für die Fachbegriffe kannst du folgendes versuchen:
a) ins Chemiebuch gucken (wenn du eins hast)
b) den Versuch mal googeln
c) das Forum durchsuchen - nach Carbonsäuren, Lösungsverhalten dergleichen, Lösemitteln etc. - sei kreativ dabei!
d) den Begriff hier umschreiben und dir helfen lassen, aber ohne eigene Vorschläge wird nicht viel kommen...

3.) Hat dir bm eigentlich schon beantwortet. Bau´s ein bisschen aus und schon ist das auch erledigt.

Dürfte alles insgesamt eigentlich nicht so lang dauern.
Viele Grüße,
Gogo
__________________
Das ist mein Weg, welches ist Dein Weg? DEN Weg gibt es nicht.
Friedrich Nietzsche (1844-1900)
Gogolina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.08.2005, 23:24   #6   Druckbare Version zeigen
pantalong weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 17
Achtung Meine Lösungsansätze...

Hallo,
OK ich gebs zu, ich hab mir natürlich schon ein paar Gedanken gemacht, und möchte diese nun darlegen, damit ihr mir vielleicht besser helfen könnt. Ich bitte um Verbesserung, wenn irgendwas falsch sein sollte:

1.a Methansäure (COOH - > relativ polar, weil kurzkettig, Alkylrest keinen Einfluss oder gibt es gar keinen Rest, is ja nur ein H-Atom?) löste sich gut in Wasser, jedoch nicht in Hexanol, weil Hexanol aufgrund des langen Akylrests unpolar ist...

Aber die Hydroxylgruppe des Hexanols ist doch polar, doch warum bedingt diese Polarität keinen Lösungsvorgang? Ist die Hydroxylgruppe zu schwach oder wie?

1.b Propansäure (sollte ziemlich unpolar sein, da der Alkylrest sehr lang ist, auch wenn eine Carboxylgruppe vorhanden ist) habe ich leider im Unterricht nicht zu untersuchen geschafft! Ich vermute, dass es sich nicht in Wasser löst, weil Wasser ja polar ist, es sich aber dafür in Hexanol sehr gut löst, da Hexanol eher unpolar zu sein scheint...

Sind meine Vermutungen denn richtig?

Zu meiner 2. Aufgabe würde ich schreiben, dass der Lösungsvorgang deshalb zustande kommt, weil sich eben nur Polares mit Polarem und Unpolares mit Unpolarem vermischt! (Geht das Fachlicher?)

Doch da fehlt sicher noch was...

Und bei der 3. Aufgabe würde ich einfach nur schreiben, dass die Viskosität (dickflüssiger -> fettähnlicher) mit zunehmender Kettenlänge zunimmt, somit der Stoff immer unpolarer wird und deshalb die Wasserlöslichkeit abnimmt und die Löslichkeit in Hexanol anscheinend zunimmt!

Wäre echt sehr nett, wenn ihr mir noch ein paar Hilfestellungen liefern könntet und mein bisher "Zusammengereimtes" korrigieren würdet, sofern das notwendig ist. Danke nochmal für die vielen kritischen Beiträge!
MfG
pantalong
pantalong ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.08.2005, 13:40   #7   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
AW: Meine Lösungsansätze...

Zitat:
Zitat von pantalong
Hallo,
1.a Methansäure (COOH - > relativ polar, weil kurzkettig, Alkylrest keinen Einfluss oder gibt es gar keinen Rest, is ja nur ein H-Atom?) löste sich gut in Wasser, jedoch nicht in Hexanol, weil Hexanol aufgrund des langen Akylrests unpolar ist...

Aber die Hydroxylgruppe des Hexanols ist doch polar, doch warum bedingt diese Polarität keinen Lösungsvorgang? Ist die Hydroxylgruppe zu schwach oder wie?
Methansäure ist H-COOH. Ob sie sich in Hexanol löst, weiss ich nicht, vermute aber stark, dass es eine gewisse Löslichkeit besitzt.

Zitat:
1.b Propansäure (sollte ziemlich unpolar sein, da der Alkylrest sehr lang ist, auch wenn eine Carboxylgruppe vorhanden ist) habe ich leider im Unterricht nicht zu untersuchen geschafft! Ich vermute, dass es sich nicht in Wasser löst, weil Wasser ja polar ist, es sich aber dafür in Hexanol sehr gut löst, da Hexanol eher unpolar zu sein scheint...
Propionsäure ist ebenfalls wasserlöslich, wenn auch geringer als Ameisensäure. In Hexanol umgekehrt.

Zitat:
Zu meiner 2. Aufgabe würde ich schreiben, dass der Lösungsvorgang deshalb zustande kommt, weil sich eben nur Polares mit Polarem und Unpolares mit Unpolarem vermischt! (Geht das Fachlicher?)
In jeder Flüssigkeit sorgen intermolekulare Kräfte (H-Brücken, Dipol-Wechselwirkungen, van der Waals-Kräfte) für den Bestand der flüssigen Phase.

Beim Lösen müssen diese Wechselwirkungen (WW) zunächst beseitigt werden, dann bilden sich neue WW zwischen Lösungsmittel und zu lösendem Stoff aus.

Wenn gilt :

WWalt >> WWneu : schlecht löslich
WWalt > WWneu : mässig löslich
WWalt ~ WWneu : löslich
WWalt < WWneu : gut löslich
WWalt << WWneu : sehr gut löslich

Ein schwarz-weiss gibt es nicht : Alles löst sich ein bischen in allem.

Geändert von CO-Mertens (01.09.2005 um 21:54 Uhr)
bm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.08.2005, 16:31   #8   Druckbare Version zeigen
Susi9 weiblich 
Mitglied
Beiträge: 70
AW: Lösungsverhalten von Methansäure und Propansäure in Wasser und Hexanol

Hey,

willkommen, bin auch neu hier!

Ich kann dir beim Beantworten der 3. Frage helfen.

Die ersten vier Alkansäuren werden von der polaren Carboxylgruppe bestimmt, über die ihre Moleküle mit anderen geeigneten Molekülen, wie denen des Wassers Wasserstoffbrückenbindungen eingehen. Ab der Pentansäure lösen sich die Alkansäuren nur wenig in Wasser. Mit zunehmender Länge der Kohlenstoffkette tritt die hydrophile Wirkung der Carboxylgruppe gegenüber der hydrophoben Wirkung der Alkylgruppe zurück.

Viel Spaß beim lösen der anderen Aufgaben!!
Susi9 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.09.2005, 14:08   #9   Druckbare Version zeigen
pantalong weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 17
Daumen hoch Ein großes Dankeschöööööön!

Hallo,
hiermit möchte ich mich noch mal bei allen für ihre Beiträge bedanken. Der größte Dank geht hierbei an den Moderator "bm", dessen Beiträge mir am meisten geholfen haben. In der heutigen Chemiestunde habe ich festgestellt, dass meine Herleitungen, die ich durch eure Tips erstellen konnte. Leider wurde mein Protokoll weder eingesammelt noch ich zur mündlichen Bewertung an der Tafel herangezogen. Schade eigentlich! Aber man lernt ja nicht für die Schule, sondern für das Leben ("Non scholae, sed vitae discimus!"^^)... Wenn ich sich aber Leute wie zarathustra und Gogolina darüber beschweren, dass ich mithilfe des Forums versuche, meine Hausaufgaben richtig zu lösen, dann muss ich wohl leider auf diese Möglichkeit verzichten Und als ob ich nicht irgendwo anders erst nachgeschaut hätte, bevor ich mich in einem neuen Forum extra anmelde und außerdem ausformulierte Beiträge erstelle... Man schreibt sich^^
MfG
pantalong
pantalong ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 01.09.2005, 21:06   #10   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
AW: Lösungsverhalten von Methansäure und Propansäure in Wasser und Hexanol

Antwort und als pn :

Freut mich, dass man Dir helfen konnte. Freut mich auch, dass Du findest, es habe Dir selbst etwas gebracht. So soll es sein.

Weniger freut mich die Kritik an zarathustra und Gogolina. Wobei ich beiden zustimmen muss. Nur zu oft hatten wir Fälle, in denen sich jemand angemeldet hat mit der Forderung : Das sind/ist mein/e Hausaufgaben/Referart. Ich hatte vier Wochen Zeit, morgen muss ich abgeben und habe noch nichts. Macht mal!

Nach zwanzig Minuten dannn die Beschwerde : Na, nimmt mich hier keiner ernst?

Und nach dreissig Minuten : <<Scheissladen>> ist noch ein milder Ausdruck.

Von daher werden Fragen, bei denen keine erkennbare Eigeninitiative vorhanden ist, meist so beantwortet, dass sie zum Nachdenken anregen ohne eine direkete Lösung zu präsentieren.

Ziel ist es, die Lösung gemeinsam zu erarbeiten, so dass das Gelernte auch auf analoge Fälle übertragbar ist. Ziel ist es auch, dem Fragenden Hilfe zur Selbsthilfe zu geben (Verweise auf Suchmaschinen, effektive Erstellung einer "query", etc.).

Du kannst Dich sehr gerne bei Fragen wieder melden, auch bei Hausaufgaben. In dem oben beschriebenen Sinne.

Und vielen Dank für die "Blumen".

Geändert von bm (01.09.2005 um 22:02 Uhr)
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