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Alt 11.08.2005, 10:49   #1   Druckbare Version zeigen
KJay weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 406
Cu/Cu2O-Akku?

Moin!

Ich versteh schon wieder was geschichtliches nicht...
Wie funktioniert die "Ladungssäule" (erster Akku), die von J.W. Ritter erfunden wurde?
Er hat abwechseln Kupferplatten und kochsalznasse Platten aufeinander geschichtet und dann konnte das System mit einer Batterie aufgeladen und auch wieder entladen werden. Mir ist nicht wirklich klar, wie das funktioniert hat...

Also wahrscheinlich wurde das Kupfer ja beim Entladen oxidiert (Cu2O) und beim Aufladen reduziert: Cu2O + 2 e- <=> 2 Cu + 1/2 O2
Ist der Sauerstoff dafür einfach in der Kochsalzlösung gelöst? Wird er bei der Reduktion als Gas frei?? Was passiert an den Elektroden genau?

Vielen Dank!
KJay ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.08.2005, 15:47   #2   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.862
AW: Cu/Cu2O-Akku?

Beim Laden elektrolysierst du die NaCl Lösung. Dabei entsteht an der Kathode Wasserstoff und an der Anode Cl2. (Das reagiert zwar z.T. mit dem Kupfer und bildet CuCl2). Nimm mal an, du hast an den Elektroden ne Schicht aus H2 und Cl2. Was wird wohl passieren, wenn man die Elektrolyse unterbricht und die Elektroden leitend miteinander verbindet ?

Phänomenale Ladungsmengen kann man diesem Element aber nicht entnehmen, da der Effekt zusammenbricht, sobald die angesammelten Gase aufgebraucht sind. Die gleiche Beobachtung kann man mit Graphitelektroden in NaCl, HCl oder NaOH machen. Das geht übrigens ein bisschen besser, wenn man rauhe oder posröse Elektroden nimmt, die haben eine grössere Oberfläche...

lg
ricinus ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 11.08.2005, 16:12   #3   Druckbare Version zeigen
KJay weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 406
AW: Cu/Cu2O-Akku?

hm OK, dann werden sich die Prozesse wohl umdrehen und Strom liefern...

Aber bei mir im Skript steht, dass es sich um einen Kupfer/Kupfer(I)-oxid-Akkumulator handelt...
KJay ist offline   Mit Zitat antworten
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