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Alt 01.07.2005, 15:55   #1   Druckbare Version zeigen
CaraCara weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 61
Elektrische Leitfähigkeit von Metallschmelzen

Hallo!

Ich habe hier eine Tabelle mit der elektr. Leitfähigkeit von Bismus bei verschiedenen Temperaturen und ich soll erklären, warum Bismus bei 373 K schlechter leitet als bei 573 K.

Ich glaube, dass das was damit zu tun hat, dass Bismut bei 573 K ja schon geschmolzen ist. Warum aber die Schmelze besser leiten soll als das zwar warme, aber noch feste Bismus, verstehe ich nicht. Ich meine, in der Schmelze hab ich doch keine metallische Bindung mehr, da ist die Delokalisierung der Elekronen doch eher gering, oder?

Es wäre echt nett wenn mir wer helfen kann, meine ganzen Bücher die ich grad hierhab kennen sich damit nämlich irgendwie nicht aus.

CaraCara ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.07.2005, 17:24   #2   Druckbare Version zeigen
Ellipson Männlich
Mitglied
Beiträge: 931
AW: Elektrische Leitfähigkeit von Metallschmelzen

Bi gehört zur Gruppe der Halbmetalle (was ist das?). Wirf mal einen Blick auf die Temp.abh. des Widerstands von Metallen und Isolatoren, vielleicht erklärt das Deine Frage.

Gruß
Martin
Ellipson ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.07.2005, 19:20   #3   Druckbare Version zeigen
CaraCara weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 61
AW: Elektrische Leitfähigkeit von Metallschmelzen

Sicher, dass Bi ein Halbmetall ist?
In der tollen Tabelle, die ich hab, nimmt nämlich die Leitfähigkeit zunächst beim Temperaturanstieg ab so wie es sich für ein ordentliches Metall gehört... Und in meiner PSE-Sammlung ist Bi auch jedes Mal als Metall deklariert... Und der Riedel sagt auch, dass Bi ein Metall ist. (Du bist überstimmt )

In der Aufgabenstellung heißt es ja, dass ich explizit diese "merkwürdige" Zunahme der Leitfähigkeit erklären soll, nachdem sie vorher ja kontinuierlich abgenommen hat.
CaraCara ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.07.2005, 09:27   #4   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.863
AW: Elektrische Leitfähigkeit von Metallschmelzen

Ich kenne Apfel-, Birnen- und Pflaumenmus (sind alle flüssig und leiten eher schlecht) aber kein Bismus...

Im Ernst : interessante Frage, zu der ich die Antwort nicht parat habe. Aber mir fällt ein, dass Bismut ja auch eine Dichteanomalie aufweist...Ist da vll ein Zusammenhang ?
ach ja : stark diamagnetisch ist es auch noch und weist den stärksten Hall Effekt von allen Metallen auf...
lg

Geändert von ricinus (02.07.2005 um 09:33 Uhr)
ricinus ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 02.07.2005, 10:03   #5   Druckbare Version zeigen
naturwissenschafter Männlich
Mitglied
Beiträge: 112
AW: Elektrische Leitfähigkeit von Metallschmelzen

Bismut ist ein Metall das aber schon sehr ausgeprägte Halbleitereigenschaften hat.
naturwissenschafter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.07.2005, 14:06   #6   Druckbare Version zeigen
CaraCara weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 61
AW: Elektrische Leitfähigkeit von Metallschmelzen

Danke für eine Antworten, die motivieren mich immerhin mal, weiter über die Aufgabe nachzudenken

@ricinus: Ich weiß, ich sollte mehr auf meine Tippfehler achten

Die Frage ist, wie könnte die Dichteanomalie mit der Leitfähigkeit zusammenhängen? (Wusste bis eben übrigens nicht, dass Bi eine hat ).

@naturwissenschaftler:
Ja, aber ich weiß nicht, ob ich als Antwort einfach sagen kann, ahja, bis zu ner gewissen Temperatur verhält sich das Bismut halt mehr wie ein Metall und dann verhält es sich schwuppdiwupp wie ein Halbmetall Oder vielleicht ist das so? Muss ich nochmal in mich gehen und über die Struktur nachdenken

Also, ich grübel weiter über die Frage nach, spätestens am Di weiß ich die Antwort wenn wir den Übungszettel zurückkriegen.
CaraCara ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.07.2005, 22:08   #7   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.863
AW: Elektrische Leitfähigkeit von Metallschmelzen

Zitat:
Zitat von CaraCara
Die Frage ist, wie könnte die Dichteanomalie mit der Leitfähigkeit zusammenhängen? (Wusste bis eben übrigens nicht, dass Bi eine hat ).
Beim festen Bi gibt's mehrere allotrope Formen, die noch nicht mal alle geklärt sind, wie's scheint, ausser dem alpha-Bi (rhomboedrisch). Da Bi diese Dichteanomalie hat, muss man ja wohl davon ausgehen, dass in der flüssigen Phase die Atome dichter gepackt sind als in dem festen alpha-Bi...Vielleicht - ber das ist eine reine Vermutung meinerseits - reicht das ja schon, die anfänglich zunehmende Leitfähigkeit in der geschmolzenen Phase zu erklären : wenn z.B. ein Bi Atom darin einfach schon mal mehr nächste Nachbarn hätte...würde das doch auch eine grössere Elektronendichte bewirken, die zur Leitfähigkeit beiträgt.

lg
ricinus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.07.2005, 22:38   #8   Druckbare Version zeigen
CaraCara weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 61
AW: Elektrische Leitfähigkeit von Metallschmelzen

Sowas hab ich mir auch überlegt und wenn du jetzt auch sowas sagst besteht ne gewisse Wahrscheinlichkeit dass es stimmt, also schreib ichs mal hin BIn aber echt mal gespannt, was die tatsächliche Antwort ist...

Finds auch irgendwie komisch, dass ich nirgends was zu dieser Anomalie finde oder hat jemand von euch in nem Buch was zu diesem Verhalten gefunden? (Irgendwo MUSS es stehen mein Prof hat sich die Tabelle ja nicht aus den Fingern gesaugt )
CaraCara ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.09.2010, 01:36   #9   Druckbare Version zeigen
Gianni Männlich
Mitglied
Beiträge: 1
AW: Elektrische Leitfähigkeit von Metallschmelzen

Was passiert mit flüssigen Ladungsträger im menschlichen Körper? Wenn man eine solche Flüssigkeit inne hat, was muss man unternehmen um es weg zu kriegen, bzw., wie + wo muss mann dies untersuchen lassen? Was ist die Antwort, dass es aus dem Körper ausscheidet, oder wie lange dauert es? Oder wird man davon krank? Oder einfach nur.........was........machen??
Gianni ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.09.2010, 11:49   #10   Druckbare Version zeigen
ehemaliges Mitglied  
nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
AW: Elektrische Leitfähigkeit von Metallschmelzen

Das hängt stark von den flüssigen Ladungsträgern ab (oder besser gelösten Ladungsträgern). Solte es sich z. B. um die gefährliche NaCl-Lösung handeln, dann würde ich einfach warten, auch wenn das schwer ist in der Situation.

Gruß

arrhenius
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Alt 30.09.2010, 13:50   #11   Druckbare Version zeigen
FK Männlich
Moderator
Beiträge: 60.898
AW: Elektrische Leitfähigkeit von Metallschmelzen

Zitat:
Zitat von Gianni Beitrag anzeigen
Was passiert mit flüssigen Ladungsträger im menschlichen Körper? Wenn man eine solche Flüssigkeit inne hat, was muss man unternehmen um es weg zu kriegen, bzw., wie + wo muss mann dies untersuchen lassen? Was ist die Antwort, dass es aus dem Körper ausscheidet, oder wie lange dauert es? Oder wird man davon krank? Oder einfach nur.........was........machen??
Kläre uns mal auf, was Du überhaupt meinst.

Ladungsträger sind geladene Teilchen, und die haben keinen Aggregatzustand.

Gruß,
Franz
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Gib einem Mann einen Fisch, und Du ernährst ihn für einen Tag.
Lehre ihn das Fischen, und Du ernährst ihn für sein ganzes Leben.

Nichts, was ein Mensch sich auszudenken in der Lage ist, kann so unwahrscheinlich, unlogisch oder hirnrissig sein, als dass es nicht doch ein anderer Mensch für bare Münze halten und diese vermeintliche Wahrheit notfalls mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigen wird.

Stellt bitte Eure Fragen im Forum, nicht per PN oder Email an mich oder andere Moderatoren! Ich gucke nur ziemlich selten in meine PNs rein - kann also ein paar Tage dauern, bis ich ne neue Nachricht entdecke...

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