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Alt 28.06.2005, 22:38   #1   Druckbare Version zeigen
Craig  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 73
Chemie - steh auf dem Schlauch

Unklarheiten bei Chemie

--------------------------------------------------------------------------------

Habe wieder mal einige Unklarheiten, habs weitgehend versucht, auch mit Wikipedia, zu lösen, doch ich komme bei einigem Zeugs nicht weiter, da es mir zu kompliziert ist Wäre um schnelle Hilfe dankbar

Die Frage lautet, was sind Reinelemente - erklären sie an einem Bsp.

Reinelemente: sind chemische Elemente von denen in der Natur nur ein einziges Isotop besteht. Es besteht aus identischen Atomen, mit gleicher Anzahl von Protonen und Neutronen im Kern

Bsp. Aluminium, Gold oder Niob

Wäre meine Antwort. Aber wie kann ich das an einem Bsp. denn noch erklären? Gäbe nur zwei Punkte für die Frage, also is es wohl kuzr gedacht.


Eklärung der Redox-Reaktion + Bsp. und Erklärung was auf der Teilchenebene als Vorgang abläuft:
Bezeichnet die Aufnahme von Elektronen. Ein Atom nimmt also mind. Ein e’ auf seiner äußersten Schale von einem anderen Atom ab.
Zb. Mg² t + 2 e’  Mg
Ein Magnesiumion nimmt 2e’ eines anderen Atoms auf und wird dann zu einem Magnesiumatom.


Die ersten zwei Punkte kann ich gerade noch erklären, aber bei der Teilchenebene scheidet es bei mir aus.


Aus welchen Teilchen besteht der Kern eines Kaliumatoms? Was hält ihn zusammen?

Habe gefunden, 19 Protonen und 20 Neutronen - aber wo kann ich das ablesen? Im Periodensystem? Und was hält ihn denn zusammen?


Bindungen von Stoffen: NaI; H2S; Fe; CO2 – welche Bindungsarten liegen hier vor? Begründen Sie ihre Antwort.

Woraus kann ich das ablesen, bzw. ableiten, welche Bindungsarten vorliegen? Zudem, wenn gefragt wird, wie die Moleküle räumlich gebaut sind, wie kann ich das aus dem Stoff heraus erkennen?



Zudem: Was ist ne "erste Ionisierungsengerie"?
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Alt 29.06.2005, 00:16   #2   Druckbare Version zeigen
Paleiko Männlich
Mitglied
Beiträge: 2.210
AW: Chemie - steh auf dem Schlauch

Hi!!

Das mit den Kernteilchen kannst du meistens im Periodensystem ablesen. Einfach Differenz aus Masse und Ordnungszahl bilden, dann landest du bei der Zahl der Neutronen. Je nach Element schwankt das (v.a. bei den schwereren) aber auch mal etwas, da bei schweren Elementen tendenziell mehr Neutronen eingebaut werden (vermutlich wegen der steigenden Kernladung) und es ja auch Isotope gibt.

Zusammengehalten wird ein Kern von der sog. Kernkraft. Wie genau die zustande kommt ist ne ziemlich komplizierte Kiste und dürfte nicht sooo wichtig für den chemischen Gesichtspunkt sein (bei Interesse siehe Wikipedia "starke Wechselwirkung").

Bindungstypen ergeben sich entsprechend der Elektronegativitätsdifferenz. Je nach Höhe der Differenz ist die Bindung eher unpolar, eher polar oder (teilweise/komplett) ionisch. Im Mortimer ist das gut erklärt.

Molekülgeometrie: Lies dir mal durch was das VSEPR-Konzept ist, falls es nicht ohnehin schon bekannt ist.

Schlag mal nach was Ionisierungsenergie ist, dann findest du auch raus was die "erste" ist
Paleiko ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.06.2005, 00:24   #3   Druckbare Version zeigen
Nemesis  
Mitglied
Beiträge: 263
AW: Chemie - steh auf dem Schlauch

Zitat:
Zitat von Craig
Reinelemente: sind chemische Elemente von denen in der Natur nur ein einziges Isotop besteht. Es besteht aus identischen Atomen, mit gleicher Anzahl von Protonen und Neutronen im Kern
Oder kurz: Elemente, von denen nur ein einziges Isotop existiert.

Zitat:
Eklärung der Redox-Reaktion + Bsp. und Erklärung was auf der Teilchenebene als Vorgang abläuft:
Bezeichnet die Aufnahme von Elektronen. Ein Atom nimmt also mind. Ein e’ auf seiner äußersten Schale von einem anderen Atom ab.
Zb. Mg² t + 2 e’  Mg
Ein Magnesiumion nimmt 2e’ eines anderen Atoms auf und wird dann zu einem Magnesiumatom.
Eine Redox-Reaktion besteht aus einer Oxidation und einer Reduktion.
Der Vorgang ist bei Wikipedia erklärt.

Zitat:
Aus welchen Teilchen besteht der Kern eines Kaliumatoms? Was hält ihn zusammen?

Habe gefunden, 19 Protonen und 20 Neutronen - aber wo kann ich das ablesen? Im Periodensystem? Und was hält ihn denn zusammen?
Du wirfst einen Blick in das PSE und siehst (oder auch nicht ), dass Kalium die Ordungszahl 19 hat. Die Massenzahl beträgt 39. Die Differenz aus Massenzahl und Ordnungszahl (auch Kernladungszahl genannt) ist die Anzahl der Neutronen.

Was den Zusammenhang angeht: Zwischen den Protonen sind die elektrisch neutralen Neutronen, damit der Kern nicht auseinanderfliegt.
Die hier wirkende Kraft ist die starke Wechselwirkung, die nur auf sehr kurzen Distanzen (also im Kern selbst) wirkt. Die Kraft wird durch Bosonen vermittelt, die im Falle der starken Kernkraft als Gluonen bezeichnet werden.
Die Erklärung kann man beliebig kompliziert gestalten. Falls dir diese Kurzfassung also nicht reicht, kann Google abhilfe schaffen.

Zitat:
Bindungen von Stoffen: NaI; H2S; Fe; CO2 – welche Bindungsarten liegen hier vor? Begründen Sie ihre Antwort.
Man betrachtet die Differenz der Elektronegativitätswerte der beteiligten Atome.
Ist diese ca. 0 spricht man von einer unpolaren Atombindung. Bis Werten von ca. 1,4 spricht man von einer polaren Atombindung und bei höheren Differenzen von Ionenbindungen.
Das sind aber nur Richtwerte. Ein gutes Beispiel ist MgI2. Die Differenz ist zwar nur 1,3 aber es ist trotzdem eine Ionenbindung.

Zitat:
Zudem, wenn gefragt wird, wie die Moleküle räumlich gebaut sind, wie kann ich das aus dem Stoff heraus erkennen?
Das kannst du entwerde mit dem Orbitalmodell oder dem VSEPR-Modell machen. -> Google

Zitat:
Zudem: Was ist ne "erste Ionisierungsengerie"?
Die Energie, die nötig ist, um das erste Elektron aus einem Atom zu entfernen.

Edit: Zu langsam...

Gruß
Nemesis
Nemesis ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.06.2005, 06:11   #4   Druckbare Version zeigen
Muzmuz  
Mitglied
Beiträge: 5.976
AW: Chemie - steh auf dem Schlauch

zusatz zur 1. ionisierungsenergie:

das ist die energie, die notwendig ist, um 1 elektron aus dem neutralen atom so weit anzuregen, sodass es die elektronenhülle vollständig verlässt
also die quantifizierung der "kraft", mit der die außenelektronen an das atom gebunden sind
logischerweise niedrig bei metallen und hoch bei den nichtmetallen, insbesondere bei den edelgasen

also Element + Energie ---> Element+ + freies e-
natürlich kann man es auch weiterführen, beispielsweise mit der 2. ionisierungsenergie Element+ + Energie ---> Element2+ + freies e-

lg,
Muzmuz
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