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Alt 23.06.2005, 20:41   #1   Druckbare Version zeigen
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Stickstoffbestimmung Nach Kjeldahl

Wie berechne ich die quantitave Menge an Stickstoff in Glycin?

Der Äqivalenzpunkt bei der Titration mit Natronlauge liegt bei 7 ml.
Ich weiß jetzt jedoch nicht wie ich daraus jetzt den Stickstoffgehalt errechnen kann??
Wäre toll, wenn mir jemand helfen könnte.
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Alt 23.06.2005, 23:00   #2   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.862
AW: Stickstoffbestimmung Nach Kjeldahl

Hallo & Willkommen,

es fehlen einige Angaben, sonst hätte ich es dir vorrechnen können :

die Probeneinwaage Glycin und die Menge der vorgelegten Säure sowie ihre Konzentration.

Wenn du die Differenz aus vorgelegter Säuremenge und rücktitrierter Säure bildest, findest du ja die Stoffmenge Ammoniak, die aus dem Glycin freigesetzt worden ist. Ammoniak wird ja in die Säure überdestilliert und neutralisiert einen Teil derselben.

Aus der Stoffmenge Ammoniak ergibt sich die Stoffmenge Stickstoff (1:1). (Masse dieses Stickstoffs geteilt durch Masse des Glycins im Kjeldahlkolben )x100 = % N

lg
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Alt 25.06.2005, 17:39   #3   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
AW: Stickstoffbestimmung Nach Kjeldahl

Danke, das hat mir schon etwas geholfen!!
Ich hab jetzt erstmal die Masse des Glycins berechnet,
hoffe das ist richtig:

Bei der Titration ergab sich der Äquivalenzpunkt bei 7 ml NaOH. Die Konzentration der Natronlauge ist 0,1 mol/l
--> 7 x 10-3 l x 0,1 mol/l = 7 x 10 -4 mol
--> das entspricht c (H+ )
--> da ich bei der Destillation 20 ml 0,05 mol/l Schwefelsäure verwendet habe,
ergibt sich : 2 x 20 x 10-3 l x 0,05 mol/l = 2 x 10-3 mol
--> √2 x 10-3 - ( 7 x 10-4 ) = n (NH4 + )
--> Masse(Glycin) = n x M(Glycin) = 4,4 x 10-2 mol x 75 g/mol= 3,3 g

Ist das so richtig??
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Alt 25.06.2005, 21:30   #4   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.862
AW: Stickstoffbestimmung Nach Kjeldahl

Entschuldige, ich glaube, du hast da was missverstanden. Du sollst ja nicht die Masse Glycin ausrechnen (die müsstest du eigentlich kennen, du ja hast ja die Probe eingewogen ). Ausserdem ist da eine Rücktitration, die du nicht berücksichtigst...und wo da die Wurzeln plötzlich herkommen

Verbrauch 7 ml NaOH 0.1 mol = 7x10-4 mol.
Vorgelegte Säure : 20 ml 0.05 mol Schwefelsäure = 2x10-3 mol H+.

Durch freigesetztes Ammoniak verbrauchte Säure=2x10-3-0.7x10-3=1.3x10-3 mol NH3, genausoviel N war in der Probe, das heisst 1.3x10-3x14=18.2x10-3 g.

Diese Masse mal 100 und geteilt durch die Einwaage des Gylcins gibt den %Gehalt an N.

lg
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