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Alt 21.06.2005, 15:54   #1   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
Frage Wasserstoffbrücken

Hilfe! Mein Chemielehrer bringt mich zum Verzweifeln!
Er hat uns die Frage gestellt, warum (im Bezug auf Wasserstoffbrücken) Wasser bei Raumtemperatur flüssig, Fluorwasserstoff aber gasförmig ist, obwohl letzteres eine kleinere EN-Wert-Differenz hat.
Im Vergleich Wasser - Schwefelwasserstoff war der Siedepunkt von Wasser höher als der des Schwefelwasserstoffs, weil dessen EN-Wert-Differenz größer ist, deswegen ist Schwefelwasserstoff bei Raumtemperatur gasförmig.
Der einzige Ansatz, den ich habe, ist die Anzahl der Wasserstoffbrücken, die gebildet werden können, aber da Fluorwasserstoff theoretisch mehr bilden können müsste als Wasser, bringt mich das auch nicht weiter, denn das müsste ja genau das Gegenteil bewirken, oder nicht?
Kann mir vielleicht irgendjemand erklären, wie ich das verstehen soll?
Sumieré
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Alt 21.06.2005, 19:07   #2   Druckbare Version zeigen
Marvek  
Mitglied
Beiträge: 6.761
Re: Wasserstoffbrücken

Sicherlich kann F mehr Wasserstoffbrücken ausbilden als O. Aber HF hat eben weniger Wqasserstoffe als H2O, und wenn weniger Wasserstoffe drin sind, dann können auch nur weniger Wasserstoffbrücken ausgebildet werden.
__________________
Gruss, Marvek
SciFi-Forum
Marvek ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 21.06.2005, 19:10   #3   Druckbare Version zeigen
artimuS Männlich
Mitglied
Beiträge: 35
AW: Wasserstoffbrücken

Die EN-Differenz von Flourwasserstoff ist doch höher als bei Wasser (EN-Diff: FH=1,9; H2O=1,4). Und die Masse von FH ist auch höher, so dass man denken könnte, dass es anders herum sein könnte (FH=flüssig; H2O=gasförmig). Jedoch hat Wasser ein größere "Fläche" für Wasserbrückenbindungen, da es zwei "positivere" Wasserstoffmolekühle und ein "negativeres" Sauerstoffmolekül hat.
Bei Schwefelwasserstoff spielt die Masse eine Primäre Rolle, so dass der Schwefelwasserstoff ein höheren Siedepunkt hat. (Mehr Masse - Trägheit - Mehr Energie muss gebraucht werden, um es gasförmig werden zu lassen)
Noch Fragen, Fehler, etc... ^^

edit: da war wohl jemand schneller ^^
__________________
Greetings
artimuS ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.06.2005, 19:19   #4   Druckbare Version zeigen
Marvek  
Mitglied
Beiträge: 6.761
Re: Wasserstoffbrücken

Auch kann ich folgenden Link empfehlen:
http://chimge.unil.ch/De/inter/1II20.htm
__________________
Gruss, Marvek
SciFi-Forum
Marvek ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.06.2005, 11:42   #5   Druckbare Version zeigen
bolheim83 Männlich
Mitglied
Beiträge: 187
AW: Wasserstoffbrücken

In der neuen Chiuz steht übrigens auch ein interessanter Bericht zum Thema Wasser, u.a. über die Anomalien, die ja weitestgehend auf den H-Brücken beruhen.
Gruß
bolheim83 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.06.2005, 17:11   #6   Druckbare Version zeigen
Methanol Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.449
AW: Wasserstoffbrücken

Zitat:
Jedoch hat Wasser ein größere "Fläche"
Die Fläche ist egal!
Es kommt auf die Wertigkeit in diesem Fall an
Sauerstoff 2-wertig, elektronegertiver als H->2 H "hängen" am O dran(abgesehen von der Bindung zu den anderen 2 H)
__________________
mfg Methanol

Bevor ihr eine Frage stellt bitte zuerst hier und hier suchen

There are 10 sorts of people. Those, who understand binary code and those, who don't understand binary code.
Methanol ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.06.2005, 18:26   #7   Druckbare Version zeigen
ehemaliges Mitglied  
nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
AW: Wasserstoffbrücken

Zitat:
Zitat von artimuS
Bei Schwefelwasserstoff spielt die Masse eine Primäre Rolle, so dass der Schwefelwasserstoff ein höheren Siedepunkt hat. (Mehr Masse - Trägheit - Mehr Energie muss gebraucht werden, um es gasförmig werden zu lassen)
Noch Fragen, Fehler, etc... ^^


Einen höheren Siedepunkt als was?

H2S hat ne EN Differenz von 0,2. Es bilden sich also keine H- Brücken aus, es wirken also nur schwache Van der Waals Kräfte --> gasförmig (Sdp. -60,3°C). H2S hat somit den niedrigsten Siedepunkt der H2E (E = Gr. 16) Verbindungen.
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