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Alt 13.06.2005, 21:34   #1   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
chemische Wassergütebestimmung

Hi ihr alle!

ich beschäftige mich grad mit wassergütebestimmungen biologischer und chemischer art. dazu hab ich diese site gefunden. da steht unten beim CSB folgendes:
Zitat:
Der chemische Sauerstoffbedarf (CSB) gibt an, wieviel Sauerstoff für die chemische Oxidation der im Wasser enthaltenen Stoffe verbraucht wird. Dabei werden auch Substanzen erfasst, die biologisch nicht abbaubar sind (Bakterien). Dies bedeutet, dass der CSB-Wert höher ist als der BSB-Wert. Kaliumdichromat oder Schwefelsäure wird der Wasserprobe zugesetzt und der Sauerstoffgehalt in mg/l gemessen.
jetzt wollte ich wissen, was mit dem im wasser gelösten sauerstoff passiert, wenn man kaliumdochromat oder schwefelsäure dazu kippt. und warum man den dann "einfach messen/ablesen" kann.

danke schonmal im vorraus für die antworten !
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Alt 14.06.2005, 09:24   #2   Druckbare Version zeigen
Edgar Männlich
Mitglied
Beiträge: 4.044
AW: chemische Wassergütebestimmung

Das soll 'Sauerstoffverbrauch' heissen.
Das nicht verbrauchte Chromat wird titriert und daraus wird geschlossen wieviel Sauerstoff aus dem Chromat bei der Oxidation verbraucht wurde.
Edgar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.06.2005, 17:53   #3   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
AW: chemische Wassergütebestimmung

das versteh ich leider noch nicht ganz...soll das heißen, dass dann die sauerstoff-atome aus dem chromat herausgeholt werden? dann wüsste ich ja dann aber immer noch nicht, wie viel O2 in meiner wasser-probe gelöst ist.
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Alt 14.06.2005, 18:21   #4   Druckbare Version zeigen
kaliumcyanid Männlich
Mitglied
Beiträge: 18.824
AW: chemische Wassergütebestimmung

Grundprinzip der Titration...

Ich verstehes so:
Mal vereinfacht dargestellt: Eimer, 10 Liter Inhalt, 10 Liter Chromat. Zu prüfende Substanz rein, die wird vom Chromat oxidiert, und wenn die Substanz ganz durchoxidiert ist, schau ich, wieviel von den ursprünglichen 10 Litern noch da ist.
7 Liter sind noch drin... Also 10-7 = 3, also wurden 3 Liter Sauerstoff gebraucht, um die Substanz zu oxidieren.

So richtig?
kaliumcyanid ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.06.2005, 19:17   #5   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.863
AW: chemische Wassergütebestimmung

Bichromat oxidiert nach folgender Reaktion :

Cr2O72-+6e+14H+=2Cr3++7H2O

Es wird vor der Titration ein bekanntes Volumen Bichromatlösung mit bekannter Konzentration zugegeben, d.h. man kennt die Stoffmenge Bichromat, die der Wasserprobe zugesetzt worden ist. Dann wird eine Weile refluxiert, und dann das unverbrauchte Bichromat mit einem Reduktionsmittel zurücktitriert. Aus der Differenz zwischen zugegebenen Bichromat und dem übriggebliebenen Bichromat kannst du schliessen, wieviel Bichromat zur Oxidation der organischen Verunreinigungen im Wasser nötig war. Das rechnet man dann in Sauerstoff um, da elemetarer Sauerstoff ja auch oxidierend wirkt, etwa so :

O2+4e+4H+=2H2O.

Bei der Umrechnung Bichromat in Sauerstoff muss man dann allerdings berücksichtigen, dass 1 mol Bichromat die gleiche Stoffmenge Oxidationsmittel darstellt wie 6/4=3/2 mol O2, da Bichromat gemäss obiger Gleichung 6 Elektronen aufnimmt, Sauerstoff aber bloss 4.

lg
ricinus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.06.2005, 22:22   #6   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
AW: chemische Wassergütebestimmung

ok, danke...jetzt ist es klar.
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