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Alt 30.04.2005, 21:29   #1   Druckbare Version zeigen
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Vergolden

Ich habe vor, etwas durch Elektrolyse zu vergolden. Da das nicht ganz billig ist, möchte ich nix falsch machen und hab deshalb ein paar Fragen:
- Bei welcher Spannung soll das geschehen?
- Aus was muss die Anode (+) sein, bzw. aus was darf sie nicht sein?
- Es ist eine fertige Lösung von Conrad. Sie wir in einem 30-ml. Gefäß geliefert. Manchmal ist es aber etwas längeres oder breiteres zum vergolden. Kann ich also diese Lösung mit Wasser verdünnen?
- In der Inhaltsangabe ist u.a. Kaliumhexacyanoferrat (ich glaub II-wertiges) aufgelistet. Für was ist das wichtig?
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Alt 30.04.2005, 21:59   #2   Druckbare Version zeigen
FK Männlich
Moderator
Beiträge: 60.898
AW: Vergolden

Gibts da keine Gebrauchsanleitung?

Die Anode sollte am besten aus Gold bestehen (Mamas Ehering oder so...).

Gruß,
Franz
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Nichts, was ein Mensch sich auszudenken in der Lage ist, kann so unwahrscheinlich, unlogisch oder hirnrissig sein, als dass es nicht doch ein anderer Mensch für bare Münze halten und diese vermeintliche Wahrheit notfalls mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigen wird.

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Alt 30.04.2005, 22:08   #3   Druckbare Version zeigen
Tsunami Männlich
Mitglied
Beiträge: 228
AW: Vergolden

Conrad verkauft Goldcyanidlösung ? Das würde mich aber sehr wundern!

Elektrolytische Vergoldung ist gar nicht so einfach, wenn die Schicht denn auch halten soll! Ich betrieb einige Zeit eine eine Degussa-Vergoldungsanlage für die Schmuckherstellung. Am wichtigsten ist das Substrat und dessen totale Entfettung, die einzustellende Spannung steht in jedem Elektrochemielehrbuch (Spannungsreihe).

Es gibt noch andere galvanische Methoden, die auch gut funktionieren (Tauchverfahren), die apparativ simpel sind.
Tsunami ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.05.2005, 08:53   #4   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
AW: Vergolden

Zitat:
Zitat von FK
Die Anode sollte am besten aus Gold bestehen
Am besten ist gut! Was würde denn noch gehen?

Zitat:
einzustellende Spannung steht in jedem Elektrochemielehrbuch (Spannungsreihe).
Ich hab als Schüler aber leider keins. Sag es mir doch einfach, bitte.

Zitat:
Conrad verkauft Goldcyanidlösung?
Sagte ich gar nicht. Die Lösung enthält folgendes:
-Kaliumhexacyanoferrat (nix weiter ob II- oder III-wertiges)
-Goldchlorwasserstoffsäure (Ich denke, damit ist goldhaltige HCl gemeint, korrigiert mich, wenns falsch ist.)
-Ammoniumcarbonat als verdünnte kombinierte Komplexsalzlösung (?!)


Zitat:
Zitat von Conrad
Mit diesem Set können Sie Leiterplatten, Kontakte, Münzen, Schmuck u.v.a. galvanisch echt vergolden (24 Karat) und versilbern. 100%ige Haftung durch molekulare Verbindung. Hervorragend als Korrosionsschutz und für optimale Leitfähigkeit. Verfahren entspricht genau der industriellen Tampon-Galvanisier-Technik. 30 ml Gold-Elektrolyt reicht für eine Fläche von ca. 270 cm2 Stromversorgung: 2 Babyzellen 1,5 V Alkaline oder Netzteil 3 V/250 - 300 mA mit 2,5-mm

Das ist die Beschreibung von HANDGALVANISIER Gerät von Conrad. Dieses Ding hat aber meiner Sehschärfe nach keine Anode aus Gold o.ä. Sie scheint mir aus Chrom zu sein. Warum?

Weiter wird hier von „molekularer Bindung“ gesprochen. Werbesprache, oder ist das durch ein besonderes Verfahren möglich? Hier ist die Rede von einem „Tampon-Galvanisier-Technik“-Verfahren. Wie soll das gehen?
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Alt 01.05.2005, 10:47   #5   Druckbare Version zeigen
FK Männlich
Moderator
Beiträge: 60.898
AW: Vergolden

Wenn ich das jetzt so lese:
Zitat:
Zitat von Chemie Neuling 2
Stromversorgung: 2 Babyzellen 1,5 V Alkaline oder Netzteil 3 V/250 - 300 mA mit 2,5-mm
Zitat:
Dieses Ding hat aber meiner Sehschärfe nach keine Anode aus Gold o.ä. Sie scheint mir aus Chrom zu sein.
wundern mich Deine Fragen doch etwas:
Zitat:
Zitat von Chemie Neuling 2
- Bei welcher Spannung soll das geschehen?
- Aus was muss die Anode (+) sein, bzw. aus was darf sie nicht sein?
Die Spannung steht in der Anleitung, und ne Anode ist dabei. Wo ist also das Problem?

Gruß,
Franz
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Alt 01.05.2005, 12:24   #6   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
AW: Vergolden

Zitat:
Zitat von FK
und ne Anode ist dabei.
Das Problem ist, dass ich mir nicht das teure Ding für 22€ kauf. Das soll jtzt also heisen, dass auch eine Chromanode geht?

Was ist jetzt dieses "Tampon-Verfahren"?
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Alt 01.05.2005, 13:00   #7   Druckbare Version zeigen
FK Männlich
Moderator
Beiträge: 60.898
AW: Vergolden

Zitat:
Zitat von Chemie Neuling 2
Das soll jtzt also heisen, dass auch eine Chromanode geht?
Keine Ahnung - ist ja aus der Ferne nicht gut zu beurteilen, woraus die Anode wirklich besteht...

Hier steht ne Menge über dergleichen: https://www2.westfalia.de/static/Galvanisieren1.3640.0.html

Gruß,
Franz
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