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Alt 21.03.2005, 22:01   #1   Druckbare Version zeigen
ruke Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 15
IIWW - Gittermodelle, Koordinationszahlen

Zuerst zur Koordinationszahl. Um die herauszufinden müsste ich ja wissen, wie das Gittermodell aussieht. Wenn ich das aber nicht weiss, kann ich die Koordinationszahl irgendwie herleiten?

Dann noch zu den IonIon-Wechselwirkungen.

Beispiel NaCl:

Na- - Cl+

Ist das auch eine Elektronenpaarbindung?


Und nochmal was

MgCO3

Wie zeichne ich da die Stukturformel?


Ich habe etwa folgendes:
Code:
         O 
        /  \
Mg = C      O
        \  /
          O
Aber das ist ja energetisch denk ich mal nicht optimal wegen den eigentlichen 109.5° Winkeln von einfach-Bindungen nebeneinander. Wie könnte man das sonst noch machen?
ruke ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 21.03.2005, 22:13   #2   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.863
AW: IIWW - Gittermodelle, Koordinationszahlen

Hallo

zur ersten Frage : Kennst du die Radiusregeln ? Aufgrund geometrischer Argumente kann man so in etwa vorhersagen, dass für ein Radienverhältnis r+/r- < √2 -1 die 4fach koordinierte ZnS Struktur vorliegt, für √2 -1<r+/r-<√3 -1 die NaCl Struktur mit KZ=6 und für r+/r->√3 -1 die CsCl Struktur mit KZ=8. Das ganze gilt natürlich nur cum grano salis, will sagen, es gibt Ausnahmen...

zur zweiten Frage : NaCl besteht aus Na+ und Cl- Ionen, das ist das Schulbeispiel einer Ionenbindung, also keine Elektronenpaarbindung wie in H2 oder H2 O oder Cl2 ...


zur dritten Frage : es gibt hier irgendwo einen thread, in dem ich die Struktur des Carbonations hingezeichnet habe ...suchen.

EDIT : und da isser auch schon :
http://www.chemieonline.de/forum/showthread.php?t=39808&highlight=Hydrogencarbonat
ricinus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.03.2005, 22:30   #3   Druckbare Version zeigen
ruke Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 15
AW: IIWW - Gittermodelle, Koordinationszahlen

Danke für die Antwort! Die Radiusregel kenne ich leider nicht. Aber demnach schliesse ich daraus, dass ich für die Prüfung nicht aus dem nichts eine Koordinationszahl bestimmen können muss.

Ich hätte da aber gleich noch eine Frage zur Bestimmung einer Grössenreihenfolge von Atomen/Ionen.

Beispiel:

Ich muss P3-, Ar, K+ und P der Grösse nach ordnen.

Mit Hilfe der Lösung bin ich dann auf folgene Reihenfolge gekommen (kleinstes zuerst):


K+ - Ar - P - P3-


Meine Frage jetzt ist:

Ist das K+ kleiner als das Ar weil es mehr Protonen im Kern hat, die die Elektronen anziehen und das P3- kleiner als das P weil es mehr Elektronen hat die sich mehr abstossen als sie von den 15 Protonen angezogen werden können (im Verhältnis zum P-Atom)?
ruke ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.03.2005, 12:37   #4   Druckbare Version zeigen
der_assi Männlich
Mitglied
Beiträge: 419
AW: IIWW - Gittermodelle, Koordinationszahlen

Zitat:
Zitat von ruke

Mit Hilfe der Lösung bin ich dann auf folgene Reihenfolge gekommen (kleinstes zuerst):


K+ - Ar - P - P3-
Das Kaliumkation ist in der Tat deshalb kleiner, weil es im Vergleich zu Argon eine um eins höhere Kernladung bei gleicher Elektronenzahl aufweist und daher die Anziehungskraft auf die Elektronenhüllen größer ist.
Bei Deinem Phosphor musst Du noch mal ran, denn laut Deiner obigen Reihenfolge sollte das Phosphid-Anion ja größer sein als ein Phosphoratom, in Deiner Erklärung stellst Du es aber genau andersherum dar...
der_assi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.03.2005, 00:17   #5   Druckbare Version zeigen
ruke Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 15
AW: IIWW - Gittermodelle, Koordinationszahlen

Zitat:
Zitat von der_assi
Das Kaliumkation ist in der Tat deshalb kleiner, weil es im Vergleich zu Argon eine um eins höhere Kernladung bei gleicher Elektronenzahl aufweist und daher die Anziehungskraft auf die Elektronenhüllen größer ist.
Bei Deinem Phosphor musst Du noch mal ran, denn laut Deiner obigen Reihenfolge sollte das Phosphid-Anion ja größer sein als ein Phosphoratom, in Deiner Erklärung stellst Du es aber genau andersherum dar...
Ja, hab mich verschrieben, meinte, dass das Phosphid-Anion grösser ist, weil es mehr Elektronen in der Valenzschale hat bei gleich gross bleibendem Rumpf. Dann sollte es stimmen?

Na ja, die Prüfung war heute Nachmittag, ich hoffe sie war nicht allzu schlimm.

Danke an alle, die geholfen haben.

mfg
ruke
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