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Alt 04.03.2005, 13:00   #1   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
Ionengleichungen

Hallo!
Ich habe folgenes Problem Ich weiss nicht wie man Ionengleichungen aufstellt !!Wir behandeln im Unterricht nur die Hauptgruppenelemente!!
Könnte mir jemand in ein paar Schritten erklären wie man dabei vorgeht?
So einfach wie möglich!!Das einziege was ich kenn ist das Schalenmodell und ich weiss das die Edelgaskonforigation ist!!

Danke schon mal Im Vorraus!!
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Alt 04.03.2005, 14:12   #2   Druckbare Version zeigen
kaliumcyanid Männlich
Mitglied
Beiträge: 18.824
AW: Ionengleichungen

EDIT: Ach das meinst du...
Ionengleichungen:
http://www.chemieonline.de/forum/showthread.php?t=17614&highlight=Ionengleichung
http://www.chemieonline.de/forum/showthread.php?t=38371&highlight=Ionengleichung
http://www.chemieonline.de/forum/showthread.php?t=7081&highlight=Ionengleichung


Bei den Nebengruppen musst du schauen, was womit reagiert, und dann die Wertigkeit nehmen.

Ich schreib einfach mal was aus meiner Chemie-Arbeit hin (hab dafür die volle Punktzahl bekommen):

Die Aufgabenstellung:
Wievielwertig ist Eisen, wenn es mit 3 Sauerstoff gebunden wird.
Meine Antwort:
Eisen ist 3-wertig. 3 Sauerstoff mit 2 freien Elektronen sind vorgegeben. Also muss 2 Eisen an insgesamt 6 freie Elektronen vom Sauerstoff gebunden werden. Dann die freien Elektronen beim Sauerstoff hingemalt, und beim Eisen solange freie Elektronen hingemalt, bis alles gebunden war.

Reaktionsgleichung: 2 Fe + 3 O -> Fe2O3

Dazu noch eine Grafik (aus der Arbeit):


Hoffe, ich konnte dir damit helfen.

Grüße,
KCN

Geändert von kaliumcyanid (04.03.2005 um 14:18 Uhr) Grund: was falsch verstanden....
kaliumcyanid ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.03.2005, 02:40   #3   Druckbare Version zeigen
CLARK  
Mitglied
Beiträge: 59
AW: Ionengleichungen

Ich versuchs mal zu erklären

edelgas hat die äußerste " Schale " voll bersetzt mit Elektronen !
Hat einen sehr energie Armen zustand und ist sehr reaktionsträge!
Alle elemente im PSE wollen ihre Schalen voll haben! um die Edelgaskonfiguration zu bekommen!
Jetzt die frage wie schaffen die das?
Dem Chlor fehlt also 1 Elektron um seine Schale voll zu bekommen und bekommt eine Oxidationszahl von -I und Beim Natrium ist es einfacher für das Atom ein Elektron abzugeben bekommt als eine Oxidationszahl von +I
Wenn ich also die Verbindung NaCl zerfallen lasse in Ionen würde man Dem Chlor ein Elekton vom Natrium geben das Chlor ionen ist dan ein Negativ geladenes Ion Cl- weil jetzt mehr Elektronen auf den Schalen sind Protonen im Kern also hat das Cl Ion eine negative Ladung von -1.
Das Na hat also ein Elektron an das Cl Atom abgegeben und hat einen positve Ladung weil es jetzt 1 Proton mehr im Kern hat als Elektronen auf der Schale.

Positiv geladenen Ionen nennt man Kationen
Negativ geladene Ionen nennt man Anionen

Es gibt Regeln für die Oxidationszahl eines Elements im PSE
Halogene also F. Cl. Br, J usw. haben immer -I
Sauerstoff -II
Wasserstoff +I
Alkalimetalle Li, Na, K, usw. +I
Metalle im allgemeinem immer Positv

ACHTUNG ES GIBT NATÜRLICH AUCH AUSNAHMEN FÜR DIESE REGELN
das würde aber zu weit führen !

Bei den Elementen der Nebengruppen könne diese auch mehrere Oxidationsstufen haben wie z.B. das Eisen +II +III

ACHTUNG NICHT VERWECHSELN ATOMBINDUNG Fe2O3 ODER AUCH FeO
UND IONENBINDUNG WIE NaCl oder AgCl ODER

Bei einer Ionen gleichung Schreibt man die miteinander reagierenden Ionen auf
Lassen wir einfach mal Silbernitrat mit Salzsäure-conz.lösung reagieren

Ag+ + (NO3)- + H3O+ + Cl- reagiert zu AgCl + H3O+ + (NO3)-

also Ag+ + Cl- reagiert zu AgCl

Ionengleichung es werden einfach nur die Ionen getauscht es findet keine
Oxidation oder Reduktion statt .

also ist das Beispiel mit dem Eisenoxid eine Redoxreaktion und keine Ionengeleichung Redoxreation ist Oxidation und Reduktion gleichzeitig

Es werden bei der Ionengleichung keine Elektronen ausgetaucht!

Ionen Können auch geladene Molekühle sein (NO3)+

Hoffe das war einigermaßen verständlich
CLARK ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.03.2005, 12:57   #4   Druckbare Version zeigen
Lupovsky Männlich
Mitglied
Beiträge: 3.363
AW: Ionengleichungen

Da muss ich mal ein wenig korrigieren.
Zitat:
Zitat von CLARK
Alle elemente im PSE wollen ihre Schalen voll haben! um die Edelgaskonfiguration zu bekommen!
Sagen wir mal lieber: Das Erreichen der Edelgaskonfiguration ist gerade bei den Elementen der 2. Periode und der (Erd)alkalimetalle meist die Triebkraft der Elektronenaufnahme bzw. -abgabe.
Zitat:
Dem Chlor fehlt also 1 Elektron um seine Schale voll zu bekommen und bekommt eine Oxidationszahl von -I und Beim Natrium ist es einfacher für das Atom ein Elektron abzugeben bekommt als eine Oxidationszahl von +I
Das mit den Oxidataionszahlen läuft etwas anders. Die Oxidationszahl eines Atoms entspricht dessen Abweichung in der Elektronenkonfiguration von dem Normalzustand. Chlorid Cl- hat eine Elektrone mehr als normalerweise und erhält damit die Ox.-Zahl -I. Das Natrium-Kation Na+ hat eine Elektron weniger und bekommt die Ox.-zahl +I. Man sieht also, dass die Oxidationszahl von einfachen Ionen mit ihrer Ladung übereinstimmt (was ja auch logisch ist). Bei komplexeren Verbindungen und Ionen kommen noch mehr Regeln zur Bestimmung der Ox.-zahlen zum Einsatz.

Zitat:
Wenn ich also die Verbindung NaCl zerfallen lasse in Ionen würde man Dem Chlor ein Elekton vom Natrium geben das Chlor ionen ist dan ein Negativ geladenes Ion Cl- weil jetzt mehr Elektronen auf den Schalen sind Protonen im Kern also hat das Cl Ion eine negative Ladung von -1.
Die "Verbindung" NaCl besteht bereits aus Ionen. Man könnte auch schreiben Na+Cl-. Im festen Salz werden die Ionen durch Gitterkräfte kristallin zusammengehalten. Wenn man NaCl in Wasser auflöst können diese Kräfte durch Hydratisierung überwunden werden und die Ionen bewegen sich "frei" in Lösung.

Zitat:
Es gibt Regeln für die Oxidationszahl eines Elements im PSE
Halogene also F. Cl. Br, J usw. haben immer -I
Sauerstoff -II
Wasserstoff +I
Alkalimetalle Li, Na, K, usw. +I
Metalle im allgemeinem immer Positv

ACHTUNG ES GIBT NATÜRLICH AUCH AUSNAHMEN FÜR DIESE REGELN
das würde aber zu weit führen !
Oh ja! Und die sollte man auch nicht so einfach unter den Tisch fallen lassen. So ist die Ox.-zahl der Halogene nicht immer -I (Ausnahme Fluor!). Chlor, Brom und Iod kommen auch oft in den Stufen +1, +3, +5 und +7 vor. Desweiteren darf nicht vergessen werden. Das die Ox.-zahl von Atomen im Elementarzustand immer 0 beträgt.
Sauerstoff hat z.B. auch die wichtige Ausnahme, dass dessen Ox.-zahl im Wasserstoffperoxid -I beträgt.
Zitat:
ACHTUNG NICHT VERWECHSELN ATOMBINDUNG Fe2O3 ODER AUCH FeO
UND IONENBINDUNG WIE NaCl oder AgCl ODER
? Auch Fe2O3 und FeO sind Ionenbindungen. Nur weil diese Verbindungen sich in Wasser nicht lösen, handelt es sich noch lange nicht um kovalente Verbindungen. Ein Beispiel einer kovalenten Metallverbindung wäre TiCl4 oder BeCl2.
__________________
Dirk

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Lupovsky ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 05.03.2005, 13:33   #5   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
AW: Ionengleichungen

Zitat:
Zitat von Lupovsky
Da muss ich mal ein wenig korrigieren.

Sagen wir mal lieber: Das Erreichen der Edelgaskonfiguration ist gerade bei den Elementen der 2. Periode und der (Erd)alkalimetalle meist die Triebkraft der Elektronenaufnahme bzw. -abgabe.
Auch hier ist es etwas unglücklich von einer Triebkraft zu sprechen. Eine Elektronenabgabe ist immer mit einem Energieaufwand verbunden (Ionisierungspotential). Auch die Elemente mit der niedrigsten Elektronegativität behalten ihre Elektronen gerne; es sei denn, da kommt was, das in der Lage ist sie unfreiwillig vom Gegenteil zu überzeugen.
bm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.03.2005, 14:15   #6   Druckbare Version zeigen
buba Männlich
Mitglied
Beiträge: 18.460
Zitat:
Zitat von Lupovsky
? Auch Fe2O3 und FeO sind Ionenbindungen. Nur weil diese Verbindungen sich in Wasser nicht lösen, handelt es sich noch lange nicht um kovalente Verbindungen. Ein Beispiel einer kovalenten Metallverbindung wäre TiCl4 oder BeCl2.
Das erwähnte AgCl hat auch deutlich kovalente Anteile, die in der Reihe AgF < AgCl < AgBr < AgI zunehmen. Im AgCl ist der Kernabstand schon um 19 pm (6,9%) kleiner als aus (praktisch) reinen Ionenverbindungen abgeleitet. Grund dafür ist die zunehmende Polarisation des Anions durch das Ag+-Kation.
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