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Alt 12.02.2005, 15:27   #1   Druckbare Version zeigen
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nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
Seifenherstellung

hallo zusammen!!
Ich habe dringend einige Fragen und hoffe,dass mir jemand helfen kann. Und zwar muss ich in Chemie eine Facharbeit schreiben. mein Thema lautet:
,,Die Herstellung von Seifen- experimentelle Untersuchung der Herstellungsverfahren von Seifen aus verschiedenen Fetten und Bestimmung der Verseifungszahl unter Berücksichtigung des technischen Verfahrens der Seifenherstellung"
Meine Fragen dazu:
Ich habe mich über verschiedene herstellungsverfahren informiert, weiß aber nicht ob die ausreichen. ich wollte einmal ein altes verfahren mit pottasche durchführen und dann verschiedene Verseifungen: heiße Verseifung, halbwarme Verseifung und kalte Verseifung. Unterschiedlich mi Natronlauge und kalilauge entstehen Kernseifen oder Schmierseifen. Reichen diese Herstellungsveerfahren aus oder hab ich was wichtiges vergessen? Bitte gebt mi einen Ratschlag!:thumbsup:
Und noch eine Frage: sind Schmierseifen flüssige Seifen?
Vielen vielen Dank im voraus!
Eure Imke
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Alt 12.02.2005, 15:32   #2   Druckbare Version zeigen
belsan Männlich
Mitglied
Beiträge: 4.635
AW: Seifenherstellung

Willkommen im Forum

Hört sich gut an und sollte reichen.

Schmierseifen sind schmierig, aber nicht flüssig.
Flüssigseifen sind meist ein Gemsich von Tensiden, das mit Wasser flüssig gemacht wird.
belsan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.02.2005, 15:32   #3   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
AW: Seifenherstellung

Willkommen hier.

Sieht nicht schlecht aus. Verseifung ist die basische Hydrolyse von Fetten (Ester langkettiger Carbonsäuren mit Glycerin).

Verseift man mit Natronlauge, erhält man Seifen fester Konsistenz (-> Kernseifen), mit Kalilauge sind die Seifen flüssiger (-> Schmierseifen).

Verseift wird meist aus Zeitgründen in der Hitze (->Seifensiederei).
bm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.02.2005, 15:44   #4   Druckbare Version zeigen
FK Männlich
Moderator
Beiträge: 60.898
AW: Seifenherstellung

Zitat:
Zitat von bm
Verseift man mit Natronlauge, erhält man Seifen fester Konsistenz (-> Kernseifen), mit Kalilauge sind die Seifen flüssiger (-> Schmierseifen).
Die Kernseifen müssen allerdings noch ausgesalzen werden, sonst ist das auch nur eine schmierige Pampe.
Kaliseifen werden nicht ausgesalzen.
Wäre aber mal interessant, eine Kaliseife mit KCl auszusalzen und sehen, was dabei rauskommt.
Schließlich sind die Kaliumsalze von Fettsäuren auch fest...

Gruß,
Franz
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FK ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.02.2005, 16:06   #5   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.863
AW: Seifenherstellung

Zitat:
Zitat von FK
Die Kernseifen müssen allerdings noch ausgesalzen werden, sonst ist das auch nur eine schmierige Pampe.
...wie schon in einem anderen thread gesagt, kann man feste Natriumseifen erhalten ohne auszusalzen, in denen das Glycerin noch drin ist. Dazu wird das zur Verseifung benötigte NaOH in einer minimalen Wassermenge gelöst und der geschmolzenen Fettcharge zugesetzt. Der unfertige Seifenleim wird in Formen gegossen und darin aushärten (trocknen) gelassen. Je nach Zusammensetzung des Fettgemisches gibt das sogar ultraharte Seife, die von gepresster Kernseife äusserlich nicht unterscheidbar ist.

In der grosstechnischen Herstellung wird ausgesalzen um das Glycerin und überschüssiges Wasser abzutrennen. Die Seife wird dann in Formen gepresst. Diese Kernseifen sind ergiebiger, weil sie im gleichen Volumen eine grössere Seifenmenge enthalten als eine naturbelassene Glycerinseife. Aber manche Leute bevorzugen Glycerinseife mit ev. noch zusätzlichem Glycerin, weil diesem hautpflegende Wirkung nachgesagt wird.

lg
ricinus ist offline   Mit Zitat antworten
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