Physikalische Chemie
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Physikalische Chemie Ob Elektrochemie oder Quantenmechanik, das Feld der physikalischen Chemie ist weit! Hier könnt ihr Fragen von A wie Arrhenius-Gleichung bis Z wie Zeta-Potential stellen.

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Alt 27.01.2005, 11:26   #1   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
Berechnen von Aktivierungsenergie

Könnt ihr mir bitte mal bei folgender Aufgabe helfen?

Die Geschwindigkeitskonstante einer Reaktion verdreifacht sich, wenn man die Rkt.temperatur von 20 °C auf 80°C erhöht. Berechnen sie die Aktivierungsenergie.

Wenn ich es jetzt mit der logarithmierten Arrhenius-Gleichung, also:
ln k = ln A - EA/ R * 1/T

probiere, hab ich ja das Problem, dass mir A (sterischer Faktor) nicht bekannt ist.

Gibt es da irgendwelche math. Kunstgriffe, ist die Gleichung die Falsche oder?

Grüße Kassandra
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Alt 27.01.2005, 11:41   #2   Druckbare Version zeigen
Lupovsky Männlich
Mitglied
Beiträge: 3.368
AW: Berechnen von Aktivierungsenergie

---> verschoben in die PC...

Den präexponentillen Faktor bauchst Du nicht. Du hast durch die Angaben zwei Punkte der graphischen Auftragung von ln k gegen 1/T. Aus der Steigung kannst Du jetzt die EA ermitteln, völlig unabhängig von A.
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Dirk

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Alt 27.01.2005, 11:50   #3   Druckbare Version zeigen
ehemaliges Mitglied  
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Beiträge: n/a
AW: Berechnen von Aktivierungsenergie

Also, das mit der graphischen Auftragung ist ja halbwegs klar. Grade und so.
Aber dann wird es für meine Verhältnisse zu mathematisch. Kein Plan dazu.
Geht es bitte etwas konkreter?

LG
Kassandra
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Alt 27.01.2005, 11:53   #4   Druckbare Version zeigen
kat1 Männlich
Moderator
Beiträge: 4.406
AW: Berechnen von Aktivierungsenergie

Setz doch einfach k1 und k2 sowie die beiden Temperaturen in die Gleichung ein, Du wirst sehen, Du hast zwei Gleichungen und zwei Unbekannte nämlich den präexponentiellen Faktor und die Aktivierungsenergie, das lässt sich lösen
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Alt 27.01.2005, 11:58   #5   Druckbare Version zeigen
Lupovsky Männlich
Mitglied
Beiträge: 3.368
AW: Berechnen von Aktivierungsenergie

Prinzipiel:
Wenn Du den ln K gegen 1/T aufträgst, bekommst Du im idealen Fall eine Gerade mit der Steigung -EA/R und dem Achsenabschnitt A.
In diesem Fall:
Du machst eine Wertetabelle mit zwei Wertepaaren. 1. Paar: ein beliebiges k und 20°C; 2. Paar: den doppelten Wert von deinem k und 80°C.
Jetzt rechnest Du diese Werte um in den ln k und 1/T (in Kelvin!) und trägst die beiden Wertepaare in einen Graphen ein. Verbindenst Du die beiden Punkte, erhältst Du eine Gerade mit der Steigung -EA/R. Also multiplizierst Du die Steigung mit -R und erhältst so die Aktivierungsenergie der Reaktion. Wie Du siehst, ist die EA völlig unabhängig des präexponentiellen Faktors A.
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Alt 27.01.2005, 12:09   #6   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
AW: Berechnen von Aktivierungsenergie

Danke.

Jetzt hab ich zwei Vorschläge. Damit werden wir wohl weiter kommen.
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Alt 27.01.2005, 12:12   #7   Druckbare Version zeigen
Lupovsky Männlich
Mitglied
Beiträge: 3.368
AW: Berechnen von Aktivierungsenergie

Zitat:
1. Paar: ein beliebiges k und 20°C; 2. Paar: den doppelten Wert von deinem k und 80°C.
Mach daraus ml den dreifachen Wert , habe mich vertan...
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