Allgemeine Chemie
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Alt 04.01.2005, 06:15   #1   Druckbare Version zeigen
Sweetchemilly  
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Beiträge: 8
Zwinkern wer kann mir bei der Berechnung des Aequivalenzpkt. weiterhelfn?

Hallo, ihr Lieben!
Ich habe eine Essigsaeure 0,1 molar und eine Natronlauge ebenfalls 0,1 molar. Wie kann ich berechnen, dass der Aeuquvalenzpunkt im Umschlagsbereich von Phenolphthalin (8 - 10 PH) liegt?
Danke fuer eure Hilfe!

Gruesse und Kuesse,
Sweetchemilly
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Alt 04.01.2005, 06:52   #2   Druckbare Version zeigen
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AW: wer kann mir bei der Berechnung des Aequivalenzpkt. weiterhelfn?

Hi!
Bei der Titration ensteht Natriumacetat, was das Salz einer starken Base und einer schwachen Säure ist.
Die wäßrige Lösung dieses Salzes ist alkalisch, weil Acetat Ionen mit Wasser zu Hydroxid Ionen und Essigsäure reagieren (schwache Säure -> Gleichgewicht auf der Säureseite) Natrium Ionen reagieren nicht mit Wasser, dadurch ist im Ergebnis die Lösung alkalisch.
Wie hoch der pH-Wert genau ist, kann man über die Konzentration und pKb(CH3COO-) ausrechnen. pOH=1/2(pKb(CH3COO-) -lg(c(CH3COO-))
pH=14-pOH

das ergibt bei einer Konzentration von 0,1mol/l einen pH von 8,875

Ciao

Friggel
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Alt 04.01.2005, 11:06   #3   Druckbare Version zeigen
Sweetchemilly  
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Themenersteller
Beiträge: 8
Zwinkern AW: wer kann mir bei der Berechnung des Aequivalenzpkt. weiterhelfn?

Vielen Dank, Friggel!
Hast mir sehr geholfen. Ich haette aber noch eine andere Frage:
Was ist genau der Unterschied zwischen dem Aequivalenzpunkt und dem Neutralpunkt (bei einer schwachen Saeure und einer starken Base ist dies ja nicht dasselbe aus den von dir obengenannten Gruenden)

Danke nochmal fuer die Hilfe

Gruesse,
Sweetchemilly
Sweetchemilly ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 04.01.2005, 12:53   #4   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
AW: wer kann mir bei der Berechnung des Aequivalenzpkt. weiterhelfn?

Der Neutralpunkt, ist eben genau der Punkt in der Kurve, an der der pH-Wert 7 ist. Der Äquivalenzpunkt ist der Punkt, an dem die gesamte Analysenlösung neutralisiert (umgesetzt) ist.
Das ÄP und NP bei starken Säuren (1protonige!) mit starken Basen und umgekehrt genau gleich sind, liegt halt daran, dass das Salz von starker Säure und starker Base neutral reagiert. Klassisches Beispiel HCl mit NaOH

Die Einschränkung 1protonige oben hab ich gemacht, weil z.B. bei Schwefelsäure (starke Säure) kein ÄP gleich NP ist, da die Säure in zwei Stufen dissoziiert. Am ersten ÄP zu Hydrogensulfat und am zweiten zu Sulfat.
Lösungen von Hydrogensulfat sind schwach sauer, weshalb der erste ÄP im sauren liegt, während der zweite im alkalischen liegt, da Sulfat eben schwach alkalisch reagiert. Der NP liegt hier ziemlich genau zwischen den beiden ÄP.

Ciao Friggel
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Alt 05.01.2005, 08:14   #5   Druckbare Version zeigen
Sweetchemilly  
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Themenersteller
Beiträge: 8
Lachen AW: wer kann mir bei der Berechnung des Aequivalenzpkt. weiterhelfn?

Friggel, warst ne riesen Hilfe! Vielenk Dank!
Gruesse,
Sweetchemilly
Sweetchemilly ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.01.2005, 02:02   #6   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
AW: wer kann mir bei der Berechnung des Aequivalenzpkt. weiterhelfn?

Ähm hehe ... gern geschehen

Ciao

P.S.: Bei der Schwefelsäure hab ich allerdings Unsinn verzapft, es muss schweflige Säure heißen, was natürlich keine starke Säure ist, da hab ich was durcheinander geworfen... sorry.
Die Schwefelsäure hat grade die Besonderheit, dass sie nur einen sichtbaren pH Sprung hat etwa bei 7, weil das Hydrogensulfat auch noch eine ziemlich starke Säure ist. Den zwei-protonigen Charakter erkennt man hier nur dadurch, dass man das doppelte Volumen NaOH braucht als bei einer gleichkonzentrierten HCl zum Beispiel.

Geändert von Friggel (06.01.2005 um 02:10 Uhr)
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