Allgemeine Chemie
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Alt 29.12.2004, 14:50   #16   Druckbare Version zeigen
MTG Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.048
AW: Siedeverzug

Zitat:
Zitat von giftmischer23
What the hell is a "Verdampfer"?
du sprichst mir aus dem herzen...
vielleicht meint er den verdampfungsapperat aus einer destillationskolonne?!
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Alt 29.12.2004, 14:53   #17   Druckbare Version zeigen
Kubi Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 1.045
AW: Siedeverzug

Ist den überhaupt der Siedeverzug von der Temperaturdifferenz abhängig?
Kann ein Siedeverzug entsethen wenn die Temperaturdifferenz zu groß sit oder zu klein?
Ich bin darauf gekommen weil upsidedown die Temperaturdifferenz in einem Beitrag erwähnt hat (zu dem Link siehe oben).
Ich meinte einen Dünnschichtverdampfer.
__________________
Mfg Dennis

Geändert von Kubi (29.12.2004 um 14:54 Uhr)
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Alt 29.12.2004, 15:06   #18   Druckbare Version zeigen
ehemaliges Mitglied  
nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
AW: Siedeverzug

Zitat:
Zitat von giftmischer23
@bronco
Erklär doch vielleicht erst mal was ein Verdampfer ist, was der macht ("verdampfen" *lol*) und wie das Ding aussieht. Vielleicht ist dann jemand im Stande dir zu helfen
Antwort:

Zitat:
Ich meine einen Dünnschichtverdampfer.
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Alt 29.12.2004, 15:17   #19   Druckbare Version zeigen
Kubi Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 1.045
AW: Siedeverzug

3.5 Der Dünnschichtverdampfer

Eine weitere Destillationsapparatur ist der Dünnschichtverdampfer. Im allgemeinen werden in ihm wärmeempfindliche Stoffe destilliert.
Darf die Erhitzungsdauer auch unter Vakuum nur einige Sekunden betragen, so wird ein Dünnschichtverdampfer ( in extremen Fällen Molekular - Destillationskolonnen ) verwendet.

In dieser Kolonne wird das vorgewärmte Produkt mittels rotierender Wischer ( nicht Fallfilmverdampfer ) oder anderer Hilfsmittel oben innen auf dem Heizmantel der Kolonne verteilt. Beim Herunterfließen des Films ( der rotierende Wischer sorgt zusätzlich für eine schnellere Erneuerung der Oberfläche ), tritt dann das Verdampfen der niedrig siedenden Komponente ein. Diese wird dann so schnell wie möglich kondensiert und abgekühlt. Auch das Sumpfprodukt wird, wenn es das Destillationsrohr verläßt und es notwendig ist, sofort abgekühlt.

Zwei Wischerarten sind üblich: Rührer mit feststehenden Flügeln sind für einzudampfende Lösungen geeignet, die den Verdampfer noch flüssig verlassen. Rührer mit beweglichen Flügeln (Wischer) sind für Lösungen geeignet, die bis zum Ausscheiden von Kristallen im Verdampfer verbleiben.

Bildanhang:http://www.vta-deg.de/images/destillation_1.jpg
__________________
Mfg Dennis

Geändert von Kubi (29.12.2004 um 15:22 Uhr)
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Alt 29.12.2004, 15:37   #20   Druckbare Version zeigen
Lupovsky Männlich
Mitglied
Beiträge: 3.363
AW: Siedeverzug

Kurz und knapp:
Ein Siedeverzug kann nur dann auftreten, wenn die Differenz zwischen der Temperatur einer Flüssigkeit und dessen Siedetemperatur größer null ist. Es hat so nix mit der Temperatur des Ofens zu tun sondern einzig und allein mit der Temperatur der Flüssigkeit. Desto größer dieser Temperaturunterschied ist, desto "heftiger" kann der Verzug sein, da mehr Gasvolumen pro Zeiteinheit entsteht.
__________________
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Alt 29.12.2004, 15:42   #21   Druckbare Version zeigen
Kubi Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 1.045
AW: Siedeverzug

Zitat:
Zitat von Lupovsky
Kurz und knapp:
Ein Siedeverzug kann nur dann auftreten, wenn die Differenz zwischen der Temperatur einer Flüssigkeit und dessen Siedetemperatur größer null ist. Es hat so nix mit der Temperatur des Ofens zu tun sondern einzig und allein mit der Temperatur der Flüssigkeit. Desto größer dieser Temperaturunterschied ist, desto "heftiger" kann der Verzug sein, da mehr Gasvolumen pro Zeiteinheit entsteht.
Dankeeeeeeeeeeee
__________________
Mfg Dennis
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Alt 29.12.2004, 17:45   #22   Druckbare Version zeigen
MTG Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.048
AW: Siedeverzug

hauptsache das stand im prinzip schon im 3. beitrag...
Zitat:
Ein Siedeverzug entsteht, wenn die Flüssigkeit überhitzt ist, also eigentlich schon sieden müsste, ea aber nicht tut weil ein Auslöser fehlt.
Er wird um so heftiger, je weiter die eigentliche Siedetemperatur überschritten wird.
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