Allgemeine Chemie
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Alt 25.05.2001, 11:02   #31   Druckbare Version zeigen
Kutti  
Mitglied
Beiträge: 1.811
Könnt ihr eine solche Aufgabe mal posten, oder habt ihr sie schon wieder vergessen ?
__________________
jungfreudlich.de
Kutti ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.05.2001, 11:04   #32   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
Ich schau mal, ob meine OCR-Software mit den Aufgaben klarkommt.
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Alt 25.05.2001, 11:25   #33   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
Aufgabe III, LK-Chemie, Bayern, 23. Mai 2001

1
Verbindungen vieler Stoffklassen zeigen eine mehr oder weniger ausgeprägte Acidität. Beispiele hierfür sind Alkohole, Phenole und Carbonsäuren.

1.1
Erklären Sie für jede der genannten Stoflklassen die Bereitschaft der jeweiligen Teilchen zur Protonabgabe!

1.2
Durch Einführen von Substituenten in die Moleküle kann sich die Acidität von Stoffen ändern.

1.2.1
Vergleichen und begründen Sie die Aciditäten
a) von Ethanol und 2,2,2-Trichlorethanol,
b) von Propansäure und 2-Hydroxypropansäure und
c) von Methansäure und Ethansäure!

1.2.2
Ordnen Sie den Isomeren 3-Nitrophenol und 4-Nitrophenol die pKsWerte 7,15 und 8,39 zu! Begründen Sie Ihre Zuordnung unter Mitverwendung von Grenzstrukturformeln!

2
Ein Säure-Base-Indikator HIn besitzt die Protolysekonstante Ks(HIn)= 9,0 10^-4 mol/l. Die Indikatorsäure ist gelb, die Indikatorbase ist rot. Der Umschlag zu Gelb ist erkennbar, wenn das Konzentrationsverhältnis der gelben zur roten Form 30:1 beträgt. Der Umschlag zu Rot ist erkennbar, wenn das Konzentrationsverhältnis der roten zur gelben Form 2:1 beträgt. Berechnen Sie
a) den pH-Bereich des Farbumschlags des Indikators und
b) den Umschlagpunkt des Indikators!
Der Gang der Berechnungen muss klar ersichtlich sein.

3
Die Synthese von Harzen aus Phenol und Methanal kann über 2- oder 4-Hydroxymethylphenol (HO-C6H4-CH2OH) bzw. 2- oder 4-Hydroxymethylphenolat ablaufen. Diese Zwischenprodukte können aus Phenol und Methanal unter Säure- bzw. unter Basenkatalyse entstehen.

3.1
Erörtern Sie, weshalb hier sowohl Säuren als auch Basen als Katalysatoren dienen können!

3.2
Formulieren Sie den Mechanismus der basenkatalysierten Bildung eines Hydroxymethylphenolats mit Strukturformelgleichungen!

4
Die Synthese bestimmter Kunststoffe geht vom Styrol (Ethenylbenzol, Phenylethen) aus.

4.1
Beschreiben und skizzieren Sie die Molekülgeometrie des Styrols! Erläutern Sie, ausgehend vom Hybridisierungszustand der Kohlenstoff-Atome, auf der Grundlage des Orbitalmodells die Bindungsverhältnisse im Styrol-Molekül!

4.2
Aus Styrol entsteht der Kunststoff Polystyrol, wenn ein Radikalbildner als Initiator zugesetzt wird.

4.2.1
Formulieren Sie die Radikalbildung und mit Strukturformeln den Kettenstart und das Kettenwachstum der Polyreaktion!

4.2.2
Polystyrol, bei dessen Herstellung ein Radikalbildner eingesetzt wurde, weist einzelne Makromoleküle auf, die zwei Initiatorfragmente enthalten. Stellen Sie mit Strukturformeln einen Reaktionsabschnitt dar, der diesen Befund erklärt!

4.3
Styrol ist auch einer der Ausgangsstoffe für die Herstellung bestimmter Elastomere. Beschreiben und erklären Sie das Verhalten eines Thermoplasten beim Erwärmen sowie die mechanischen Eigenschaften eines Elastomers!

(Insgesamt 50 Punkte. Auf die zweite Aufgabe gibt's nochmal 50 Punkte.)
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Alt 31.05.2001, 20:35   #34   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
war ja an sich ein recht nettes abitur,
ich hab da allerdings schon zeitlich einigen stress gehabt.
wir haben als zweite aufgabe, neben der eben geposteten
aufgabe 3 noch die mit dem enzymdiagramm, ich weiss jetzt die nummer nicht mehr bearbeitet.
auf jeden fall war da eine aufgabe,
ein bestimmtes trisaccharid zu malen
und mir hat in dem moment die beiden korrektoren schon ziemlich leid getan, die den ganzen müll
dann 25 mal überprüfen müssen
außerdem hat die sache für 6 ? punkte schon verdammt lange gedauert, finde ich.
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Alt 31.05.2001, 20:39   #35   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
nochmal was zu der aufgaben 3.2
im bayer. chemeiabitur
wie läuft denn der mechanismus?
spaltet die lauge erst das proton des phenols ab und
diese negativierung reicht dann, damit eine normale substitutionsreaktion am phenol
stattfinden kann?.

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Alt 31.05.2001, 20:43   #36   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
Beim Phenolat-Ion ist die negative Ladung delokalisiert. Man kann sie an den C-Atomen in meta-, mata'- und ortho-Stellung "rausklappen" (in den mesomeren Grenzstrukturformeln).

Die Elektronendiche wird im Ring groß genug, dass das Methanal elektrophil angreifen kann.
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