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Alt 14.10.2004, 09:52   #16   Druckbare Version zeigen
Tino71 Männlich
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AW: Wasserelektrolyse

Leitsalze erhöhen den Stromfluß. Wenn Du reines Wasser nimmst, sind da nur die Ionen der Autoprotolyse drinne. Die transportieren nur wenig Strom ---> Elektrolyse klappt natürlich, dauert aber ewig. Leitsalz dazu ----> mehr Ladungsträger ---> mehr Strom ----> flottere Elektrolyse. Wenn die Ionen in wäßriger Lösung aufgrund ihrer Potentiale sich nicht abscheiden lassen, passiert dann auch nix außer O2 und H2.
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Alt 14.10.2004, 10:38   #17   Druckbare Version zeigen
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Frage AW: Wasserelektrolyse

Welche Elektrodenart-/Material wäre für diese Problemstellung geeignet? Reichen hier (aus Kostengründen) einfache Kupferblättchen aus?

Ein weiteres Problem wäre der Elektrodenabtrag. Ist dieser stark anzunehmen (sicherlich nur an einer Elektrode, oder?). Wird sicherlich auf den Strom ankommen, aber es gibt doch Erfahrungsberichte. Müssen diese öfters ausgetauscht werden?
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Alt 14.10.2004, 11:03   #18   Druckbare Version zeigen
Tino71 Männlich
Moderator
Beiträge: 6.935
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AW: Wasserelektrolyse

Die geringste Überspannung hat Wasserstoff meines Wissens an platinierten Platin-Elektroden. Is natürlich teuer, ich weiß. Nutzt sich aber auch nicht ab. Kupfer ist für die Kathode glaub ich ok, für die Anode, wo sich O2 bildet, wahrscheinlich nicht - Bildung von CuO ---> riesige Passivierung mit der Zeit. Wie stehts mit Edelstahl? Nickel? Silber?
Abnutzung ist eine Folge zu hoher Strom-/Spannungsdichte. Also je nach angelegter Spannung und resultierender Stromstärke muß man darauf achten, daß die Elektrodenfläche groß genug ist.

Das ist aber alles nur geraten. Ich bin nu echt kein Fachmann für Elektrochemie... Vielleicht mal nen richtigen Galvaniker fragen?
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