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Alt 20.09.2004, 10:55   #1   Druckbare Version zeigen
kalypso weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 13
Rechenproblem

Hallo!

Folgendes Problem mit dem ich mich etwas schwer tue:

zB:
Ich habe eine Substanz A mit M=600 g/mol
und Substanz B mit M=220 g/mol.
Beide sollen eine Lösung ergeben (mit Aqua dest., B ist nötig um den Abbau von A zu verhindern), die, wenn sie in einen Puffer (15ml) gegeben wird folgende Konzentrationen ergeben: A soll dann im Puffer 0,1mM und B 1mM sein.

Wenn ich eine Substanz habe, habe ich das so gemacht:
Eine 10mM-Lösung angesetzt, davon 0,075ml in diesen Puffer (15ml), dann hatte ich meine gewünschte Konzentration von 0,050mM. War das so richtig?

Mit zwei Substanzen bin ich doch glatt überfordert. Vielleicht kann mir hier jemand einen Denkanstoss geben? Wie gehe ich da vor?
Danke schon mal!

Lg kaly
kalypso ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.09.2004, 11:09   #2   Druckbare Version zeigen
MartinaKT weiblich 
Uni-Scout
Beiträge: 2.351
AW: Rechenproblem

Ich nehm an du willst m wissen; wieviel du von Löung A und B brauchst!
Probiers doch mal mit den beiden Formeln:
n = m/M

c = n/V
MartinaKT ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.09.2004, 12:29   #3   Druckbare Version zeigen
Tiefflieger Männlich
Moderator
Beiträge: 5.444
AW: Rechenproblem

Zitat:
Zitat von kalypso
...
Ich habe eine Substanz A mit M=600 g/mol
und Substanz B mit M=220 g/mol.
Beide sollen eine Lösung ergeben (mit Aqua dest., B ist nötig um den Abbau von A zu verhindern), die, wenn sie in einen Puffer (15ml) gegeben wird folgende Konzentrationen ergeben: A soll dann im Puffer 0,1mM und B 1mM sein.
...
mM ist eine Stoffmenge und keine Konzentration!
Sollen 0,1mM/15ml oder /l erreicht werden?
__________________
Vernünftig ist, dass die politischen Spitzen, wenn sie miteinander sprechen, darüber sprechen, wie mit der Sache umzugehen ist, wie ernst Vorwürfe zu nehmen sind und wie man damit umgeht, Vorwürfe zu besprechen, zu klären, zu verifizieren oder aus der Welt zu schaffen. (2013 Regierungssprecher Seibert)
Tiefflieger ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.09.2004, 13:03   #4   Druckbare Version zeigen
kalypso weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 13
AW: Rechenproblem

Hallo!

Sorry, Ich tue mich etwas schwer mit Chemie. Ist schon so lange her.
A+B sollen also eine Lösung geben, die später zu den 15 ml gegeben wird. In diesen 15 ml soll A die Konzentration 0,1mM/l und B 1mM/l sein
Ich müßte also erst mal eine Stammlösung ansetzten, aus der ich dann xy ml entnehme, um dann im Puffer (15ml) zu der Konzentration A= 0,1mM/l und B= 1mM/l zu kommen.

Lg kaly

Geändert von kalypso (20.09.2004 um 13:22 Uhr)
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Alt 20.09.2004, 14:49   #5   Druckbare Version zeigen
Tiefflieger Männlich
Moderator
Beiträge: 5.444
AW: Rechenproblem

Berechne doch erst einmal wieviel g bzw. mg von A und B in den 15 ml enthalten sind, vielleicht hilft das erst einmal weiter. Formeln hat ja MartinaKT schon gepostet.
__________________
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Alt 20.09.2004, 22:29   #6   Druckbare Version zeigen
kalypso weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 13
AW: Rechenproblem

Danke für eure Hilfe, habe jetzt folgendes fabriziert:
Habe über n=c x V n ausgerechnet, wobei ich V = 16 ml eingesetzt habe, da ich A & B in 1 ml lösen will und diesen dann komplett zu den 15 ml gebe. Danach habe ich m über m= n x M berechnet.
Und das eben für Substanz A und B. Hoffe, das ist jetzt so richtig.

Lg kaly
kalypso ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.09.2004, 07:10   #7   Druckbare Version zeigen
Tiefflieger Männlich
Moderator
Beiträge: 5.444
AW: Rechenproblem

Zitat:
Zitat von kalypso
... wobei ich V = 16 ml eingesetzt habe, ...
1 ml + 15 ml ergeben nicht unbedingt 16ml!

Zitat:
Zitat von kalypso
... ...da ich A & B in 1 ml lösen will und diesen dann komplett zu den 15 ml gebe. ...
Welche Einwage hast Du denn berechnet, die Du in 1 ml lösen möchtest?
Geht das überhaupt?
__________________
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Alt 21.09.2004, 11:49   #8   Druckbare Version zeigen
Tiefflieger Männlich
Moderator
Beiträge: 5.444
AW: Rechenproblem

Hier meine Beispielrechnung für die Komponente A.

Die Konzentration soll 0,1 mM/l betragen. In 15 ml sind somit 0,1 mM/1000 ml*15ml=0,0015 mM enthalten.
Bei einer molaren Masse von 600 g/mol ergeben sich 0,0015 mM*600mg/mM=0,9 mg. Für die 15 ml Lösung werden also 0,9 mg Komponente A benötigt.

Für die Komponente B gilt der selbe Rechenweg, natürlich mit der anderen Konzentration und molaren Masse.
Nach meiner Berechnung werden für B 3,3 mg benötigt.

Ich glaube kaum, dass Du in der Lage sein wirst 0,9 mg exakt einzuwiegen. Ich würde daher um den Faktor 50 erhöhen und somit 45 mg von A und 165 mg von B einwiegen. Diese Einwage mit Puffer auf 50 ml verdünnen. Von den 50 ml 1 ml entnehmen und auf 15 ml verdünnen, fertig ist die geforderte Lösung.
__________________
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Alt 21.09.2004, 20:35   #9   Druckbare Version zeigen
kalypso weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 13
AW: Rechenproblem

Hallo!

Ich habe das ja ähnlich gerechnet und habe auch in etwa diese Werte raus. Ich muß es in 1 ml lösen, da es sich um sehr teure Substanzen handelt, die leider dazu noch in Lösung instabil sind. Ich löse in DMSO, das ist also kein Problem, löst sich super, ich habe es heute probiert. In Puffer lösen sich die Substanzen nicht bzw. flocken aus. Ich denke, es ist schon so ok, wenn ich mit 16ml rechne, da wie du sagst, es sowieso nicht 100%ig genau ist. Es geht aber wie gesagt nicht anders (mein Institut wird sich bedanken, wenn ich so verschwenderisch mit den Substanzen umgehe ). Vielen lieben Dank noch mal für deine Hilfe, du hast mir sehr geholfen

Lg kaly
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