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Alt 14.09.2004, 21:28   #1   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
Frage eierschalenversuch

Hallo,

Hätte 2 fragen

im praktischen haben wir den kalkgehalt einer eierschale bestimmt.


dazu haben wir zuerst 1g eierschale zermahlt und mit 25ml c(HCL)=1 mol/l. auf 100ml aufgefüllt

In der kolorimetrische Titeration hatte ich als maßlösung die NAOH Lösung.
Das Prinzip ist ja das die salzsäure mit der bekannten konz. zum teil mit CaCO3 reagiert und die Salzsäure die nicht reagiert hat , titriert wird.

Ich hatte einen NAOH verbrauch von 12,9 ml und erhielt dann den kalkgehalt der eierschale von 85%.

Nun meine frage , wie verändert sich der NAOH Verbrauch , wenn

a) kein kalk in der eierschale wäre
B) wenn es zu 100% kalk bestünden.

Könnte ich die aufgaben eignltich mit den dreisatz errechnen!?
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Alt 14.09.2004, 21:39   #2   Druckbare Version zeigen
Lupovsky Männlich
Mitglied
Beiträge: 3.363
AW: eierschalenversuch

Wo ist denn das Problem? Du hast rausgefunden, daß die 1g Eierschale zu 85% aus Kalk besteht. Wenn die Eierschale jetzt zu 100% aus Kalk bestanden hätten, wäre mehr von der Salzsäure abreagiert, also es wäre weniger HCL übrig geblieben zum titrieren - geringer NaOH Verbrauch. Genau andersrum wenn der Kalkgehalt der Schale geringer gewesen wäre. Und rechnen kannst Du das natürlich auch. Entweder durch einen Dreisatz mithilfe dem bereits bekannten Verbrauch bei 85%iger Schale, oder einfach theoretisch - 100 Prozent Kalk = 1g Kalk = x mol Kalk --> verbraucht y mol HCl in der Reaktion. Eingesetzte Menge HCl minus y mol HCl = übrige HCl --> Neutralistaion mit z mol NaOH.
Also wenn Du rausgefunden/ausgerechnet hast, daß die Schale aus 85% CaCO3 besteht, sollte der Rest doch kein Problem darstellen?
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Alt 14.09.2004, 21:52   #3   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
AW: eierschalenversuch

Das meinte meine als erstes lehrerin auch. habe sie auch gefragt mit den dreisatz, sie meinte zuerst ja man kann es mit dreistaz rechen.

Später kamm sie zu mir und meinte nein, mann kann es nicht mit den dreistasz rechnen.

Logisch erscheint es ja mit den dreistaz, aber sie mient wir sollen da mal weiter denken.

aber ich hab keine ahnung wo ich da weiter denken soll
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Alt 14.09.2004, 22:17   #4   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
AW: eierschalenversuch

Zitat:
Zitat von Wicki
Hallo,

Hätte 2 fragen

im praktischen haben wir den kalkgehalt einer eierschale bestimmt.


dazu haben wir zuerst 1g eierschale zermahlt und mit 25ml c(HCL)=1 mol/l. auf 100ml aufgefüllt

In der kolorimetrische Titeration hatte ich als maßlösung die NAOH Lösung.
Das Prinzip ist ja das die salzsäure mit der bekannten konz. zum teil mit CaCO3 reagiert und die Salzsäure die nicht reagiert hat , titriert wird.

Ich hatte einen NAOH verbrauch von 12,9 ml und erhielt dann den kalkgehalt der eierschale von 85%.

Nun meine frage , wie verändert sich der NAOH Verbrauch , wenn

a) kein kalk in der eierschale wäre
B) wenn es zu 100% kalk bestünden.

Könnte ich die aufgaben eignltich mit den dreisatz errechnen!?
Zitat:
kolorimetrische Titeration
Wieso ist das eine kolorimetrische Titration ?


Zitat:
Ich hatte einen NAOH verbrauch von 12,9 ml und
Es fehlt die Angabe der Konzentration der NaOH.

Zitat:
Logisch erscheint es ja mit den dreistaz, aber sie mient wir sollen da mal weiter denken.
Was Ihr bestimmt habt ist ein sogenannter Summenparameter. Ihr habt alle basischen Bestandteile mit der starken Salzsäure neutralisiert und dann die übrige Salzsäure zurücktitriert. Die Differenz habt Ihr als "Kalk" berechnet.

Wenn es nur CaCO3 ist, kann man einen Dreisatz machen, wenn noch andere Bestandteile vorhanden sind, muss man da etwas genauer schauen.

btw.: achte bitte etwas mehr auf die Rechtschreibung. Danke.
bm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.09.2004, 22:53   #5   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
AW: eierschalenversuch

Kolorimetrische Titration, weil wir es so aufgebaut hatten wie im letzten Versuch der Kolorimetrische Titration und in der Probenlösung paar Tropfen Phenolpthalien eingetäufelt hatten. In unseren Skript stand gemäß Kolorimetrische Titration.

Vieleicht gibt es andere Techniken der Kolorimetrische Titration, die anders durchgeführt werden.

c(NAOH) 0,1mol/l


Von andere Bestandteilen hat sie davon nichts erwähnt gehabt.

Aber welche Bestandteile sollten den vorhanden sein?
Haben wir eigentlich nicht den Kalk berechnet, da sie es in " " gesetzt hatten?
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Alt 14.09.2004, 23:01   #6   Druckbare Version zeigen
Godwael Männlich
Moderator
Beiträge: 12.173
Blog-Einträge: 12
AW: eierschalenversuch

Die Eierschale besteht ja nur zum Teil aus Kalziumcarbonat. Der Rest ist Stützprotein, das ggf. auch basisch reagieren kann. Die Eierschale ist also ein klassisches Kompositmaterial aus einem harten, spröden Grundkörper und einer zähen Komponente, die die Rißbildung unterbindet. Wie bei Lehmziegeln, oder Stahlbeton (die Lage ist bei Stahlbeton gelegentlich noch etwas anders, aber das Prinzip steht).

Ich nehme an, die Bezeichnung "kolorimetrische Titration" bezieht sich auf den Farbumschlag des Indikators.
__________________
Gruß,
Fischer


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