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Alt 11.07.2004, 12:44   #1   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
Metallbindungen

Hallo,

1. kann mir jemand verständlich erklären, woran ich eine Metallbindung erkenne (möglichst mit Beispiele/Formel)
2. Wenn beim Stoff Fe nach der Bindungsart gefragt ist, ist die richtige Antwort "keine"?
3. Wäre die Bindungsart beim Stoff "Fe2 " die Metallbindung?

Vielen Dank im Vorraus
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Alt 11.07.2004, 12:52   #2   Druckbare Version zeigen
minutemen Männlich
Mitglied
Beiträge: 3.865
AW: Metallbindungen

willkommen im forum!

ad 1: suchfunktion des forums! das wurde schon 100.000x durchgekaut.
ad 2: wenn beim "stoff Fe" ein stück metallisches eisen gemeint ist: nein, es liegt eine metallbindung vor.
ad 3: so zw. 2 Fe-Atomen irgendeine bindung besteht und beide atome nicht bestandteil eines stücks eisenmetalls sind, so liegt keine metallbindung vor, vielmehr eine bindung mit mehr oder weniger kovalenten charakter.
__________________
"Alles Denken ist Zurechtmachen." Christian Morgenstern

immer gern genommen: Google, Wikipedia, MetaGer, Suchfunktion des Forums
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Alt 11.07.2004, 13:09   #3   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
AW: Metallbindungen

Erstmal danke für die prompte Antwort.

zu 1. ich find zwar alles Mögliche dazu, aber keine kurze Antwort. Vielleicht bin ich auch heute zu sehr im Stress um mir alles wirklich durchzulesen.

zu 2. Ob beim Stoff "Fe" ein stück metallisches Eisen gemeint ist, kann ich nicht sagen. In der morgen stattfindenden Klausur wird das ganze nur in Form einer Tabelle abgefragt (ob es sich um eine Element oder eine Verbindung handelt, und welche Bindungsart besteht).

zu 3. Also eine Atombindung?
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Alt 11.07.2004, 13:26   #4   Druckbare Version zeigen
FK Männlich
Moderator
Beiträge: 60.898
AW: Metallbindungen

Die Metallbindung ist vom Prinzip her eine kovalente Bindung; wobei die bindenden Orbitale über das gesamte Gitter delokalisiert sind. Es gibt eine Unmenge besetzter und leerer Orbitale, die sich in der Energie praktisch nicht unterscheiden. Daher können Elektronen leicht hin- und hergeschoben werden (--> Leitfähigkeit).

Nur so grob und im Prinzip....

Bei Fe2 ist es eine Atombindung, weil, wie gesagt, die typische Metallbindung eine ausreichend große Anzahl beteiligter Atome erfordert.

Der Stoff Fe ist ein Metall, also....

Gruß,
Franz
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Alt 11.07.2004, 16:42   #5   Druckbare Version zeigen
ehemaliges Mitglied  
nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
AW: Metallbindungen

Ich weis ja, dass ich nicht viel Ahnung von Chemie habe, aber ich habe in den letzten Wochen soviel darüber gelernt und auch soviel verstanden, wie in den 25 seit meinem Abi nicht mehr. Ich finde es schon ein wenig schade, dass ich keine klare Antwort bekomme, sondern nur irgendwie zweideutige offene Aussagen. Ich will es nämlich wirklich verstehen und erwarte nicht nur eine vorgefertigte Lösung. Am besten kann ich es aber immer anhand von einfachen Beispielen verstehen (vielleicht liegt das ja an meinem fortgeschrittenen Alter). Sollte mir doch noch jemand weiterhelfen, würde ich mich sehr freuen, ansonsten lass ich es morgen in der Klausur einfach drauf ankommen. Immerhin habe ich solche Sachen wie Baukalkerhärtung und pH-Wert-Berechnung bereits verstanden und werde wohl auch nicht durchfallen. Schöne Sonntag noch.
Die Ahnungslose
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Alt 11.07.2004, 16:45   #6   Druckbare Version zeigen
FK Männlich
Moderator
Beiträge: 60.898
AW: Metallbindungen

Zitat:
Zitat von Ahnungslos
Ich finde es schon ein wenig schade, dass ich keine klare Antwort bekomme, sondern nur irgendwie zweideutige offene Aussagen.
Was war jetzt an meiner Aussage zweideutig?

Gruß,
Franz
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Alt 11.07.2004, 16:49   #7   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
AW: Metallbindungen

Also Fe Metallbindung?
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Alt 11.07.2004, 17:13   #8   Druckbare Version zeigen
FK Männlich
Moderator
Beiträge: 60.898
AW: Metallbindungen

Zitat:
Zitat von Ahnungslos
Also Fe Metallbindung?
Ja, da das Metall (am Stück....) gemeint sein dürfte.

Gruß,
Franz
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Alt 11.07.2004, 17:40   #9   Druckbare Version zeigen
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AW: Metallbindungen

Danke!
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