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Alt 18.06.2004, 09:25   #1   Druckbare Version zeigen
humdidum  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 35
Orbitale, Hybridorbitale

Hallo,

ich hab hier mal 2 Fragen, ist ganz dringend , schreib nämlich um 14h eine klausur (((

1. N hat die Elektronenkonfiguration [Ne] 2s² 2p³, heißt das jetzt das es 5 Valenzelektronen hat, weil ja alle in der 2. Schale sitzen oder heißt das dass es nur 3 hat weil die im letzten Orbital sitzen? Und heißt Valenzelektronen jetzt dass die elektronen im letzten Orbital sitzen oder in der letzten Schale?
Mit wieviel Elektronen kann sich N nun binden?

2. Dann steht hier dass NH3 bzw. nur N kann ich nicht genau nachvolziehen....dass es 4sp³ Hybridorbitale besitzt. Wieso nicht 4s²p³ weil N doch 2s² 2p³ hat??

Hoffe mir kann jemand helfen

Danke schonmal
humdidum ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.06.2004, 09:50   #2   Druckbare Version zeigen
CF  
Mitglied
Beiträge: 5
AW: Orbitale, Hybridorbitale

1. Hat N nicht die Elektronenkonfiguration [He]2s²2p³? Stickstoff steht doch vor Neon... und ja es hat 5 Valenzelektronen.

2. Stickstoff bildet z.B. bei einer Dreifachbindung hybridorbitale aus. Durch die Sigma-Bindung bei der sp-sp-Überlappung und die beiden Pi-Bindungen der p-p-Überlappung ergibt sich die Dreifachbindung. Im Ammoniakmolekül findet dann eine Überlappung von drei 1s-Orbitalen der Wasserstoffatome mit drei q-Orbitalen des sp3-hybridisierten N-Atoms statt.

Liegt alles daran das es halt energetisch günstiger ist, die 3-fach bindung hat auch ne sehr starke Bindungsenergie, irgendwo um 950Kj/mol soweit ich weis.

Die fragen kann man sich aber auch ganz einfach per Google beantworten
CF ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.06.2004, 15:19   #3   Druckbare Version zeigen
Adam Männlich
Moderator
Beiträge: 8.039
AW: Orbitale, Hybridorbitale

Elektronen, die sich bevorzugt in der äußeren Elektronenschale (Valenzschale) eines Atoms oder Moleküls aufhalten bezeichnez man als Valenzelektronen*. Die Elektronen, die sich überwiegend in der Nähe der Atomkerne aufhalten, nennt man Rumpfelektronen.

*Bei Ammoniak sind es die 2s und die 2p -Elektronen.

Grundsätzlich kann noch der VB-Theorie eine Bindung nur von einem freien Elektron gebildet werden. Dies wären im Fall vom Ammoniak die drei 2p-Elektronen. Dieses Modell ist aber nicht ausreichend um Winkel, Bindungslängen korrekt vorherzusagen. Eine Erweiterung bringt das Hybridiserungsmodell. An der Stelle ersparre ich mir die Erklärungen und verweise zum Nachlesen auf:

http://www.biokurs.de/chemkurs/skripten/cs11-14.htm

Zitat:
2. Dann steht hier dass NH3 bzw. nur N kann ich nicht genau nachvolziehen....dass es 4sp³ Hybridorbitale besitzt. Wieso nicht 4s²p³ weil N doch 2s² 2p³ hat??
Der Index x in 2sx oder 2px gibt die Anzahl der Elektronen im jeweiligen AO an. Das sp3- Hybridorbital besteht aus einem 2s und drei 2p Atomorbitalen. Hier gibt der Index die Anzahl der beteiligten Atomorbitale am Gesamthybrid an, also s1und p3 oder sp3.


Gruß
Adam
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Wenn jemand ein Problem erkannt hat und nichts zur Lösung des Problems beiträgt, ist er selbst ein Teil des Problems.
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