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Alt 22.02.2001, 14:42   #1   Druckbare Version zeigen
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Frage

Mahlzeit!

Wie kommt eigentlich die Schrägbeziehung im PSE zustande?
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Alt 26.02.2001, 11:45   #2   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
Beitrag

lt. Hollemnn-Wiberg durch die ähnlichen Ionenradien, bedingt durch eine, durch die zunehmende Ladung, hervorgerufene Kontraktion des Ionenradius des Ions der nächsten Gruppe.
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Alt 03.09.2007, 22:07   #3   Druckbare Version zeigen
Napoleone Männlich
Mitglied
Beiträge: 112
Unglücklich AW: Schrägbeziehung im PSE

Ich brauche für eine Prüfung alle Beispiele für die Schrägbeziehungen. Kennt ihr noch weitere als ich?

Li/Mg:
- bilden beide Nitride bei Verbrennung an Luft
- bilden beide metallorgan. Verbindungen wie Bu-Li, RMgX
- ?

Be/Al:
- (vielleicht, dass beide Oxide amphoter sind?)
- ?

B/Si:
- ?
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Alt 04.09.2007, 00:16   #4   Druckbare Version zeigen
baltic Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.468
AW: Schrägbeziehung im PSE

Zusammengefasst würde ich es so formulieren:
Der Ionenradius des Elements der gleichen Hauptgruppe in der nächsten Periode ist größer. Mit der zunehmenden Ladung in der darauf folgenden Hauptgruppe wird dieser Unterschied wieder ausgeglichen, sodass die Ionenradien der betreffenden Paare sich einander so ähnlich sind.

@Napoleone:
Der Holleman-Wiberg (102. Auflage) sagt noch folgendes:

Li/Mg
-- Li bildet bei der Verbrennung Li2O; Mg entsprechend MgO.
Na hingegen bildet das Peroxid Na2O2
-- Die Carbonate von Li und Mg sind leichter als Na2CO3 thermisch in die Oxide zu überführen.
-- Ähnliche Löslichkeiten der Salze. Z.B. "bemerkenswert bessere" Löslichkeit von LiClO4 und MgClO4 gegenüber NaClO4 in organischen Lösemitteln.
-- Da steht noch mehr, aber das ist zu viel zum zitieren
-- s. S.1264

Be/Al
-- (BeH2)x und (AlH3)x jeweils hochpolymer und kovalent; MgH2 hingegen ionisch
-- Chloride sind Lewis-Säuren und hydrolyseempfindlich. MgCl2 eher salzartig
-- usw... s. S.1218

B/Si
-- Bildung von niedermolekularen Wasserstoffverbindungen: Borane/Silane... Dagegen steht das hochpolymere (AlH3)x
-- Chloride monomer, hydrolyseempfindlich. AlCl3 hingeben polymer
-- Die Oxide bilden amorphe Strukturen (Gläser). Al2O3 hingegen ist gut kristallisierbar
-- Borsäure und Kieselsäure kondensieren leicht. Al(OH)3 "neigt weit weniger zur Kondensation"
-- Bor und Silicium sind harte, schlecht leitende Halbmetalle. Aluminium ist metallisch, gut leitend, dehnbar und niedriger schmelzend
-- s. S.1053

Lg, baltic
baltic ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.09.2007, 14:23   #5   Druckbare Version zeigen
Napoleone Männlich
Mitglied
Beiträge: 112
AW: Schrägbeziehung im PSE

Vielen Dank! Ich denke, die Beispiele sollten reichen.

Die Erklärung ist mir denke ich klar: Die Ionenpotentiale (Ladung/Radius) ist in der Schrägbeziehung sehr ähnlich.
Napoleone ist offline   Mit Zitat antworten
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