Allgemeine Chemie
Buchtipp
Chemiedidaktik
H.-D. Barke
49,95 €

Buchcover

Anzeige
Stichwortwolke
forum

Zurück   ChemieOnline Forum > Naturwissenschaften > Chemie > Allgemeine Chemie

Hinweise

Allgemeine Chemie Fragen zur Chemie, die ihr nicht in eines der Fachforen einordnen könnt, gehören hierher.

Anzeige

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
Alt 11.03.2004, 21:51   #1   Druckbare Version zeigen
Tobee Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 3.500
Blog-Einträge: 4
Monotropie

Hallo!


Was versteht man unter "Monotropie"?

Hab nichts befriedigendes gefunden.


Gruss Tobi
Tobee ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.03.2004, 22:34   #2   Druckbare Version zeigen
ehemaliges Mitglied  
nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
Re: Monotropie

den begriff habe ich zwar in keinem meiner lehrbücher gefunden, aber offenbar hat es was der stabilität verschiedener modifikationen von elementen wie schwefel oder phosphor zu tun.
wenn ich beispielsweise aus kondesieren von phosphordampf weißen phosphor erhalte und den mit druck und hitze in schwarzen phosphor umwandle, habe ich die stabile modifikation. den schwarzen kann ich dann nicht wieder direkt in weißen zurück überführen.
aber ob das jetzt monotropie ist?
  Mit Zitat antworten
Alt 11.03.2004, 22:52   #3   Druckbare Version zeigen
Adam Männlich
Moderator
Beiträge: 8.039
Re: Monotropie

Zitat:
den schwarzen kann ich dann nicht wieder direkt in weißen zurück überführen.
Ja, genau das ist es.

Monotropie bedeutet so viel wie "einseitig umwandelbar" (das Gegenteil wäre Enantiotropie). Trifft man bei manchen polymorphen Elementen wie zB. P & S.


Gruß
Adam
__________________
Wenn jemand ein Problem erkannt hat und nichts zur Lösung des Problems beiträgt, ist er selbst ein Teil des Problems.
Adam ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.03.2004, 22:54   #4   Druckbare Version zeigen
zarathustra Männlich
Moderator
Beiträge: 11.540
Re: Monotropie

Bei Enantiotropie können die Modifikationen unmittelbar, z.B. durch Überschreiten eines Umwandlungspunktes reversibel ineinander übergeführt werden. Anders bei der Monotropie, bei der nur eine feste Modifikation eines Elementes bzw. eine bestimmte Krist.-Form (im strengen Sinne unter allen untersuchten Bedingungen) stabil ist. Die Umwandlung von anderen metastabilen Modifikationen in diese ist somit irreversibel; für diese Übergänge existiert offensichtlich kein (reversibler) Umwandlungspunkt. Beisp. für Monotropie sind der weiße u. der rote Phosphor, die sich in den (bis 550°) thermodynam. allein stabilen schwarzen Phosphor (Hochdruckmodifikation) irreversibel umwandeln lassen...

Quelle: Römpp
zarathustra ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.03.2004, 23:05   #5   Druckbare Version zeigen
ehemaliges Mitglied  
nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
Re: Monotropie

ich frage mich gerade, warum dieser begriff nicht in den riedels, nicht im huheey und nicht im shriver/atkins steht. scheint seit längerem aus der mode zu sein...
  Mit Zitat antworten
Alt 14.03.2004, 19:11   #6   Druckbare Version zeigen
Tobee Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 3.500
Blog-Einträge: 4
Daumen hoch

Ja, im Mortimer steht das auch nicht.

Der Prof hat bestimmt gaaaanz alte Bücher!

Danke für die Hilfe!

Gruss Tobi
Tobee ist offline   Mit Zitat antworten
Anzeige
Anzeige


Antwort

Lesezeichen

Themen-Optionen
Ansicht

Gehe zu


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 00:40 Uhr.



Anzeige