Allgemeine Chemie
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Alt 05.05.2001, 18:58   #1   Druckbare Version zeigen
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Bau und Eigenschaften

und wieder ist es die sun ........ ihr wisst ja ich mach bald meine chemieprüfung und ein schwerpunkt ist der zusammenhang zwischen Bau und eigenschaften ..... klar mir fallen einige eigenschaften und eine aufälligkeiten im bau ein ....aber bei den meisten weiss ich nicht was sie mit dem anderen zutun haben ........ könnt ihr mir das etwas erklären und bitte so einfach wies nur geht ..ich muss es auch verstehen ..... wäre echt super lieb von euch.....

cya sun
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Alt 05.05.2001, 19:16   #2   Druckbare Version zeigen
No Regrets  
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Frage Bin verwirrt

Bau und Eigenschaften von was?

Meist Du immer noch Polymere ?

Oder bin ich einfach nur Verwirrt
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Alt 05.05.2001, 19:30   #3   Druckbare Version zeigen
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Re: Bin verwirrt

ich mein allgemein stoffe.........upps hat ich wohl vergessen.......Sorry kann dem besten chemiker mal passieren......
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Alt 05.05.2001, 20:27   #4   Druckbare Version zeigen
Duke  
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Zwinkern

Hmmmmmmmmm........

Ich denke mal die ganze Chemie basiert auf den Eigenschaften von Stoffen, die fast immer durch den "Bau" der Substanzen zu erklären sind. Angefangen beim Atombau bis zum Bau von Farbstoffen. Wäre hilfreich wenn du das Gebiet etwas eingrenzen könntest.

MfG Duke
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Alt 05.05.2001, 20:56   #5   Druckbare Version zeigen
No Regrets  
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Grinsen Nicht ganz einfach

Wie Duke schon sachte, ist diese Art von Fragestellung nicht ganz einfach! Darum mach ich es mir einfach und poste etwas aus dem Römpp

Zitat:
Moleküle

(Molekeln; Singular: das Molekül, die Molekel). Von neulat.: molecula als Diminutiv von moles = Masse abgeleitete Bez. für mehr od. weniger stabile, durch chemische Bindungen zusammengehaltene Teilchen von zwei od. mehr gleichartigen od. ungleichartigen Atomen.
M. sind (nach allg. Verständnis) chem. abgesätt. u. elektr. neutral, obwohl natürlich auch Radikale u. Ionen (M.-Ionen) den obigen Beschreibungen genügen. M. aus gleichen Atomen liegen in den sog. „elementaren Gasen“, z.B. Wasserstoff (H2), Sauerstoff (O2) od. Chlor (Cl2) vor, ebenso z.B. in den Dämpfen von Phosphor (P4) od. Schwefel (S2, S6, S8). Diese M. werden auch als homonukleare M. bezeichnet; aus verschiedenen Atomen aufgebaute M. sind heteronuklear.

Die Atom-Zusammensetzung eines M. (die Konstitution einer chemischen Verbindung im engeren Sinne) gibt die chem. Formel (s.a. Bruttoformel u. chemische Zeichensprache) direkt an. So besteht z.B. das M. des Wassers mit Formel H2O aus 2 Atomen Wasserstoff u. einem Atom Sauerstoff, das M. der Glucose (Traubenzucker) mit der Formel C6H12O6 aus 6 Atomen Kohlenstoff, 12 Atomen Wasserstoff u. 6 Atomen Sauerstoff usw. Die Bindung der Atome im M. ist stets stärker als die Kräfte zwischen den M. (s. Zwischenmolekulare Kräfte). Freie M. liegen vor allem im Gaszustand vor; in flüssiger Phase u. in Lsg. tritt ggf. Assoziation bzw. Solvatation ein. Im festen Zustand bilden M. meistens Molekülgitter, in denen sie ihre Eig. weitgehend beibehalten.

Die Anzahl der Atome in einem M. beträgt bei den meisten chem. Verb. zwischen 2 u. etwa 100; bei den sog. Makromolekülen liegt sie zwischen mindestens 1000 u. vielen Millionen. Die Masse eines M. beträgt zwischen 10–24 u. 10–20g, die eines Makromol. bis etwa 10–18g; sie ist gleich der Summe der Massen seiner Atome (vgl. Atomgewicht). Die Masse eines einzelnen M. läßt sich aus der relativen Molekülmasse (übliche Bez.: Molekulargewicht, MG. s. Molmassen-Bestimmung) nach Division durch die Avogadrosche Zahl errechnen.

Die Größe der M. ist abhängig von der Anzahl der sie aufbauenden Atome u. deren Anordnung (d.h. der M.-Gestalt); sie liegt bei gewöhnlichen M. zwischen 10–8 u. 10–7cm od. 100 u. 1000pm (1–10Å). Etwas größere M. lassen sich mit speziellen Meth. der Elektronenmikroskopie (s. Elektronenmikroskop) sichtbar machen.
Die geometr. Struktur kleinerer M. läßt sich mit Meth. der hochauflösenden Spektroskopie (v.a. Mikrowellen-Spektroskopie u. IR-Spektroskopie) bestimmen. Allerdings sind hierbei im allg. Unters. an mehreren Isotopen-substituierten Spezies erforderlich. Je nach vorliegender Informationsmenge lassen sich aus den Rotationskonstanten unterschiedliche Strukturen bestimmen (z.B. ro-Sturktur, Substitutionsstruktur od. Gleichgewichtsstruktur, s. Gleichgewichtsgeometrie). Weitere wichtige Techniken zur Strukturbest. von M. (auch von großen M.) sind die Elektronenbeugung (Lit. ) u. die Röntgenstrukturanalyse (s.a. Kristallstrukturanalyse). Letztere wird in festem Zustand angewandt u. erlaubt z.B. die Strukturbest. von M. in M.-Kristallen. Von zunehmender Bedeutung sind quantenchem. Rechnungen (s. Quantenchemie) unter Verw. von ab initio- od. semi-empir. Verfahren. Bei kleineren M. sind erstere experimentellen Meth. teilweise bereits überlegen. Sehr genaue Gleichgewichtsstrukturen, die Energieminima auf einer Potentialhyperfläche entsprechen, lassen sich durch Kombination von ab inito-Rechnungen u. experimentellen Daten erhalten. Bei größeren M., v.a. auch biolog. interessanten, erweisen sich Kraftfeld-Rechnungen als sehr nützlich.

Eine Veranschaulichung der M.-Form ist mit Hilfe von Raummodellen (s. Atommodelle u. Molekülmodelle) u. dreidimensionaler Computergraphik möglich, u. damit lassen sich ggf. die beschränkten Bewegungsmöglichkeiten innerhalb der M. simulieren. Es handelt sich dabei im wesentlichen um gehinderte Rotationen u. Durchschwingvorgänge, z.B. bei Ammoniak, Aminen etc. (s.a. Inversionsschwingung).
Geometr. u. elektron. Struktur von M. hängen eng miteinander zusammen; letztere kann auf theoret. Wege mit Meth. der Quantenchemie untersucht werden, indirekt experimentell mittels spektroskop. Meth. od. Röntgenbeugung (s. Röntgenstrukturanalyse u. Patterson-Synthese). Die theoret. Beschreibung erfolgt meistens mit Hilfe von Molekülorbitalen (Abk.: MO). Die Orthogonalität der MO u. das Pauli-Prinzip sind die maßgeblichen Prinzipien, die die elektron. Struktur von M. regeln. Zwischen der Reaktivität von M. u. ihrer elektron. Struktur besteht ein enger Zusammenhang.

Der Zusammenhalt der M. wird durch chemische Bindung, insbes. kovalente Bindung bewerkstelligt.
Als Maß für die Stärke der Bindung zwischen den Atomen kann die auf thermochem. od. spektroskop. Wege (aus M.-Spektren) ermittelte Dissoziationsenergie betrachtet werden, die nötig ist, um die Bindung zwischen 2 Atomen (im M.) zu sprengen. Sie liegt im allg. zwischen 200 u. 700kJ/Mol.
Die Wechselwirkung zwischen M. hängt bei größeren Abständen v.a. von den elektr. Momenten, insbes. dem Dipolmoment (falls von Null verschieden), sowie der Polarisierbarkeit ab; Näheres s. zwischenmolekulare Kräfte.

M. kommen auch in interstellaren Wolken vor, v.a. in den sog. dichten Dunkelwolken; Näheres s. interstellare Materie u. interstellare Moleküle.
Geschichtl.: Der Terminus „M.“ wurde 1618 von Sennert geprägt, doch wurde dabei keine begriffliche Unterscheidung zwischen Atom u. M. postuliert. Zwar wurde der Begriff „M.“ 1805 von J. Dalton auf die kleinsten Teilchen von Verb. eingeschränkt, doch wurde erst durch Avogadro (1811) die Basis geschaffen, die zur Annahme der Existenz von M. berechtigte (Lit. ). Vgl.a. die folgenden Stichwörter.
Vielleicht hilft das weiter
No Regrets ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.05.2001, 21:27   #6   Druckbare Version zeigen
Derpel Männlich
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Beiträge: 612
@No regrets, du tust deinem Namen ja alle Ehre. Erschlägst den Sonnenschein direkt mit dem Römp, sie wollte es einfach aber bei der Fragestellung fallen mir auch nur harte Kaliber ein.


Ging die Aussage des Römps wenigstens in die richtige Richtung?
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Alt 06.05.2001, 13:09   #7   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
also erst einmal vielen dank für eure antworten ........aber ich muss einige eigenschaften von stoffen erklären wie aggregatzustand oder leitfähogkeit ect. bei leitfähigkeit weiß ich schon wegen den freibeweglichen Elektronen aber wieso zum Beispiel sind einige stoffe fest und andere wieder gasförmig? wieso kann sauerstoff nicht fest sein? ...oder geht das etwa doch?......sowas mein ich ..... hoffentlich wisst ihr diesmal wieder mir zuhelfen .....

cya sun
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Alt 06.05.2001, 14:44   #8   Druckbare Version zeigen
Derpel Männlich
Mitglied
Beiträge: 612
Ob Stoffe fest sind oder gasförmig lässt sich oft aufgrund ihrere Polaritär bergünden, NaCl zB. besteht aus einem gitter von Na+ und Cl- Ionen die sich anziehen wodurch die Ionen sehr stark aneinander gedrückt werden. Der Stoff ist fest!

Sauerstoff bildet kein Gitter, da ein O2 Molekül nach aussen hin neutral ist, nur zwischen 2 Atomen herschen starke anziehungskräfte, aber nicht zwishcen einzlenen Sauerstoffmolekülen. Sauerstoff ist Gasförmig.


Vergleiche dazu H2S und H2O
Derpel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.05.2001, 17:06   #9   Druckbare Version zeigen
Pauni Männlich
Mitglied
Beiträge: 493
Sehr viele Eigenschaften lassen sich auch vorhersagen, wenn man den Bindungstyp kennt:
z.B. homöopolare Bindungen (=Atombindungen) treten auf, wenn die Elektronegativitätsdifferenz nicht zu groß ist; solche Verbindungen zeichnen sich durch niedrige Fp und Kp, Löslichkeit in unpolaren Lösungsmitteln, etc. aus. Als Ausnahme muß man aber die Diamantartigen Stoffe betrachten (vgl z.B. Diamant!)
Die Ionenbindung (heteropolare Bindung) hingegen bildet feste, salzartige Verbindungen aus, die aus Ionen aufgebaut sind und sich in polaren Lösungsmitteln lösen.
Die Metallbildung erhält ihre spezifischen Eigenschaften durch die Atomrümpfe und das Elektronengas, die Leitfähigkeit lässt sich hier mittels Valenzbändern, Leitungsbändern und verbotenen Zonen erklären (Bändertheorie)

lg, Pauni
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Pauni
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