Allgemeine Chemie
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Allgemeine Chemie Fragen zur Chemie, die ihr nicht in eines der Fachforen einordnen könnt, gehören hierher.

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Alt 02.05.2001, 21:52   #1   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
Aktivität

Wie ist der Begriff Aktivität definiert?
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Alt 02.05.2001, 22:02   #2   Druckbare Version zeigen
zarathustra Männlich
Moderator
Beiträge: 11.540
So viele Fragen auf einmal?

Meinst Du optische Aktivität?


<font color="orange">"riesensmiley" entfernt. gewöhnt euch diese riesensmileys bitte nicht an.</font>

Geändert von buba (05.05.2001 um 23:03 Uhr)
zarathustra ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.05.2001, 22:04   #3   Druckbare Version zeigen
hippie Männlich
Mitglied
Beiträge: 5.283
du solltest deine frage etwas genauer stellen.
hier ein par definitionen aus den brockhaus:

Aktivität
die, allgemein: aktives Verhalten, Wirksamkeit.

Aktivität
die, Chemie: wirksame Konzentration von Atomen, Ionen und Molekülen in einer Lösung.

Aktivität
die, Kernphysik: (Aktivität einer radioaktiven Substanz), SI-Einheit ist das Becquerel, Bq (früher übliche, heute ungültige Einheit: Curie, Ci), Maß für die Zahl der Zerfälle einer radioaktiven Substanz in einer bestimmten Zeit (Radioaktivität).

optische Aktivität,
die Eigenschaft mancher fester Stoffe, Flüssigkeiten, Lösungen und Gase, die Schwingungsebene von linear polarisiertem Licht, das sie durchläuft, zu drehen, wobei die Größe des Drehwinkels von der Wellenlänge abhängt und proportional zur Weglänge des Lichts im optisch aktiven Material anwächst. Rechtsdrehung liegt vor, wenn die Polarisationsebene, gegen die Fortpflanzungsrichtung des Lichts gesehen, im Uhrzeigersinn gedreht wird, Linksdrehung, wenn sie diesem entgegen gedreht wird. Verantwortlich für die optische Aktivität ist die Asymmetrie im Molekülbau. Racemate sind optisch aktive Verbindungen, die rechts- und linksdrehende Formen gemischt in gleicher Menge enthalten und deshalb nicht drehen.

(c) Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, 2001


mfg,
hippie
__________________
hippie
Erwin kann mit seinem Psi/kalkulieren wie noch nie/doch wird jeder leicht einsehn/Psi lässt sich nicht recht verstehn -- E. Hückel
hippie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.05.2001, 22:45   #4   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
Entschuldigung, aber so bekommen wir die Fragen auch vorgesetzt und in den Büchern, die ich zur Verfügung hab, stehts nicht drin. Deshalb bin ich euch sehr dankbar für eure meist guten Antworten.
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Alt 05.05.2001, 16:47   #5   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
der Begriff Aktivität

wie ist der Begriff Aktivität in der chemie zu definieren? mit der antwort für judith1 konnte ich pers. nicht viel anfangen, sorry
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Alt 05.05.2001, 17:07   #6   Druckbare Version zeigen
No Regrets  
Moderator
Beiträge: 3.073
Blog-Einträge: 1
Empört Römpp

Zitat:
Aktivität

1. Maß für die Stärke eines radioaktiven Präparates (Radioaktivität). A. ist definiert als die Zahl der Umwandlungen pro Zeiteinheit; die Einheit der A. ist 1Bq (Becquerel) = 1s–1 [veraltete Einheit: 1Ci (Curie) = 3,7·1010Bq; entspr. der A. von 1g Radium-226]. Unter der spezifischen A. versteht man die A. eines reinen Nuklids dividiert durch seine Masse m: a = A/m ® a = NA·ln2/(M·t1/2) mit NA = Avogadro-Konst. = 6.022·1023mol–1, M = Molmasse und t1/2 = Halbwertszeit des Nuklids. Die A. nimmt nach dem Zeitgesetz des radioaktiven Zerfalls ab: A = A(t=0)·exp(–ln2·t/t1/2)

2. In der physikal. Chemie tritt die A. an die Stelle der „wahren“ Konzentration u. drückt demgegenüber die „wirksame“ Konz. von Atomen, Ionen od. Mol. aus, d.h. sie ist das Konz.-Maß, das in die für ideale Mischungen u. Lsg. abgeleiteten Gesetze (wie z.B. das Massenwirkungs-Gesetz) einzusetzen ist, damit sich diese auch dann anwenden lassen, wenn in dem betreffenden Syst. kein ideales Verhalten (z.B. in mäßig verd. Elektrolytlsg. infolge der gegenseitigen Störung der Ionen) mehr vorliegt. Mit dem chemischen Potential m einer Substanz ist deren absolute A. l verknüpft nach l = em/RT mit R = Gaskonstante u. T = absolute Temperatur. Den Anteil der „wirksamen“ an der Gesamtzahl der vorhandenen Atome, Ionen od. Mol. gibt der Aktivitätskoeffizient an. Dieser trägt, je nach Bezugssyst., nach IUPAC-Regeln die Symbole f (Basis Molenbruch), g (Basis Molalität) od. y (Basis Konzentration); bes. in der pH-Meßtechnik schreibt man jedoch häufig für relative A. einer Substanz B aB = fB×cB (c = Konz.). A.-Koeff. können aus elektrochem. Daten , Gefrierpunktsbest. od. spektroskop. ermittelt werden. Sie sind ggf. in Tabellenwerken nachzuschlagen; zur Berechnung aus Inkrementen s. Lit.
Aber Du hättest ruhig in Judith1 Topic posten können, dann hätten wir alle Posting mit dem Threat Aktiviät zusammen

<font color=orange>erledigt. buba</font>

Geändert von buba (05.05.2001 um 17:33 Uhr)
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