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Alt 30.08.2011, 12:40   #1   Druckbare Version zeigen
SylvEsther weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 3
Unglücklich Materialien für das Arbeiten mit dem interaktiven Whiteboard im Chemieunterricht

Ich bin auf der Suche nach Materialien (Bücher, Hefte, DVD's, Tafelbilder etc.) für das Arbeiten mit dem interaktiven Whiteboard im Chemieunterricht (Gymnasium). Habe schon alle möglichen Schulbuchverlage angeschrieben, das Internet durchforstet...magere Ausbeute bis jetzt! Vielleicht hat jemand eine Idee?
SylvEsther ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.08.2011, 00:43   #2   Druckbare Version zeigen
FabianH Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.036
AW: Materialien für das Arbeiten mit dem interaktiven Whiteboard im Chemieunterricht

Gerade fürs Gymnasium ist es ganz einfach: Die Ausbeute ist gering!

Es ist momentan für die Verlage noch eine zu starkes Kostenrisiko (so hat man es mir erklärt). An unserer Schule ist das produktivste wirklich der Austausch unter Kollegen.

Viele Grüße

Fabian
__________________
"Vielleicht ist das sogar der größte Gewinn, der bei der ganzen Gottsuche herauskommen kann: den lieben Gott zu suchen und einen lieben Menschen zu finden."

Anna,Mr. Gott und der ungläubige Thomas
FabianH ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.08.2011, 01:16   #3   Druckbare Version zeigen
pleindespoir Männlich
Mitglied
Beiträge: 4.798
AW: Materialien für das Arbeiten mit dem interaktiven Whiteboard im Chemieunterricht

Teurer Schnickschnack ohne jeglichen Sinn!

Zitat:
»Endlich können Schüler Musik hören, statt im Unterricht mitzuschreiben«

Harald Martenstein findet ein technisches Wundermittel gegen die Bildungskrise

© Nicole Sturz

Für diese Kolumne möchte ich mich bei Thomas Vitzthum und Lucas Wiegelmann bedanken. Sie haben in der Welt am Sonntag eine interessante Reportage geschrieben. Die Ausgangsfrage war folgende: In Deutschland wird Jahr für Jahr mehr Geld für Bildung ausgegeben. Gleichzeitig verschärft sich die Bildungskrise ununterbrochen. Was geschieht eigentlich mit dem ganzen Geld?

Seit einigen Jahren verschwinden aus den Klassenzimmern die Schultafeln. Es heißt, Schultafeln und Kreide, das sei vorgestrig und bildungsbürgerlich. Stattdessen werden sogenannte Whiteboards eingesetzt, einen deutschen Namen dafür gibt es nicht. Whiteboards sind eine fortschrittliche Bildungsidee, ähnlich wie Mengenlehre, Ganzwortmethode oder jahrgangsübergreifender Unterricht. Es sind weiße Flächen, die von einem an der Decke befestigten Beamer angestrahlt und mit unsichtbarer Farbe beschrieben werden. Wenn der Beamer ausgeschaltet wird, verschwindet das Geschriebene. Die Bilder und Texte auf der neuartigen Tafel werden im Computer gespeichert, man kann sie ausdrucken.

Die Schüler müssen nichts mehr abschreiben oder mitschreiben. Sie können während des Unterrichts etwas anderes tun, etwa Musik hören. Hinterher holen sie einfach den Ausdruck ab, oder sie laden den Unterricht zu Hause herunter. Das Ideal einer Schule, zu der man nicht mehr hingehen muss und zu deren Besuch keine Schreibkenntnisse erforderlich sind, scheint mit einem Mal zum Greifen nah.

Inzwischen gibt es etwa 30.000 Whiteboards in deutschen Schulen. Sie sind selbstverständlich recht teuer, 2000 bis 4500 Euro. Sie sind aber auch störungsanfällig. Man muss sie oft neu einstellen, sie mögen weder Erschütterungen noch Temperaturschwankungen, in dieser Hinsicht reagieren sie ähnlich wie ein ICE. Finanziert wurden die meisten Whiteboards, das haben die Reporter herausgefunden, aus dem Konjunkturpaket der Bundesregierung. Es sollte die Folgen des Börsencrashs mildern und der Industrie Gutes tun. Das Programm stellte auch Geld für die Sanierung der Schulen zur Verfügung, die Schulen sollen weniger Energie verschwenden. Die Whiteboards verbrauchen allerdings sehr viel Energie. Es konnte folglich passieren, dass eine Schule umgebaut wurde, um Strom und Heizkosten zu sparen, während gleichzeitig Whiteboards aufgestellt wurden, die den Einspareffekt gleich wieder zunichtemachten.
Quelle: http://www.zeit.de/2010/40/Martenstein
pleindespoir ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.08.2011, 18:27   #4   Druckbare Version zeigen
FabianH Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.036
AW: Materialien für das Arbeiten mit dem interaktiven Whiteboard im Chemieunterricht

Zitat:
Zitat von pleindespoir Beitrag anzeigen
Teurer Schnickschnack ohne jeglichen Sinn!


Quelle: http://www.zeit.de/2010/40/Martenstein
Im Voraus: Meine Schule ist fast komplett mit den Dingern ausgestattet.

Ersteinmal kann ich Kritik und Zweifel verstehen, da sie nicht unangebracht sind. Deine konkrete Aussage pauschalisiert aber im Übermaß und der Artikel ist nicht gerade objektiv.

Sicherlich kann man viel Unsinn damit treiben, aber auch viele Vorteile sind drin. Simples Beispiel: Habe gestern mit der Mutter eines kranken Sohnes telefoniert. Ich konnte ihr das Tafelbild (was die anderen normal per Hand abgeschrieben haben!) einfach per Mail schicken.
Oder Kollegen an anderen Schulen (die keine solchen Bords haben) habe ich einfach mal meine gesammelten Tafelbilder zu einer Einheit geschickt (ist ja alles eine Datei).
Meine Auffassung (und die einiger Kollegen): Weniger ist mehr und dann macht es wirklich viel Sinn:

1. Tafelbilder können besser vorbereitet sein (zuhause in Ruhe am Rechner).
2. Puzzleaktionen mit Tafelapplikationen/Folienschnipseln gehören der Vergangenheit an.
3. Der Unterricht wird besser strukturiert (durch simple kurze Textseiten die den Schülern angeben worum es gerade geht) und ich selber bin dadurch auch strukturierter.
4. Ein Arbeitsbogen kann einfach angezeigt werden um ihn zu besprechen.
5. Einfache Aktionen wie Elemente verschieben oder nach und nach aufzudecken reichen vollkommen aus. Medienschlachten können MAL schick sein, sind aber schon vom Arbeitsaufwand her (für den Lehrer) viel zu unrealistisch und entmutigen auch (so bei vielen unserer Kollegen).
6. Schnelles Hinzuschalten von diversen Programmen hilft der Veranschaulichung (mal eben einen Graphen plotten, ein Begriff im Netzt googlen oder eine Berechnung in Excel oder einem Computeralgebrasystem durchführen).
7. Der rein ästhetische Eindruck der Tafelbilder ist im Schnitt ein besserer.

WIr haben unsere Bords von zur Hälfte von der Firma und zur Hälfte von einem Schulbuchverlag bekommen.

Die Störungsanfälligkeit ist auch nicht so wie dargestellt. Als ich eingeführt wurde, war die erste Sache die man mir vorgeführt hat ein paar Mal kräftig gegen das Board zu bummern.

Viele Grüße

Fabian
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Anna,Mr. Gott und der ungläubige Thomas
FabianH ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.08.2011, 19:07   #5   Druckbare Version zeigen
pleindespoir Männlich
Mitglied
Beiträge: 4.798
AW: Materialien für das Arbeiten mit dem interaktiven Whiteboard im Chemieunterricht

Wie in jedem Gewerk kann gutes Werkzeug aus einem guten Handwerker helfen, gute Dinge zu erstellen.

Insofern kann ein guter Lehrer womöglich besseren Unterricht machen, wenn er sich besonderer Techniken bedient.

Für das Gros der weniger begnadeten Pädagogen ist ein besseres Werkzeug leider keine Möglichkeit, ihre Arbeit zu verbessern. Bei solchen "Hi-Tech" - Einrichtungen ist die Gefahr, Unterrichtszeit zu verlieren, weil da schlicht und ergreifend einer zu dämlich ist, um das Geraffel zu bedienen, wesentlich höher, als mit der herkömmlichen Kreide, die schlimmstenfalls beim Hausmeister geholt werden muss, damit der Unterricht fortgesetzt werden kann.
pleindespoir ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.08.2011, 19:16   #6   Druckbare Version zeigen
pleindespoir Männlich
Mitglied
Beiträge: 4.798
AW: Materialien für das Arbeiten mit dem interaktiven Whiteboard im Chemieunterricht

und etwa so dürfte in mindestens 99% der Fälle der "verbesserte" Unterricht aussehen:

http://www.youtube.com/watch?v=5cDfQltwHF4

mit etwas Glück lernt vielleicht wenigstens der Lehrer was dabei ...
pleindespoir ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.08.2011, 19:50   #7   Druckbare Version zeigen
FabianH Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.036
AW: Materialien für das Arbeiten mit dem interaktiven Whiteboard im Chemieunterricht

Zitat:
Zitat von pleindespoir Beitrag anzeigen
Wie in jedem Gewerk kann gutes Werkzeug aus einem guten Handwerker helfen, gute Dinge zu erstellen.

Insofern kann ein guter Lehrer womöglich besseren Unterricht machen, wenn er sich besonderer Techniken bedient.

Für das Gros der weniger begnadeten Pädagogen ist ein besseres Werkzeug leider keine Möglichkeit, ihre Arbeit zu verbessern. Bei solchen "Hi-Tech" - Einrichtungen ist die Gefahr, Unterrichtszeit zu verlieren, weil da schlicht und ergreifend einer zu dämlich ist, um das Geraffel zu bedienen, wesentlich höher, als mit der herkömmlichen Kreide, die schlimmstenfalls beim Hausmeister geholt werden muss, damit der Unterricht fortgesetzt werden kann.
Mit der Aussage kann ich leben. Nicht umsonst nutzen viele meiner (vor allem älteren) Kollegen das Ding einfach nur als normale Tafel. Und ich würde lügen, das ich die analogen Whiteboards (die mit den "Eddings") in den Mathefachräumen nicht auch gut finden würde.

Und mann mus ja auch sagen, dass es genauso viele Artikel pro-whiteboards gibt die von der Argumentationsstruktur so sind wie dein verlinkter Artikel und genauso unrealistisch sind.

Viele Grüße

Fabian
__________________
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Anna,Mr. Gott und der ungläubige Thomas
FabianH ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.09.2011, 11:30   #8   Druckbare Version zeigen
rausrhein Männlich
Mitglied
Beiträge: 2.171
AW: Materialien für das Arbeiten mit dem interaktiven Whiteboard im Chemieunterricht

Zitat:
Zitat von pleindespoir Beitrag anzeigen
und etwa so dürfte in mindestens 99% der Fälle der "verbesserte" Unterricht aussehen:

http://www.youtube.com/watch?v=5cDfQltwHF4

mit etwas Glück lernt vielleicht wenigstens der Lehrer was dabei ...
Wie kommst du denn auf 99%? Bist du selber Lehrer oder weißt du einfach so, dass 99% der Lehrer unfähig sind?
__________________
mfg

Peter
rausrhein ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.09.2011, 21:35   #9   Druckbare Version zeigen
pleindespoir Männlich
Mitglied
Beiträge: 4.798
AW: Materialien für das Arbeiten mit dem interaktiven Whiteboard im Chemieunterricht

Unter anderem war ich einige Jahre im IT-Kundendienst für diverse Schulen tätig.

Meine persönliche Erfahrung: beschäftigt die Schule etwas über 100 Lehrkräfte, ist in etwa einer dabei, der "unfallfrei" mit Computern (und vergleichbarem Technikequipment) umgehen kann.

Einziger Ausreisser aus meiner persönlichen nicht repräsentativen Statistik war eine Höhere Berufsschule für Informatik.

Es geht ganz einfach darum, auf was man sich als Lehrer konzentriert:
Eine Horde Jugendlicher zu domptieren ist allein schon eine Sache, die viele zum nervlichen Wrack bringen kann - wenn man dann noch mit so einem Hightechspielzeug seine Ressourcen vertüdelt, anstelle sich auf den Unterricht zu konzentrieren - und das gilt hier für die Lehrer - geht was anderes den Bach runter.

Für die oben erwähnten 1% Lehrkräfte, die so ein Ding wie ein Stück Kreide bedienen können, ohne darüber nachdenken zu müssen, mag das sicher eine Bereicherung sein - für alle anderen bringt das an Unterrichtswert keine nennenswerten Vorteile.

Und wenn mal unbedingt ein tolles Tafelbild an einen kranken Mitschüler übermittelt werden muss:

http://www.youtube.com/watch?v=ucph0KoBnXg
pleindespoir ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.09.2011, 22:32   #10   Druckbare Version zeigen
Keira weiblich 
Mitglied
Beiträge: 765
AW: Materialien für das Arbeiten mit dem interaktiven Whiteboard im Chemieunterricht

Zitat:
Zitat von pleindespoir Beitrag anzeigen
[...]

Und wenn mal unbedingt ein tolles Tafelbild an einen kranken Mitschüler übermittelt werden muss:

http://www.youtube.com/watch?v=ucph0KoBnXg


Zum Link: na ja...
Aber tatsächlich ist die Fotohandy-Variante keine schlechte Idee. In einer Stochastik-Saalübung hatte unser Übungsleiter den Aufbau der Klausur "verraten". Die Aufgabenbereiche standen alle an der Tafel. Um Chancengleichheit für alle Studenten zu wahren, hat er das Tafelbild dann zwischendurch schnell mit dem Handy abfotografiert und ins Netz (also unsere Uni-Stochastik-Kurs-Seite) gestellt.


Gerade weil das Tafelbild aus Kreide vergänglich ist, hat es seinen Reiz, wie ich finde. Etwas, was eh abgespeichert ist und was ausgedruckt und vervielfältigt werden kann - ob das so sehr beachtet wird wie ein herkömmliches Tafelbild? Ich bin da unschlüssig.
__________________
Always look on the bright side of life...
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Keira ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.09.2011, 08:49   #11   Druckbare Version zeigen
boardfan  
Mitglied
Beiträge: 1
AW: Materialien für das Arbeiten mit dem interaktiven Whiteboard im Chemieunterricht

schau doch einfach mal unter: www.chemie-interaktiv.net
da findest du einiges und zwischendurch wird auch immer mal wieder was auf www.myBoard.de vorgestellt.
boardfan ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 02.09.2011, 10:19   #12   Druckbare Version zeigen
rausrhein Männlich
Mitglied
Beiträge: 2.171
AW: Materialien für das Arbeiten mit dem interaktiven Whiteboard im Chemieunterricht

Zitat:
Zitat von pleindespoir Beitrag anzeigen
Unter anderem war ich einige Jahre im IT-Kundendienst für diverse Schulen tätig.
Ob das wirklich einen Einblick gibt, stelle ich mal in Frage, denn da hast du doch nur mit weniger Kollegen Kontakt und wirst diese wohl nur in Ausnahmefällen in einer Unterrichtssituation sehen.

Zitat:
Zitat von pleindespoir Beitrag anzeigen
Meine persönliche Erfahrung: beschäftigt die Schule etwas über 100 Lehrkräfte, ist in etwa einer dabei, der "unfallfrei" mit Computern (und vergleichbarem Technikequipment) umgehen kann.
Das sind dann natürlich die behaupteten 99%, die nicht damit umgehen können. Zur Aussagekraft: siehe oben.

Nach meiner Erfahrung als aktiver Lehrer liegt der Anteil derjenigen, die es häufig nutzen (mit den Möglichkeiten, die eine Tafel allein nicht bietet) bei etwa 25% (in den Naturwissenschaften höher). Weitere 50% verwenden es als Beamer, um Filme oder Demonstrationsprogramme zu zeigen und 25% nutzen es nie.

Voraussetzung ist allerdings, dass die Technik stabil läuft. Außerdem sollte jede Schule, die solche Geräte bekommt, ihre Mitarbeiter natürlich im Umgang schulen, so wie in anderen Bereichen auch.

Im Übrigen schließe ich mich der Bewertung von fabianh an. Aber eines ist auch klar: schlechter Unterricht wird auch durch ein Smartboard nicht besser.
__________________
mfg

Peter
rausrhein ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.09.2011, 13:17   #13   Druckbare Version zeigen
pleindespoir Männlich
Mitglied
Beiträge: 4.798
AW: Materialien für das Arbeiten mit dem interaktiven Whiteboard im Chemieunterricht

Zitat:
Zitat von Keira Beitrag anzeigen
Etwas, was eh abgespeichert ist und was ausgedruckt und vervielfältigt werden kann - ob das so sehr beachtet wird wie ein herkömmliches Tafelbild? Ich bin da unschlüssig.
Und wie das beachtet wird!

So hat mein 14jähriger und absolut stinkfauler Sohn dank der Anwendung von Hi-Tech-Apparaturen in einer Klassenarbeit eine Bestnote bekommen ... jetzt ratet mal warum:

Weil "der Le(e/h)rkörper" zu bescheuert war, die entsprechenden Dateien so im Schulrechnenernetzwerk unterzubringen, dass ein kleiner Junge nicht drankommen könnte.

Das nur mal so zum geschätzten Prozentsatz der Lehrer, die "unfallfrei" mit EDV umgehen können ...

... und was EDV-Schulungen angeht: das hat noch nie und wird auch nie funktionieren. Wer dafür "kein Händchen" hat, lernt das nie und nimmer.
Und so ein Unterrichtswerkzeug muss laufen wie Autofahren - man darf nicht darüber nachdenken müssen, wie man das Teil bedient, sondern muss es beherrschen.
pleindespoir ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.09.2011, 16:33   #14   Druckbare Version zeigen
rausrhein Männlich
Mitglied
Beiträge: 2.171
AW: Materialien für das Arbeiten mit dem interaktiven Whiteboard im Chemieunterricht

Zitat:
Zitat von pleindespoir Beitrag anzeigen
... und was EDV-Schulungen angeht: das hat noch nie und wird auch nie funktionieren. Wer dafür "kein Händchen" hat, lernt das nie und nimmer.
Und so ein Unterrichtswerkzeug muss laufen wie Autofahren - man darf nicht darüber nachdenken müssen, wie man das Teil bedient, sondern muss es beherrschen.
Genau, denn wie jeder weiß, ist Autofahrenkönnen ja auch angeboren und muss nicht erlernt werden
__________________
mfg

Peter
rausrhein ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.09.2011, 20:52   #15   Druckbare Version zeigen
pleindespoir Männlich
Mitglied
Beiträge: 4.798
AW: Materialien für das Arbeiten mit dem interaktiven Whiteboard im Chemieunterricht

Das Autofahren ist schon ein gutes Beispiel:

Man geht zur Schulung ... einige schaffen nach dem Erwerb der Erlaubnis, alleine weiter üben zu dürfen, mit einem Kleinstwagen nach mehrmaligem umständlichen hinundherrangieren tatsächlich nur drei Parklücken zu belegen und andere mit einem Sattelschlepper in Basel den Migros an der Bourgfelderstrasse (wirklich sehenswerte Touristenattraktion) rückwärts an die Rampe anzufahren, wobei zwischen Spiegel und Einfahrtmauer jeweils noch ein stärkeres Blatt Papier passt.

Dem Kleinwagenfahrer hat die Schulung so wenig geholfen wie dem Migros-Belieferer.
Beide wissen theoretisch ja wie es geht - nur der eine kann es eben umsetzen und der andere nicht. Und wer nicht einparken kann, lernt das eben nie - auch nicht nach 1000 Fahrstunden. (Es gibt übrigens auch Lastwagenfahrer, die das nicht hinbekommen - es liegt also auch nicht an deren intensiverer Ausbildung).

Wenn nun jedes Muttchen genötigt würde mit dem 40tönner einkaufen zu fahren, gäbe es sicher einige Aufregung, weil das ja nicht zumutbar ist, diese akrobatischen Leistungen von jedem Autofahrer abzuverlangen.

Den Lehrern aber wird der handliche Kleinwagen (Kreidetafel) weggenommen und informationstechnologische Höchstleistung (virtuose, reibungs- und unfallfreie Bedienung des Digi-Whiteboards) abverlangt.
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