Schule/Ausbildungs- & Studienwahl
Buchtipp
PHP-Funktionen-Referenz
Z. Greant, G. Merrall, T. Wilson
49.95 €

Buchcover

Anzeige
Stichwortwolke
forum

Zurück   ChemieOnline Forum > Verschiedenes > Schule/Ausbildungs- & Studienwahl

Hinweise

Schule/Ausbildungs- & Studienwahl Hier könnt ihr euch über verschiedene Möglichkeiten für eure Zukunft erkundigen oder eure Erfahrungen weitergeben.

Anzeige

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
Alt 09.07.2011, 12:40   #31   Druckbare Version zeigen
Diamminsilber Männlich
Mitglied
Beiträge: 73
AW: Chemie oder Biochemie bei meinen beruflichen Zielen?

Zitat:
Zitat von EastAsia Beitrag anzeigen


Leider bietet keine Fachhochschule in meiner Nähe ein Chemie-Studium an. Dafür müsste ich nach Reutlingen pendeln, was an sich noch im Rahmen wäre. Allerdings bietet Reutlingen auch nur Angewandte Chemie an und bezeichnet den Studiengang als "ingenieurwissenschaftlich". Damit hätte ich dann wieder die Ausrichtung auf Verfahrenstechnik usw., was mir überhaupt nicht zusagt.
Interessant, da ich selbst Angewandte Chemie studiere und zuvor Verfahrenstechnik, was ich nach kurzer Zeit wegen großen Ekels abgebrochen habe. Wie eine FH den Studiengang nach außen verkauft und wie es wirklich zugeht, sind zweierlei paar Schuhe. Natürlich weiß ich nicht, wie groß der ingenieurtechnische Anteil in Reutlingen ist, aber hier in Nürnberg bleiben uns AC'lern solche Späße wie Technische Mechanik, Ingenieursmathematik, Elektrotechnik etc. zum Glück erspart, außer man spezialisiert sich auf technische Chemie.

Was mich gerade etwas verwirrt, ist, dass du anscheinend einen Umzug komplett ausschließt. Gibt es dafür Gründe? Ich meine - klar - Familie, Freundeskreis und so, aber steh' dir deswegen nicht selber im Weg. Ein Umzug ist außerdem ein Akt von nicht mal zwei Tagen.

Gruß

[Ag(NH3)2]+
__________________
"Nimm das Universum und zermahle es zu einem ganz feinen Pulver, siebe es mit dem feinsten Sieb und dann zeig mir nur ein Atom Gerechtigkeit, ein Molekül Gnade."

-Tod in Hogfather-
Diamminsilber ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.07.2011, 16:12   #32   Druckbare Version zeigen
EastAsia weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 35
AW: Chemie oder Biochemie bei meinen beruflichen Zielen?

Zitat:
Und Chemielaborant?

Dafür müsste ich mich dann auch ein Jahr vorher bewerben, oder? Stellenangebote für dieses Jahr finde ich im Umkreis nicht mehr...
EastAsia ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.07.2011, 16:52   #33   Druckbare Version zeigen
EastAsia weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 35
AW: Chemie oder Biochemie bei meinen beruflichen Zielen?

Zitat:
Interessant, da ich selbst Angewandte Chemie studiere und zuvor Verfahrenstechnik, was ich nach kurzer Zeit wegen großen Ekels abgebrochen habe. Wie eine FH den Studiengang nach außen verkauft und wie es wirklich zugeht, sind zweierlei paar Schuhe. Natürlich weiß ich nicht, wie groß der ingenieurtechnische Anteil in Reutlingen ist, aber hier in Nürnberg bleiben uns AC'lern solche Späße wie Technische Mechanik, Ingenieursmathematik, Elektrotechnik etc. zum Glück erspart, außer man spezialisiert sich auf technische Chemie.

In der Tat scheint der ingenieurwissenschaftliche Anteil relativ gering zu sein, wenn ich mir den Studienplan ansehe... Leider hat die Hochschule aber keine Auswahlgrenzen veröffentlicht -.-
Zitat:
Was mich gerade etwas verwirrt, ist, dass du anscheinend einen Umzug komplett ausschließt. Gibt es dafür Gründe? Ich meine - klar - Familie, Freundeskreis und so, aber steh' dir deswegen nicht selber im Weg. Ein Umzug ist außerdem ein Akt von nicht mal zwei Tagen.
Einen Umzug schließe ich definitiv aus den verschiedensten Gründen aus.
1. Vor zwei Jahren habe ich mit dem Studium begonnen. Spätestens Ende des zweiten Semesters hätte ich wissen müssen, dass ich mich verwählt habe. Allerdings konnte ich mir das nicht eingestehen und studierte weiter statt abzubrechen. Das führte schließlich gegen Mitte des dritten Semesters zu einer Angststörung, Depressionen und Burnout. Die üblichen Medikamente lösten bei mir Wutanfälle aus und sind daher nicht einsetzbar. Mittlerweile habe ich die Krankheit relativ gut im Griff, allerdings gibt es manchmal kleinere Rückfälle. Aus diesem Grund möchte ich gerne einen Arzt in der Nähe haben, der mit meiner Krankengeschichte vertraut ist. Außerdem kennt man am Studienort zumindest zu Beginn niemanden, das könnte auch problematisch werden.
2. Durch meinen Studienabbruch sind meine Finanzen ziemlich angeschlagen. (Unter anderem musste ich auch zu Unrecht erhaltenes Bafög zurückzahlen.) Ich habe weder Geld für die Kaution, noch für Möbel und Ähnliches. Und mit der Miete werde ich sicher auch ziemlich in Verzug kommen, weil ich das Kindergeld zum leben brauche, während mein Bafög-Antrag wieder sechs Monate Bearbeitunsgzeit benötigt. (Das passiert eigentlich jedes Jahr, weil es stets Komplikationen mit meiner Mutter gibt.)
3. Der übliche Grund: Ich möchte keine Fernbeziehung. Gerade naturwissenschaftliche Studiengänge sind sehr aufwendig, was ich keinesfalls unterschätzen möchte. Wenn man eine Fernbeziehung führt, kann man sich die Zeit nicht mehr einteilen. In diesem Fall müsste ich den kompletten Lernaufwand auf Montag bis Donnerstag und auch auf die späteren Abendstunden verlegen (die ich normalerweise für ein oder zwei Bier in der Kneipe, einen Fernsehabend oder Ähnliches mit meinem Freund verwende), damit ich am Wochenende genug Zeit für meinen Freund habe. Aber das ist von vornherein zum Scheitern verurteilt, weil man am Tag schließlich nicht mehr als ca. 6 bis 8 Stunden lernen kann.
EastAsia ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.07.2011, 18:08   #34   Druckbare Version zeigen
PharmTech Männlich
Mitglied
Beiträge: 105
AW: Chemie oder Biochemie bei meinen beruflichen Zielen?

Zitat:
Zitat von EastAsia Beitrag anzeigen
Zitat:
Zitat von EastAsia Beitrag anzeigen

3. Der übliche Grund: Ich möchte keine Fernbeziehung. Gerade naturwissenschaftliche Studiengänge sind sehr aufwendig, was ich keinesfalls unterschätzen möchte. Wenn man eine Fernbeziehung führt, kann man sich die Zeit nicht mehr einteilen. In diesem Fall müsste ich den kompletten Lernaufwand auf Montag bis Donnerstag und auch auf die späteren Abendstunden verlegen (die ich normalerweise für ein oder zwei Bier in der Kneipe, einen Fernsehabend oder Ähnliches mit meinem Freund verwende), damit ich am Wochenende genug Zeit für meinen Freund habe. Aber das ist von vornherein zum Scheitern verurteilt, weil man am Tag schließlich nicht mehr als ca. 6 bis 8 Stunden lernen kann.



Wenn du in der Regelstudienzeit studieren willst, dann kannst du das mit "jeden Abend rumhängen und jedes Wochnende für die Beziehung opfern" direkt vergessen - und ich spreche hier aus Erfahrung.

Du wirst in den Praktikumstagen gegen 18 Uhr erst aus haben und darfst dann noch Protokolle schreiben und für Kolloqs lernen.
Mit deiner Einstellung wirst du es in einem naturwissenscaftlichen Studium nicht sehr weit bringen - oder aber du wirst est nach 7-8 Jahren deinen Master haben und dann wage ich stark zu bezweifeln, dass dir irgendein Prof eine Doktorandenstelle anbietet.

Was dann heißen würde, dass du ein Problem hast - ohne Promotion wirst du es sehr schwer haben, einen Job zu finden.

Also lass es lieber gleich sein und mach was anderes.
PharmTech ist offline   Mit Zitat antworten
Anzeige
Alt 09.07.2011, 18:27   #35   Druckbare Version zeigen
scorrp Männlich
Mitglied
Beiträge: 104
AW: Chemie oder Biochemie bei meinen beruflichen Zielen?

Bei deiner Krankengeschichte würde ich mir noch weniger einer Chemiestudium antuen...

Hier herschen sehr hohe Anforderungen und man scheitert sehr oft! Da muss man wirklich hart gebaut sein... habe schon kommilitonen inne Nervenklinik gehen sehen und war auch selber schon zeitweise wirklich fertig mit den Nerven!

Und eben WEGEN deines Geldproblemes solltest du eine Ausbildung machen...
ich versteh nicht, wie du das als Argument für ein Studium nehmen kannst!

In einem Chemiestudium kommt keiner zum arbeiten, wirklich nicht!
Dann gibt es noch Laborstrafen, an einigen Unis musst du dir deine Ausstattung selber zulegen oder aber einen Pfand von 50-100 euro pro Platz ablegen etc.


Warum hörst du nicht auf unsere Ratschläge? Hier wird einstimmig gesagt, dass du nicht geeignet bist für ein Naturwissenschaftsstudium!
Und zwar von Menschen, die es gerade studieren und genau wissen, wie verdammt hart das ist !

Hier hat niemand Lust in einem Jahr wieder von dir zu hören und dann muss jeder sgaen: ja, wir haben es dir ja gesagt, jetzt bist du Nervenkrank, hast kein Geld mehr und weisst wieder nicht, was du machen sollst...
scorrp ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.07.2011, 18:28   #36   Druckbare Version zeigen
EastAsia weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 35
AW: Chemie oder Biochemie bei meinen beruflichen Zielen?

Zitat:
Wenn du in der Regelstudienzeit studieren willst, dann kannst du das mit "jeden Abend rumhängen und jedes Wochnende für die Beziehung opfern" direkt vergessen - und ich spreche hier aus Erfahrung.

Du hast mich wahrscheinlich falsch verstanden... Ich möchte aus oben genannten Gründen nicht UMZIEHEN, weil ich sonst durch die Fernbeziehung am Wochenende keine Zeit mehr zum Lernen hätte. Wenn ich in der Heimat bleibe, kann ich mich unter der Woche jeden Tag von 8 bis 20 Uhr mit dem Studium beschäftigen und anschließend relaxen. Und am Wochenende kann ich dann auch Zeit für das Studium einplanen.
EastAsia ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.07.2011, 18:35   #37   Druckbare Version zeigen
EastAsia weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 35
AW: Chemie oder Biochemie bei meinen beruflichen Zielen?

Zitat:
Und eben WEGEN deines Geldproblemes solltest du eine Ausbildung machen...
ich versteh nicht, wie du das als Argument für ein Studium nehmen kannst!

Weil ich während der Ausbildung auch irgendwie an Geld kommen muss. Bei einer schulischen Ausbildung reichen mir Bafög und Kindergeld nicht für den Lebensunterhalt. Bei einer betrieblichen Ausbildung würde das Gehalt mit Kindergeld eventuell ausreichen - je nachdem, wohin ich dann mit der Bahn fahren muss.
Und wenn ich mich nach der Ausbildung wieder studieren will, dann komme ich doch erstrecht in Geld/Zeitnot!
Aus Zeit- und Geldgründen ist es wahrscheinlich sinnvoller, zuerst das Studium zu wagen und nicht zuerst die Ausbildung zu machen!
Wenn das Studium für mich nichts ist, kann ich nach einem oder zwei Semestern aufhören und mit der Ausbildung beginnen. Dann habe ich insgesamt nur ein Jahr verloren.
Wenn ich mit der Ausbildung beginne und anschließend studiere, habe ich drei Jahre in den Sand gesetzt...
Zitat:
In einem Chemiestudium kommt keiner zum arbeiten, wirklich nicht!

Aber da habe ich allein wegen des höheren Bafögs deutlich mehr Geld zur Verfügung!
Zitat:
Dann gibt es noch Laborstrafen, an einigen Unis musst du dir deine Ausstattung selber zulegen oder aber einen Pfand von 50-100 euro pro Platz ablegen etc.

Das sollte sich eigentlich steuerlich absetzen lassen.
EastAsia ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.07.2011, 18:52   #38   Druckbare Version zeigen
scorrp Männlich
Mitglied
Beiträge: 104
AW: Chemie oder Biochemie bei meinen beruflichen Zielen?

Du zahlst keine Steuern, wie willst du da was absetzen? o_O

Und ich habe noch niemanden getroffen, der im Studium mehr Geld hatte als in einer Ausbildung!

Dazu ist der Plan für dich besser nur eine Ausbildung zu machen und dich im Betrieb hoch zu arbeiten und eben komplett nicht zu studieren!


aber naja... ich spreche hier gegen eine Wand

Dann sehen wir uns in einem Jahr hier wieder, nachdem du das 3. mal bemerkt hast, das ein Studium nichts für dich ist, du Bafög Schulden hast und dann eine Ausbildung anfangen kannst...
scorrp ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.07.2011, 19:02   #39   Druckbare Version zeigen
EastAsia weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 35
AW: Chemie oder Biochemie bei meinen beruflichen Zielen?

Zitat:
Du zahlst keine Steuern, wie willst du da was absetzen? o_O

Da hab ich mich wohl verwirrend ausgedrückt: Mein Vater kann die Kosten absetzen.
Zitat:
Und ich habe noch niemanden getroffen, der im Studium mehr Geld hatte als in einer Ausbildung!

Ich hab dir doch gerade vorgerechnet, dass ich mit einer Ausbildung deutlich weniger Geld hätte...
Zitat:
Dazu ist der Plan für dich besser nur eine Ausbildung zu machen und dich im Betrieb hoch zu arbeiten und eben komplett nicht zu studieren!

Aber das habe ich dir doch ein paar Beiträge weiter vorne schon erklärt: Ich bin mir nicht sicher, ob eine Ausbildung mir "intelektuell" ausreicht. Um genau zu sein bin ich mir sogar relativ sicher, dass mir die Ausbildung nicht ausreicht...
Zitat:
Dann sehen wir uns in einem Jahr hier wieder, nachdem du das 3. mal bemerkt hast, das ein Studium nichts für dich ist, du Bafög Schulden hast und dann eine Ausbildung anfangen kannst...

Dann muss ich mir eben wieder ein anderes Studienfach überlegen... Irgendwann wird sich das Richtige schon finden.
EastAsia ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.07.2011, 19:16   #40   Druckbare Version zeigen
MartinaKT weiblich 
Uni-Scout
Beiträge: 2.353
AW: Chemie oder Biochemie bei meinen beruflichen Zielen?

Zitat:
Zitat von EastAsia Beitrag anzeigen
Dann muss ich mir eben wieder ein anderes Studienfach überlegen... Irgendwann wird sich das Richtige schon finden.
Irgendwann solltest du aber auch mal zum Arbeiten anfangen.
Was meinst du wie ein späterer Arbeitgeber reagieren wird, wenn er von den zahlreichen abgebrochenen Studienfächern liest. Mal sein Studium abzubrechen ist keine Schande - habe selbst das Studienfach gewechselt, allerdings von einer Naturwissenschaft zu einer anderen Naturwissenschaft, aber man kann halt nicht alles einfach mal durchprobieren und dann abhaken à la nö das war auch nicht das richtige, studier ich halt nochmal was anderes.

Egal ob Studium oder Ausbildung du musst dir mal darüber klar werden wo deine Interessen und Stärken liegen und danach eine Entscheidung mit wirklicher Überzeugung treffen. Gerade bei einem so anspruchsvollem und zeitintensiven Studium wie Chemie muss man wirklich mit Überzeugung dahinterstehen, dass es das richtige Studium für einen ist, sonst bricht man auch das sehr schnell wieder ab.
__________________
Wer sich Steine zurechtlegen kann, über die er stolpert, hat Erfolg in den Naturwissenschaften. (Erwin Chargaff)
MartinaKT ist offline   Mit Zitat antworten
Anzeige


Antwort

Lesezeichen

Stichworte
biochemie, chemie, epigenetik, genetik

Themen-Optionen
Ansicht

Gehe zu

Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Projektarbeit Chemie oder Biochemie manu1995 Biologie & Biochemie 9 31.10.2010 20:04
Chemie oder Biochemie? celeb Schule/Ausbildungs- & Studienwahl 1 12.08.2010 15:59
Chemie oder Biochemie studieren? ehemaliges Mitglied Schule/Ausbildungs- & Studienwahl 4 08.08.2009 10:06
ETH Zürich Chemie, Biochemie oder Chemieingenierwesen? alexN Schule/Ausbildungs- & Studienwahl 2 09.08.2007 21:11
Chemie oder Biochemie? theplaya Schule/Ausbildungs- & Studienwahl 17 03.06.2004 17:22


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 12:58 Uhr.



Anzeige
>