Allgemeine Chemie
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Alt 02.10.2003, 13:51   #1   Druckbare Version zeigen
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reaktionen.

stimmt das und warum ist das so?

Fe + O2 --- Fe2 O3

2Fe+3/2O2--- Fe2 O3 /*2

4Fe +3O2-- 2Fe2 O3
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Alt 02.10.2003, 13:55   #2   Druckbare Version zeigen
Mc Gyver Männlich
Mitglied
Beiträge: 685
Die ersten beiden sind quatsch und die untere ist richtig!

Warum das so ist? - Weil der Liebe Gott wollte das Sauerstoff Eisen oxidiert

Schau doch mal ins Periodensystem.

Ohne Hintergrundwissen bringt es nix wenn du irgendwelche Gleichungen aufstelltst und dann hier postest. In welcher Klasse bist du denn? Das müsstet ihr doch eigentlich in der Schule gehabt haben - oder?
__________________
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Alt 02.10.2003, 13:57   #3   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
ja und wir machen das so wie auf der seite und da habe ich das beispiel rausgesucht

http://www.chemieplanet.de/reaktionen/reakglei.htm#KReaktionsgleichungen
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Alt 02.10.2003, 14:21   #4   Druckbare Version zeigen
Marvek  
Mitglied
Beiträge: 6.761
Was meinst du mit "Warum ist das so?" ?

Offensichtlich übt ihr gerade das ausgleichen in der Schule ?

Und wähle beim nächsten mal bitte eine aussagekräftigere Überschrift, also hier: statt "reaktionen." vielleicht besser: "Reaktion von Eisen mit Sauerstoff".
__________________
Gruss, Marvek
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Alt 02.10.2003, 16:34   #5   Druckbare Version zeigen
Alichimist Männlich
Mitglied
Beiträge: 4.979
Zitat:
Originalnachricht erstellt von Otto
ja und wir machen das so wie auf der seite und da habe ich das beispiel rausgesucht

http://www.chemieplanet.de/reaktionen/reakglei.htm#KReaktionsgleichungen
kenne die Seite schon seit längerem und kann sie (nicht nur dem Otto) wirklich empfehlen - klasse Schulchemie!

Gruss
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Kraft wird aus dem Zwang geboren und stirbt an der Freiheit.
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Alt 02.10.2003, 17:13   #6   Druckbare Version zeigen
FK Männlich
Moderator
Beiträge: 60.898
Re: reaktionen.

Zitat:
Originalnachricht erstellt von Otto
stimmt das und warum ist das so?

Fe + O2 --- Fe2 O3

2Fe+3/2O2--- Fe2 O3 /*2

4Fe +3O2-- 2Fe2 O3
Die erste Gleichung stimmt nicht; die anderen beiden sind richtig.
Viele Leute lieben die Schreibweise
Zitat:
2Fe+3/2O2--- Fe2O3
mit "halben" Molekülen nicht sehr, aber richtig ist es trotzdem.

Es gibt auch noch andere Eisenoxide als Fe2O3, nämlich FeO und Fe3O4. Welches man erhält, hängt von den Reaktionsbedingungen ab.
Beim normalen Verbrennen von Eisen in Sauerstoff entsteht Fe3O4.

Gruß,
Franz
__________________
Gib einem Mann einen Fisch, und Du ernährst ihn für einen Tag.
Lehre ihn das Fischen, und Du ernährst ihn für sein ganzes Leben.

Nichts, was ein Mensch sich auszudenken in der Lage ist, kann so unwahrscheinlich, unlogisch oder hirnrissig sein, als dass es nicht doch ein anderer Mensch für bare Münze halten und diese vermeintliche Wahrheit notfalls mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigen wird.

Stellt bitte Eure Fragen im Forum, nicht per PN oder Email an mich oder andere Moderatoren! Ich gucke nur ziemlich selten in meine PNs rein - kann also ein paar Tage dauern, bis ich ne neue Nachricht entdecke...

www.gwup.org

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Alt 02.10.2003, 17:29   #7   Druckbare Version zeigen
Alichimist Männlich
Mitglied
Beiträge: 4.979
Magneteisenstein, Magneteisenerz, Eisen(II,III)-oxid, Fe2+Fe23+O4 bzw. FeO·Fe2O3, vereinfacht Fe3O4. M. mit der Struktur eines inversen Spinells krist. kub.-hexakisoktaedr., Kristallklasse m3m-Oh; die Struktur kann Fehlordnungen aufweisen od. es können alle Gitterplätze gemäß der Formel besetzt sein. Eisenschwarze, stumpf metall. glänzende, undurchsichtige, z.T. große Krist., meist als Oktaeder; körnige bis dichte Aggregate u. abgerollte Körner. Strich schwarz, Bruch muschelig bis uneben, spröde, H. 5,5–6, D. 5,2. M. ist vor dem Lötrohr sehr schwer schmelzbar (Schmp. 1538°); feingepulvert löst er sich in warmer konz. Salzsäure allmählich auf.
Chem. Zusammensetzung nach der Formel: 31,03% FeO, 68,79% Fe2O3; der theoret. Eisen-Gehalt von 72,4% wird im allg. nicht erreicht, da M. meist mit Mg, Mn, Ni, Zn, Al, Cr, Ti (im Titanomagnetit bis 6% TiO2) u. bis über 1,5% V2O5 verunreinigt ist.
Ähnlich wie im Laboratorium bildet sich M. auch in der Natur vorwiegend bei höheren Temp.; er ist Bestandteil in fast allen magmatischen Gesteinen u. z.B. in Basalten mit für die dunkle Farbe verantwortlich; er findet sich auch in Mondbasalten (Mondgestein) u. in Meteoriten. In metamorphen Gesteinen, z.B. Chlorit- (s. Glimmerschiefer) u. Talkschiefern entsteht er aus Hämatit (z.B. Alpen). M. ist ein wichtiges u. verbreitetes Eisenerz.
M. wird nach seiner Bldg. bei Unterschreiten der Curie-Temperatur von 578° im Erdfeld magnetisch. M.-Krist., z.B. in Basalten der Ozeanböden, konservieren Richtung u. Intensität des Erdmagnetfeldes z.Z. ihrer Entstehung; dadurch hat man feststellen können, daß sich das Erdmagnetfeld in der geolog. Vergangenheit oft geändert hat. Paläomagnet. Streifenmuster, die durch diese Änderungen in den Gesteinen der Ozeanböden erzeugt worden sind, haben wesentliche Beiträge zur Klärung der Entstehung der Weltmeere u. zur Theorie der Plattentektonik (Erde) geliefert. Seit Mitte der 70er Jahre weiß man, daß manche Tiergattungen bei ihrer Orientierung im Erdmagnetfeld auf das Vorhandensein von M.-Kriställchen angewiesen sind: Tauben, Bienen u.a. Arthropoden, Mollusken u. auch Bakterien. Die Produktion von M. durch Bakterien liefert einen wichtigen Beitrag zum natürlichen remanenten Magnetismus von Tiefsee- u.a. Sedimenten. Diese Produktion ist nach neuen Erkenntnissen nicht nur auf aerobe magnetotakt. Bakterien beschränkt; euch unter anaeroben Bedingungen$lebende Bakterien können M. produzieren.



Gruss
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