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Alt 09.11.2010, 00:06   #1   Druckbare Version zeigen
botularius  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 1
Stabilität der Elemente relativ?

Hallo liebe Foristen,

in einer vergangenen Vorlesung hat unser Geologie-Professor den Satz fallen lassen, dass auch die Stabilität nicht-radioaktiver Elemente nur relativ sei und diese einfach nur eine ungeheuer hohe Halbwertszeit von zig Milliarden Jahren aufweisen würden, sodass diese Information für unser Zeitgefühl quasi irrlevant sei.

Ist das tatsächlich so?

Vielen Dank für eure Hilfe!

/B
botularius ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 09.11.2010, 00:57   #2   Druckbare Version zeigen
pleindespoir Männlich
Mitglied
Beiträge: 5.106
AW: Stabilität der Elemente relativ?

Eine interessante Betrachtungsweise ... vermutlich hat er recht.

Was hält schon ewig?
pleindespoir ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.11.2010, 02:27   #3   Druckbare Version zeigen
magician4 Männlich
Mitglied
Beiträge: 6.887
AW: Stabilität der Elemente relativ?

Zitat:
Zitat von botularius Beitrag anzeigen
(..) diese einfach nur eine ungeheuer hohe Halbwertszeit von zig Milliarden Jahren aufweisen würden
du kannst ja mal spasseshalber ausrechnen wieviele zerfaelle du - mal eine istabilitaet des protons unterstellt, mit ner t 1/2 von 10 milliarden jahren - in nem sagen wir mal liter wasser pro tag hast

wenns "nur" ein paar milliarden jahre fuer t 1/2 waeren: wir wuessten es

irgendwann ham se da mal intensiv gemessen, und ich meine dunkel zu erinnern dass es seither fuer die instabilitaet des protons - wenn es sie denn gibt - ne "untergrenze" von t 1/2 so um und bei 10100 jahren gibt

ein ganz anderes thema ist es , ob die weitere ausdehnung des weltalls ggf. konsequenzen hat, die auf schwache und starke kernkraft modifzierende auswrkungen haben, d.h. dass halbwertszeiten sich veraendern / ploetzlich "entstehen". irgendwo gibts auch dazu in der physik herleitungen die sowas "bedeuten" koennten.
allerdings: soweit wir in der zeit zurueckgucken koennen (also bummelig 10 milliarden jahre oder so), sind die naturkonstanten konstant: wird im experiment also nicht beobachtet

und die halbwertszeiten der kerne gelten als naturkonstanten

aber zugegeben: was besagen schon 10 milliarden jahre...

gn8

ingo
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