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Alt 23.10.2010, 15:13   #1   Druckbare Version zeigen
rixxx00 Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 4
Ladungsverschiebung und Stöchiometrie

Hallo liebe Forenmitglieder,
ich bin neu in diesem Forum und habe gleich mal einige Fragen und wäre dankbar wenn man mir da weiterhelfen könnte.

1. Bei dem Molekül Ozon O3 wird gesagt, dass es ein Dipol besitzt wie kommt das zustande? Ich meine alle O3 Atome gehen doch kovalente Bindungen ein und haben die gleiche EN. Oktettregel wird doch bei allen erfüllt.

2. Bei den Verbindungen CN und CO (dreifachbindung) ist der negative Ladungsschwerpunkt beim C wie ist das zu erklären ? Das N und das O haben doch eine höhere EN ?

Und zu letzt

Stehe ich vor einer Aufgabe, bei dir ich nicht weiter komme:

Wieviel H3PO4 entsteht bei der Hydrolyse von 1kg Phosphoroxid P4O10 ?
Unser Prof hat noch als zusatz Info angegeben n (H3PO4) = 4n (P4O10)

Was soll diese Gleichung bedeuten ?

Danke schon mal im vorraus

Gruß

Rixxx00
rixxx00 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.10.2010, 15:25   #2   Druckbare Version zeigen
jag Männlich
Mitglied
Beiträge: 17.611
AW: Ladungsverschiebung und Stöchiometrie

Hydrolyse ist die Reaktion mit Wasser, also

x P4O10 + y H2O -> z H3PO4

Zu bestimmen x, y und z.

Gruß

jag
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Die Lösung auf alle Fragen ist "42".
Aus gegebenem Anlass: Alle Rechnungen überprüfen, da keine Gewähr. - Fragen bitte im Forum stellen.

Geändert von jag (23.10.2010 um 15:45 Uhr) Grund: H2O ergänzt.
jag ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 23.10.2010, 15:36   #3   Druckbare Version zeigen
Stoni5 Männlich
Mitglied
Beiträge: 65
AW: Ladungsverschiebung und Stöchiometrie

Hallo,
zu 1. Am besten zeichnest du dir mal die Lewis-Formel von Ozon auf, dann wirst du schnell sehen, dass es viele Moleküle gibt, die nach außen zwar neutral sind, in der Molekülstruktur allerdings Formalladungen aufweisen.
zu 2. Hier genau so: Zeichne die die Lewisformel auf, dann siehst du auch sofort, warum und wo es geladen ist (analog zu 1.)

LG
Stoni5 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.10.2010, 16:28   #4   Druckbare Version zeigen
rixxx00 Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 4
AW: Ladungsverschiebung und Stöchiometrie

Achso ok also handelt es sich dabei nur um Formalladungen die eine koordinative Bindung beschreiben und nicht um richtige Dipole richtig ?

Aber was hat bei der Reaktion von Phosphor die Zeile

n (H3PO4) = 4n (P4O10)

Zu bedeuten ?

Am Ende kommt diese Zeile nochmals zum Einsatz wo dann die Menge an Phosphorsäure bestimmt wird.

H3PO4 : m= 4n x M(H3PO4) = 4 x 3,52mol x 98 g/mol= 1380g

Ich kann dem nicht ganz folgen warum mal 4 ?
rixxx00 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.10.2010, 16:33   #5   Druckbare Version zeigen
jag Männlich
Mitglied
Beiträge: 17.611
AW: Ladungsverschiebung und Stöchiometrie

Zitat:
n (H3PO4) = 4n (P4O10)
Weiß ich auch nicht, ist nämlich Unsinn: Aus einem mol P4O10 entstehen nämlich durch Reaktion mit Wasser 4 mole Phosphorsäure.

1. Bitte Reaktionsgleichung ergänzen. Sollte jetzt einfach sein.
2. Wieviele Mole sind denn 1 kg des Phosphoroxids?

Gruß

jag
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jag ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.10.2010, 16:52   #6   Druckbare Version zeigen
rixxx00 Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 4
AW: Ladungsverschiebung und Stöchiometrie

Hmm ok

Dann müsste die Gleichung lauten:

P4O10 + 6 H2O --> 4 H3PO4

Und

1Kg P4O10 :

1mol = 283g/Mol => 1000g/283g/mol = 3,52mol

Stimmt so oder ?
rixxx00 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.10.2010, 16:56   #7   Druckbare Version zeigen
jag Männlich
Mitglied
Beiträge: 17.611
AW: Ladungsverschiebung und Stöchiometrie

Ja, und entsprechend der Koeffizienten der Reaktionsgleichung (ist immer wichtig in der Chemie) entstehen aus 3,52mol Phophoroxid 4*3,52mol Phophorsäure (=1320g).

Gruß

jag
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