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Alt 17.10.2010, 16:50   #1   Druckbare Version zeigen
chemienullcheckr weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 4
Frage Namensgebung bei salzartigen Verbindungen

Bei salzartigen Verbindungen wird ja (manchmal?) die Ladund des Metalls zwischen Metall und Nichtmetall in Klammern und in Form römischer Zahlen angegeben. Z.B.: Cobalt(III)oxid was Co2O3 bedeutet. Ich habe mir den Text in meinem Chemielehrmittel schon mehrmals durchgelesen und auch schon mehrere Klassenkameraden gefragt, verstehe aber immer nocht nicht, wie man solche "Namen" bildet, was sie bedeuten, etc. Ich würde niemals von allein drauf kommen wie das geht... Kann mir das Bitte jemand erklähren? Wäre sehr dankbar, schreibe nämlich morgen einen Test.
Lg, Chemienullcheckr
chemienullcheckr ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.10.2010, 16:52   #2   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
AW: Namensgebung bei salzartigen Verbindungen

Welche Oxidationszahl hat Co in Co2O3?
bm ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 17.10.2010, 16:53   #3   Druckbare Version zeigen
chemienullcheckr weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 4
AW: Namensgebung bei salzartigen Verbindungen

Oxidationszahl? Unser Lehrer erklährt wirklich nichts -.-
chemienullcheckr ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.10.2010, 17:08   #4   Druckbare Version zeigen
Danijo Männlich
Mitglied
Beiträge: 293
AW: Namensgebung bei salzartigen Verbindungen

Ich versuche es mal anhand ein paar Beispielen deutlich zu machen:

Cobalt(III)oxid: Co2O3
Zuerst steht immer das Kation, also Kobalt. Die Oxidationszahl in Klammern muss anschließend nur erwähnt werden wenn es mehrere mögliche Oxidationsstufen gibt. Kobalt kann auch das Kobalt(II)oxid bilden, also muss es erwähnt werden. Wir schreiben also anschließend in Klammern die ermittelte Oxidationszahl (oder eben nicht), und als letztes das Anion (in diesem Falle oxid).
Die Atomverhältnisse Co2O3 können unerwähnt bleiben da sie sich auch aus der Oxidationszahl ergeben.


Natriumhydroxid: NaOH
Erst steht wieder das Kation Natrium. Die Oxidationszahl ist +I. Diese kann aber unerwähnt bleiben da Natrium normalerweise nur die Oxidationszahl +1 einnimmt. Danach steht wieder das Anion oder in diesem Falle das anionische Molekül Hydroxid

Kupferchlorid würde also als Angabe für ein Salz nicht reichen, da Kupfer die Oxidationsstufen +1 und +2 bilden kann. Nur mithilfe der Angabe einer Oxidationszahl kann man auf den Aufbau kommen. Kupfer(I)chlorid wäre dann CuCl, Kupfer(II)oxid CuCl2. Die Ladung der Anionen sind ja meistens bekannt (Cl -1, O -2 etc.) und durch die OZ des Kations ergibt sich so leicht das Verhältnis Anion:Kation.

Erkennst du das System?

mfg
daniel
Danijo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.10.2010, 17:30   #5   Druckbare Version zeigen
chemienullcheckr weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 4
AW: Namensgebung bei salzartigen Verbindungen

Okay. Vielen Dank für diese ausführliche Antwort Also jetzt hab' ich noch die etwas dumme Frage, wie ich überhaubt auf die Oxitationszahl komme..? :$ lg, Chemienullcheckr
chemienullcheckr ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.10.2010, 17:34   #6   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
AW: Namensgebung bei salzartigen Verbindungen

Sauerstoff, 6.te Hauptgruppe, deshalb 6 Valenzelektronen, zur Edelgasschale (8 Valenzelektronen) fehlen 2 Elektronen: -II

3 x (-2) = -6

=> die beiden Co müssen +3 sein (Co2O3ist neutral).
bm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.10.2010, 17:36   #7   Druckbare Version zeigen
chemienullcheckr weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 4
AW: Namensgebung bei salzartigen Verbindungen

Okay, vielen Dank
chemienullcheckr ist offline   Mit Zitat antworten
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