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Alt 21.09.2010, 18:47   #1   Druckbare Version zeigen
nicubus  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 37
Achtung Chemische Bindungen

Guten Morgen!
Also ich bin jetzt in der 10. Klasse und bin in Chemie echt ne Niete. Das liegt aber an dem Lehrer, den ich 3 Jahre hatte (jetzt nicht mehr). Ich stand in Chemie immer so auf 4 oder 5. Jetzt bricht mein letztes Jahr an und da muss ich noch mal so richtig rein hauen. Ein Glück hat die Lehrerin die wir jetzt haben noch mal Wiederholungsstunden eingelegt, da wir so gar keine Grundwissen haben. Eigentlich habe ich auch alles verstanden, aber an manchen Stellen hapert es noch ein bisschen. Ich würde mich sehr freuen, wenn einer mir noch mal ein bisschen unter die Arme greifen würde.
Haben dann jetzt auch am 10.09.10 einen Test geschrieben, bei ein paar Aufgaben habe ich volle Punktzahl bekommen, bei manchen nur die hälfte oder gar keine.



Also:

1. a) Erkläre am Beispiel von LiCl die Enstehung einer Ionenbindung.

Antwort: Eine Ionenbindung entstht durch die Abgabe bzw. Aufnahme von Elektron. Lithium hat zwei Elektronschalen und Chlor hat drei. Chlor möchte eine vollbesetzte Ausenschale haben, deswegen nimmt sich Chlor das eine Elektron von der Äußerstenschale des Lithiums und hat somit eine vollbesetzte Außenschale.
(da habe ich nur 4/8 Punkte bekommen, wieso? Irgendwelche Ergäzungen?)

b) Warum liegt hier eine Ionenbindung vor?

Antwort: Weil Lithium sein Elektron ganz an Chlor abgibt.
(da habe sogar 0/2 Punkte,
wieso?)

5. Welche Gemeinsamkeiten haben die Elemente der II. Hauptgruppe im PSE?

Antwort: Sie haben alle auf der Äußerstenschale 2 Elektron.
(1/3 Punkte, wieso? Ergänzung?)

6. Was versteht man unter Elktronegativität?

Antwort:
(0/4 Punkte! Ok das könnte ich jetzt auch googlen, aber kann mir das nicht noch mal jemand erklären?)

7. Warum hatt Wasser einen relativ hohen Siedepunkt?

Antwort: Weil die Wassermoleküle von Wasser sehr stark verknüpft sind.
(0.5/4 Punkte!
Ok das könnte ich jetzt auch googlen, aber kann mir das nicht noch mal jemand erklären?)

Zusatzfrage:
Warum hat NaCl einen relativ hohen Schmelzpunkt von 801°C?


Antwort: Bitte um Hilfe!

Zusatzfrage für die Profis:
MgO hat mit 2640°C einen wesentlich höheren Schmelzpunkt als NaCl mit 801°C. Kann man dies mit Hilfe einfacher chemischer Überlegungen erklären?

Antwort:
Bitte um Hilfe!

--------------------------------------------------------------------------------------------
Würde mich über schnelle Hilfe sehr sehr freuen!
MfG Nicubus!

nicubus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.09.2010, 19:19   #2   Druckbare Version zeigen
jag Männlich
Mitglied
Beiträge: 17.611
AW: Chemische Bindungen! Brauche Hilfe!

Guten Morgen?

1. a) Erkläre am Beispiel von LiCl die Enstehung einer Ionenbindung.

Stimmt schon: Das einzelne Elektron des Lithiums in der äußersten Schale wird abgegeben. Lithium hat dann eine stabile Außenschale und ist positiv geladen. Beim Chlor anders herum.

b) Warum liegt hier eine Ionenbindung vor?

Weil die Atome aufgrund ihrer Eigenschaft als positiv bzw. negetiv geladene Ionen zusammengehalten werden.

5. Welche Gemeinsamkeiten haben die Elemente der II. Hauptgruppe im PSE?

Antwort: Sie haben alle auf der Äußerstenschale 2 Elektron.
Sie können leicht oxidiert werden und bilden zweiwertige Kationen, die besonders stabil sind da eine Edelgaskonfiguration erreicht wird. (Gibt noch viel mehr gemeinsamkeiten).

6. Was versteht man unter Elktronegativität?

Die Fähigkeit eines Atoms in einer Verbindung die Elektronen stark zu sich hinzuziehen.

7. Warum hatt Wasser einen relativ hohen Siedepunkt?

Antwort: Weil die Wassermoleküle von Wasser sehr stark verknüpft sind.
Polarität von Wassermolekülen (Sauerstoff elektronegativer als H), die Dipole ziehen sich an, bilden Wasserstoffbrückenbindungen und damit vernetzte Moleküle, deren Wasserstoffbindungen erst aufgebrochen werden müssen, bevor Wasser kocht.

Zusatzfrage:
Warum hat NaCl einen relativ hohen Schmelzpunkt von 801°C?


Weil es aus Ionen besteht.


Vielleicht will der Lehrer abe auch was anderes hören.


Gruß


jag
__________________
Die Lösung auf alle Fragen ist "42".
Aus gegebenem Anlass: Alle Rechnungen überprüfen, da keine Gewähr. - Fragen bitte im Forum stellen.
jag ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.09.2010, 19:24   #3   Druckbare Version zeigen
jag Männlich
Mitglied
Beiträge: 17.611
AW: Chemische Bindungen! Brauche Hilfe!

Zum letzten: Mg2+ und O2-. Stärkere elektrostatische Kräfte als bei Na+ und Cl-.

Gruß

jag
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Alt 21.09.2010, 19:48   #4   Druckbare Version zeigen
nicubus  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 37
Frage AW: Chemische Bindungen! Brauche Hilfe!

1. a) Erkläre am Beispiel von LiCl die Enstehung einer Ionenbindung.

Stimmt schon: Das einzelne Elektron des Lithiums in der äußersten Schale wird abgegeben. Lithium hat dann eine stabile Außenschale und ist positiv geladen. Beim Chlor anders herum.

Und doch irgend wie wegen der Elektrostatischenanziehungskraft? Oder?

Was ist die
Edelgaskonfiguration?

"Sie können leicht oxidiert werden und bilden zweiwertige Kationen,..." Was bedeutet das jetzt?

"
Polarität von Wassermolekülen (Sauerstoff elektronegativer als H),..."
Und das?
nicubus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.09.2010, 19:57   #5   Druckbare Version zeigen
jag Männlich
Mitglied
Beiträge: 17.611
AW: Chemische Bindungen! Brauche Hilfe!

Zitat:
Zitat von nicubus Beitrag anzeigen
Und doch irgend wie wegen der Elektrostatischenanziehungskraft? Oder?

Ja.

Was ist die Edelgaskonfiguration?

8 Elektronen in der äußersten Schale: Li+ hat z.B. die Elektronenkonfiguration (=Anordnung) des sehr stabilen Edelgases Helium. Cl- die des Edelgases Kryton.

"Sie können leicht oxidiert werden und bilden zweiwertige Kationen,..." Was bedeutet das jetzt? Geben leicht 2 Elektronen ab (=werden oxidiert), bilden zweifach negativ geladene Teilchen (=Kationen). Auch hier bilden sich stabile Edelgaskonfigurationen aus.

"Polarität von Wassermolekülen (Sauerstoff elektronegativer als H),..."
Und das?

Sauerstoff ist elektronegativer als Wasserstoff: negative Teilladung am Sauerstoff, positive am Wasserstoff. Sie auch wikipedia: Wasser und Wasserstoffbrückenbindungen.
Gruß

jag
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Alt 21.09.2010, 20:48   #6   Druckbare Version zeigen
nicubus  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 37
Daumen hoch AW: Chemische Bindungen

Danke Jag
Gruß Nicubus

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