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Alt 17.07.2010, 19:52   #16   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
AW: Lanthanoidenkontraktion

Was ist stabil? Es wird über Halbwertszeit eines Protons diskutiert.

http://www.periodensystem.info/elemente/technetium/

Kein stabiles Isotop (99Tc 210000a), aber natürlich vorkommend. 1937.
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Alt 17.07.2010, 20:03   #17   Druckbare Version zeigen
chemagie Männlich
Mitglied
Beiträge: 5.216
AW: Lanthanoidenkontraktion

Komisch....

[97,9072] u (kein zuverlässiger Meßwert verfügbar)

Warum heißt das Element so?

Anzahl nat. Isotope:r
Anzahl stabiler Isotope:0
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Frank

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Alt 17.07.2010, 20:10   #18   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
AW: Lanthanoidenkontraktion

Ich sagte doch: Interpretationssache.

(99Tc, 210000a): Die Hälfte dieser Isotope wird Dich um ein Vielfaches überleben.
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Alt 17.07.2010, 20:28   #19   Druckbare Version zeigen
chemagie Männlich
Mitglied
Beiträge: 5.216
AW: Lanthanoidenkontraktion

Zitat:
Zitat von bm Beitrag anzeigen
Die Hälfte dieser Isotope wird Dich um ein Vielfaches überleben.
Ein großes Wort, gelassen ausgesprochen.

Das vielfache steht aber dann schon oben hinter der 10!

Aber nur mal zum Nachdenken...die Häufigkeit (bis 16 km nach unten) in deinem Link (übrigens ein sehr interessanter). Da fehlen 10 Potenzen zu denen rechts, links und unten drunter.

Mal was Fragendes. Habe vor ca. 32 Jahren mit meinem Chemielehrer diskutiert, das die Natur keine Sprünge macht. Aber Tc fehlt auf "unserer" Welt. Er meinte auf Sizilien gibt es einen ca. 25 Meter hohen Felsen wo dieses Element vorkommt und sonst nirgends. Habe ihm nicht wiedersprochen, musste ja noch das Abi machen. Aber jetzt kommen durch diesen thread die Erinnerungen langsam wieder hoch.....

Warum gibt es keinen natürlichen Nachweis für dieses Element, oder täusche ich mich. Habe mich jetzt wirklich nicht drum gekümmert, es ist einfach wieder da.
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Frank

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Alt 17.07.2010, 20:49   #20   Druckbare Version zeigen
chemagie Männlich
Mitglied
Beiträge: 5.216
AW: Lanthanoidenkontraktion

Noch mal geguckt....Widerspruch an sich...oder auch nicht?

Technetium war das erste künstlich hergestellte Element und erhielt deswegen seinen aus dem altgriechischen Wort τεχνητός (/tɛçne'tos/ „künstlich“) hergeleiteten Namen. Schon 1925 war die Entdeckung des Elements durch Walter Noddack, Ida Tacke und Otto Berg berichtet worden, die ihm den Namen Masurium gaben. In einigen älteren Büchern wird Technetium daher mit „Ma“ abgekürzt.
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Frank

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Alt 17.07.2010, 20:57   #21   Druckbare Version zeigen
chemagie Männlich
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Beiträge: 5.216
AW: Lanthanoidenkontraktion

Ich lese immer mehr und es wird verwirrender:

Emilio Gino Segrè (* 1. Februar 1905 in Tivoli, Italien; † 22. April 1989 in Lafayette, Kalifornien) war ein amerikanischer Physiker italienischer Herkunft. Segrè gelang 1937 der erste unumstrittene Nachweis des Elements Technetium und arbeitete im Zweiten Weltkrieg am Manhattan-Projekt zur Entwicklung

Emilio Gino Segrè (* 1. Februar 1905 in Tivoli, Italien; † 22. April 1989 in Lafayette, Kalifornien) war ein amerikanischer Physiker italienischer Herkunft. Segrè gelang 1937 der erste unumstrittene Nachweis des Elements Technetium und arbeitete im Zweiten Weltkrieg am Manhattan-Projekt zur Entwicklung der Atombombe in Los Alamos mit. Er erhielt 1959 zusammen mit Owen Chamberlain den Physik-Nobelpreis „für ihre Entdeckung des Antiprotons“. der Atombombe in Los Alamos mit. Er erhielt 1959 zusammen mit Owen Chamberlain den Physik-Nobelpreis „für ihre Entdeckung des Antiprotons“.
Nach einem Besuch bei Ernest O. Lawrence im Strahlenlabor der University of California, Berkeley im Jahre 1937 erhielt er einen Molybdän-Streifen aus dem Zyklotron-Deflektor, welcher ungewöhnliche radioaktive Emissionen zeigte. Nach vorsichtiger chemischer und theoretischer Analyse konnte Segrè zeigen, dass es sich um ein unentdecktes chemisches Element handelte, welchem er den Namen Technetium gab. Es war das erste künstlich erzeugte Element, von dem es keine natürlichen Vorkommen gibt
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Alt 17.07.2010, 21:09   #22   Druckbare Version zeigen
chemagie Männlich
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Beiträge: 5.216
AW: Lanthanoidenkontraktion

Zitat:
Zitat von rainbowcolorant Beitrag anzeigen
Und jetzt suche ich mir eine Liste aller Elemente mit Entdeckunsjahr. Mich interessiert nämlich, was das zuletzt entdeckte stabile Element war
Alle Technetium-Isotope sind radioaktiv, das heißt, sämtliche Atomkerne, die 43 Protonen enthalten, sind instabil und zerfallen. Technetium und das schwerere Promethium (61) sind die einzigen Elemente mit kleinerer Ordnungszahl als Blei (82), die diese Eigenschaft besitzen
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Frank

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Alt 17.07.2010, 21:28   #23   Druckbare Version zeigen
chemagie Männlich
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Beiträge: 5.216
AW: Lanthanoidenkontraktion

(99Tc, 210000a): [/QUOTE]
99mTc
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Frank

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Alt 17.07.2010, 21:48   #24   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
AW: Lanthanoidenkontraktion

Zitat:
Seit man die Existenz eines Elements mit der Ordnungszahl 43 annahm, wurde auf der Erde nach natürlichen Vorkommen gesucht. Erst 1961 gelang es, aus 5,3 kg Pechblende aus Katanga in Afrika ungefähr 1 ng Technetium zu isolieren und spektrografisch nachzuweisen.[22][19] Aus der Spontanspaltung von 238U-Kernen entsteht dabei das Element 43, wobei ein Kilogramm reines Uran etwa 10−9 Gramm Technetium enthält.[16][23][24]

Alles auf der Erde natürlich vorhandene Technetium ist ein temporäres Zwischenprodukt des nuklearen Zerfalls schwerer Atomkerne und zerfällt nach einiger Zeit selbst wieder. Das Vorkommen dieses Elements auf der Erde ist daher nicht mit dem eines stabilen Elements gleichzusetzen. Insgesamt liegt der Technetium-Gehalt der Erdkruste nur wenig höher als der des Franciums und Astats, beides ebenfalls radioaktive Elemente, die nur im Mikrogramm-Maßstab auf der Erde vorhanden sind.
Ist nicht vieles nur "ein temporäres Zwischenprodukt und zerfällt nach einiger Zeit selbst wieder"?

Zitat aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Technetium#Irdisches_Vorkommen
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Alt 17.07.2010, 22:35   #25   Druckbare Version zeigen
chemagie Männlich
Mitglied
Beiträge: 5.216
AW: Lanthanoidenkontraktion

Zitat:
Zitat von bm Beitrag anzeigen
Ist nicht vieles nur "ein temporäres Zwischenprodukt und zerfällt nach einiger Zeit selbst wieder"?
Vieles ja, wie viel steht mir nicht an zu beurteilen.

Meine Frage ist nur, jetzt in diesem Augenblick und von damals wieder aufgeworfen.

Wir haben eine Reihe von Elementen, warum können wir 43 nicht natürlich nachweisen?

Macht die Natur doch Sprünge? Ich mit meinem begerenzten Wissen wäre enttäuscht.

Konnte Mendelejew es so exakt vorhersagen, obwohl es das "Ding" überhaupt nicht gibt?

Na ja, auf jeden Fall ist der Zerfall auch für was gut C14!

Und damit wieder abgeschweift in den Bereich des philosophierens...aber auch was nettes.

P.S.: Was war vor dem BB, was kommt nach unseren expandierenden Universum, was ist die Vorstufe eines schwarzen Loches oder wie vor kurzem beobachtet vor der Geburt einer Sonne aus einem Aschehaufen??
Was ist zwischen Materie und Antimaterie?
Und zum Schluß die Frage: Was ist NICHTS?
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Gruß
Frank

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Alt 17.07.2010, 22:43   #26   Druckbare Version zeigen
chemagie Männlich
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Beiträge: 5.216
AW: Lanthanoidenkontraktion

Zitat:
Zitat von bm Beitrag anzeigen
Erst 1961 gelang es, aus 5,3 kg Pechblende aus Katanga in Afrika ungefähr 1 ng Technetium zu isolieren und spektrografisch nachzuweisen.[
1937 Segrè aus Molybdän beschossen mit Deuteronen.

P.S.: Auch meine Zitate sind zum größten Teil von OnkeL Wiki!

http://de.wikipedia.org/wiki/Technetium#Nachweis_durch_Segr.C3.A8_und_Perrier
__________________
Gruß
Frank

13.09.2014: 4 Personen haben Geburtstag!

Geändert von chemagie (17.07.2010 um 22:52 Uhr)
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