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Allgemeine Chemie Fragen zur Chemie, die ihr nicht in eines der Fachforen einordnen könnt, gehören hierher.

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Alt 14.07.2010, 17:47   #1   Druckbare Version zeigen
MarieSophie weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 6
Chemie II – Stöchiometrisches Rechnen und quantitative Analytik für Ingenieure

Hallo!
Ich habe nächste Woche eine Chemie-Klausur zu bewältigen. Meine Chemie-Kenntnisse sind leider sehr begrenzt, deshalb bräuchte ich bei einigen Aufgaben dringend Hilfe! Ich freue mich sehr über Antworten. Die Fragen folgen;


2) Kohlenstoff hat zwei stabile Isotope: 12C und 13C. Zeigen Sie drei Isotopologe von Tetrachlormethan das und geben Sie die Molmassen an.

4) Ein Kubikmeter frischer Gartenerde enthält 12g-N als Nitrat. Die Rohdichte der frischen Erde beträgt 600kg/m³.
Ein Bodeneluat wurde durch die Mischung von 10g Gartenerde (frisch) und 100ml destilliertem Wasser hergestellt. Berechnen Sie die Stickstoff-Konzentration [mg/l-N] im Eluat!

5) Der pH-Wert der Bodenprobe "Sakura" wurde durch einen Schnelltest untersucht. Für die Boodenprobe werden 10g Boden und 100ml destilliertem Wasser gemischt und ein Bodeneluat hergestellt. Die Bodeprobe enthält 30% Wasser. Der pH-Wert beträgt 6,0.
Wie ist der pH-Wert, wenn er nur auf das Bodenwasser von der Bodenprobe bezogen wird?

6) Sie haben mit 10,4g Gartenerde und 100ml Wasser ein Eluat hergestellt. Im Eluat wurde mit einer Schnellmethode Eisen (Fe2+) gemessen. Der Messwert betrug 3,2 +/-0,5 mg/l-Fe2+. Hinweis: Die Gartenerde enthält 40% Wasser.
a) Berechnen Sie den Fe2+-Gehalt in 1kg der frischen Gartenerde.
b) Berechnen Sie den Fe2+-Gehalt in 1kg Trockenmasse der Gartenerde.

7) Um die NH+4(+ oben 4 unten)-N-Konzentration in einem Bodeneulat zu bestimmen, wurden die folgenden Proben photometrisch gemessen:
Extinktion Bodeneluat (original) = 0,45
Estinktion Bodeneluat +10mg/l-Ammonium = 0,80
a) Berechnen Sie die NH+4-N-Konzentration des Bodeneluats.
b) Berechnen Sie die NH+4-Konzentration des Bodeneluats.

8) Man bereitet eine Lösung vor, indem man zu 32ml einer HCl-Lösung (Salzsäure) von mit einer Konzentration von 1,5mol/l 86 ml einer NaOH-Lösung (Natronlauge) mit einer Konzentration von 0,50mol/l mischt.
a) Wie viel mol H3O+(3unten, +oben)-Ionen enthält die Salzsäure?
b) Wie viel Mol OH- -Ionen enthält die Natronlauge?
c) Wie viel ml der NaOH-Lösung (c(NaOH)=0,50mol/l) benötigt man überhaupt, um 42ml der Salzsäure (c(HCl)=1,5mol/l) zu neutralisieren?


Auch Antworten auf nur einzelne Fragen helfen mir schon riesig weiter, ich verzweifel hier nämlich so langsam ...

Liebe Grüße,
Marie
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Alt 15.07.2010, 08:32   #2   Druckbare Version zeigen
Bergler Männlich
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Beiträge: 2.419
AW: Chemie II – Stöchiometrisches Rechnen und quantitative Analytik für Ingenieure

Bisschen viel auf einmal. Keine eigenen Ideen?

Gruß Bergler
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Γνῶθι σεαυτόν - Erkenne dich selbst

Carpe diem! Fasse dich kurz!
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Alt 15.07.2010, 10:44   #3   Druckbare Version zeigen
jag Männlich
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Beiträge: 17.611
AW: Chemie II – Stöchiometrisches Rechnen und quantitative Analytik für Ingenieure

Zitat:
4) Ein Kubikmeter frischer Gartenerde enthält 12g-N als Nitrat. Die Rohdichte der frischen Erde beträgt 600kg/m³.
Ein Bodeneluat wurde durch die Mischung von 10g Gartenerde (frisch) und 100ml destilliertem Wasser hergestellt. Berechnen Sie die Stickstoff-Konzentration [mg/l-N] im Eluat!
12g N pro 600kg. 0,0002g N/10g. 0,0002g N/100mL = 0,00002g/L =0,02mg/L. Voraussetzung: Sämtliches N wird eluiert.

Gruß

jag
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Die Lösung auf alle Fragen ist "42".
Aus gegebenem Anlass: Alle Rechnungen überprüfen, da keine Gewähr. - Fragen bitte im Forum stellen.
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Alt 15.07.2010, 10:52   #4   Druckbare Version zeigen
jag Männlich
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Beiträge: 17.611
AW: Chemie II – Stöchiometrisches Rechnen und quantitative Analytik für Ingenieure

Zitat:
6) Sie haben mit 10,4g Gartenerde und 100ml Wasser ein Eluat hergestellt. Im Eluat wurde mit einer Schnellmethode Eisen (Fe2+) gemessen. Der Messwert betrug 3,2 +/-0,5 mg/l-Fe2+. Hinweis: Die Gartenerde enthält 40% Wasser.
a) Berechnen Sie den Fe2+-Gehalt in 1kg der frischen Gartenerde.
b) Berechnen Sie den Fe2+-Gehalt in 1kg Trockenmasse der Gartenerde.
3,2mg/L Fe2+ in 100mL, stammend aus 10,4g Erde. 1000g hat somit ca. 96,15 mehr, also 307mg/1kg Frischmasse.

307mg/1kg Frischmasse, stammend aus 600g Trockenmasse. 1000g Trockenmasse hat somit 66,67% mehr Eisen, also 511,7mg/1kg Trockenmasse.

Gruß

jag
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Alt 15.07.2010, 11:03   #5   Druckbare Version zeigen
jag Männlich
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Beiträge: 17.611
AW: Chemie II – Stöchiometrisches Rechnen und quantitative Analytik für Ingenieure

Zitat:
7) Um die NH+4(+ oben 4 unten)-N-Konzentration in einem Bodeneulat zu bestimmen, wurden die folgenden Proben photometrisch gemessen:
Extinktion Bodeneluat (original) = 0,45
Estinktion Bodeneluat +10mg/l-Ammonium = 0,80
a) Berechnen Sie die NH+4-N-Konzentration des Bodeneluats.
b) Berechnen Sie die NH+4-Konzentration des Bodeneluats.
reicht hier vielleicht das Stichwort "Lambert-Beer'sches Geset"?

Gruß

jag
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Alt 15.07.2010, 17:30   #6   Druckbare Version zeigen
MarieSophie weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 6
AW: Chemie II – Stöchiometrisches Rechnen und quantitative Analytik für Ingenieure

Wow!! Ich hätte nicht gedacht, dass das so gut und schnell klappt! Vielen dank an alle!!
Ich habe jetzt die Ergebnisse bekommen, allerdings ohne Lösungswege.
Aufgabe 8 war komplett richtig.

4) Ein Kubikmeter frischer Gartenerde enthält 12g-N als Nitrat. Die Rohdichte der frischen Erde beträgt 600kg/m³.
Ein Bodeneluat wurde durch die Mischung von 10g Gartenerde (frisch) und 100ml destilliertem Wasser hergestellt. Berechnen Sie die Stickstoff-Konzentration [mg/l-N] im Eluat!
12g N pro 600kg. 0,0002g N/10g. 0,0002g N/100mL = 0,00002g/L =0,02mg/L. Voraussetzung: Sämtliches N wird eluiert.
-> Ich glaube, das N soll nicht eluiert werden. Ergebnis ist; Nitrat-N-Konzentration: 1,9 mg/l-N
aber wie komm ich dadrauf??

6) Sie haben mit 10,4g Gartenerde und 100ml Wasser ein Eluat hergestellt. Im Eluat wurde mit einer Schnellmethode Eisen (Fe2+) gemessen. Der Messwert betrug 3,2 +/-0,5 mg/l-Fe2+. Hinweis: Die Gartenerde enthält 40% Wasser.
a) Berechnen Sie den Fe2+-Gehalt in 1kg der frischen Gartenerde.
b) Berechnen Sie den Fe2+-Gehalt in 1kg Trockenmasse der Gartenerde.
3,2mg/L Fe2+ in 100mL, stammend aus 10,4g Erde. 1000g hat somit ca. 96,15 mehr, also 307mg/1kg Frischmasse.
307mg/1kg Frischmasse, stammend aus 600g Trockenmasse. 1000g Trockenmasse hat somit 66,67% mehr Eisen, also 511,7mg/1kg Trockenmasse.
-> 3,2mg/l Fe2+ sind in 100ml Wasser und 10,4g Erde zusammen
Lösung ist für a) 32 +/-5,0 mg/kg; b) 53 +/-8,3 mg/kg
und ich hab keine Ahnung wie man darauf kommt .... ne idee?

7) Um die NH+4(+ oben 4 unten)-N-Konzentration in einem Bodeneulat zu bestimmen, wurden die folgenden Proben photometrisch gemessen:
Extinktion Bodeneluat (original) = 0,45
Estinktion Bodeneluat +10mg/l-Ammonium = 0,80
a) Berechnen Sie die NH+4-N-Konzentration des Bodeneluats.
b) Berechnen Sie die NH+4-Konzentration des Bodeneluats. reicht hier vielleicht das Stichwort "Lambert-Beer'sches Geset"?
-> das hab ich vor mir, da ich aber echt überhaupt keine Grundkenntnisse habe, weiß ich leider nicht was ich damit mache!? Was ist denn der molare dekadischer Extinktionskoeffizient?

Aber liebe Leute, noch mal vielen Dank!! Ich bin echt beigeister!!
LG Marie
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Alt 15.07.2010, 18:13   #7   Druckbare Version zeigen
jag Männlich
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Beiträge: 17.611
AW: Chemie II – Stöchiometrisches Rechnen und quantitative Analytik für Ingenieure

Zitat:
4) Ein Kubikmeter frischer Gartenerde enthält 12g-N als Nitrat. Die Rohdichte der frischen Erde beträgt 600kg/m³.
Ein Bodeneluat wurde durch die Mischung von 10g Gartenerde (frisch) und 100ml destilliertem Wasser hergestellt. Berechnen Sie die Stickstoff-Konzentration [mg/l-N] im Eluat!
12g N pro 600kg. 0,0002g N/10g. 0,0002g N/100mL = 0,00002g/L =0,02mg/L. Voraussetzung: Sämtliches N wird eluiert.
-> Ich glaube, das N soll nicht eluiert werden. Ergebnis ist; Nitrat-N-Konzentration: 1,9 mg/l-N
aber wie komm ich dadrauf??
Mit "N" ist wohl Nitrat gemeint. Dann hab ich mich (sogar zweimal) verrechnet. Das Volumen der Probenlösung beträgt 100mL Wasser und ca. 16,76mL Bodenprobe. Gesamt 0,11667L, in denen sich 0,0002g Stickstoff (in Form von Nitrat) = 0,0017g/L = 1,71mg/L befinden.

1,9mg/L kommt bei mir nicht raus.

Gruß

jag
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Alt 15.07.2010, 18:18   #8   Druckbare Version zeigen
jag Männlich
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Beiträge: 17.611
AW: Chemie II – Stöchiometrisches Rechnen und quantitative Analytik für Ingenieure

Zitat:
6) Sie haben mit 10,4g Gartenerde und 100ml Wasser ein Eluat hergestellt. Im Eluat wurde mit einer Schnellmethode Eisen (Fe2+) gemessen. Der Messwert betrug 3,2 +/-0,5 mg/l-Fe2+. Hinweis: Die Gartenerde enthält 40% Wasser.
a) Berechnen Sie den Fe2+-Gehalt in 1kg der frischen Gartenerde.
b) Berechnen Sie den Fe2+-Gehalt in 1kg Trockenmasse der Gartenerde.
3,2mg/L Fe2+ in 100mL, stammend aus 10,4g Erde. 1000g hat somit ca. 96,15 mehr, also 307mg/1kg Frischmasse.
307mg/1kg Frischmasse, stammend aus 600g Trockenmasse. 1000g Trockenmasse hat somit 66,67% mehr Eisen, also 511,7mg/1kg Trockenmasse.
-> 3,2mg/l Fe2+ sind in 100ml Wasser und 10,4g Erde zusammen
Lösung ist für a) 32 +/-5,0 mg/kg; b) 53 +/-8,3 mg/kg

und ich hab keine Ahnung wie man darauf kommt .... ne idee?
Meiner Meinung nach sind die gegebenen Ergebnisse (rot) nicht richtig, da man hier nicht den Gehalt in der frischen Erde bzw. der Trockenmasse sondern in den Aufschlämmungen ermittelt. Vielleicht kann ja noch jemand nachrechnen.

Gruß

jag
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Alt 15.07.2010, 18:32   #9   Druckbare Version zeigen
jag Männlich
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AW: Chemie II – Stöchiometrisches Rechnen und quantitative Analytik für Ingenieure

Zitat:
7) Um die NH+4(+ oben 4 unten)-N-Konzentration in einem Bodeneulat zu bestimmen, wurden die folgenden Proben photometrisch gemessen:
Extinktion Bodeneluat (original) = 0,45
Estinktion Bodeneluat +10mg/l-Ammonium = 0,80
a) Berechnen Sie die NH+4-N-Konzentration des Bodeneluats.
b) Berechnen Sie die NH+4-Konzentration des Bodeneluats. reicht hier vielleicht das Stichwort "Lambert-Beer'sches Geset"?
-> das hab ich vor mir, da ich aber echt überhaupt keine Grundkenntnisse habe, weiß ich leider nicht was ich damit mache!? Was ist denn der molare dekadischer Extinktionskoeffizient?
Der "molare dekadische Extinktinskoefizient" ist die Eigenschaft der Verbindung, das Licht zu absorbieren. Sie ist konstant. c ist die Konzentration, d die Schichtdicke (ebenfalls konstant). E ist jeweils gegeben.

Mann kann dann schreiben:

0,45 = *c * d und

0,80 = * (c + 10mg/L NH4+) * d

Zwei Gleichungen, eine Unbekannte.

Man erhält so das NH4+. Der Zusammenhang mit dem darin enthaltenen Stickstoff ist über die Molmassen gegeben: Ammoniak 14 + 4 = 18g/mol, Stickstoff = 14g/mol. 1mg Ammoniak entspricht 14/18 Stickstoff.

Die Aufgaben sind etwas unscharf formuliert.

Gruß

jag
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Alt 15.07.2010, 18:39   #10   Druckbare Version zeigen
jag Männlich
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AW: Chemie II – Stöchiometrisches Rechnen und quantitative Analytik für Ingenieure

Zitat:
2) Kohlenstoff hat zwei stabile Isotope: 12C und 13C. Zeigen Sie drei Isotopologe von Tetrachlormethan das und geben Sie die Molmassen an.
Da wäre ich mal auf die Lösung gespannt. Es gibt nämlich nur 12CCl4 und 13CCl4. Molmasse einmal 154g/mol und 155g/mol.

Oder soll man die Iosotope von Cl mitberücksichtigen? Das läßt die Fragestellung aber eigentlich nur indirekt vermuten.

Gruß

jag
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Alt 15.07.2010, 18:48   #11   Druckbare Version zeigen
jag Männlich
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AW: Chemie II – Stöchiometrisches Rechnen und quantitative Analytik für Ingenieure

Zitat:
5) Der pH-Wert der Bodenprobe "Sakura" wurde durch einen Schnelltest untersucht. Für die Boodenprobe werden 10g Boden und 100ml destilliertem Wasser gemischt und ein Bodeneluat hergestellt. Die Bodeprobe enthält 30% Wasser. Der pH-Wert beträgt 6,0.
Wie ist der pH-Wert, wenn er nur auf das Bodenwasser von der Bodenprobe bezogen wird?
pH 6,0 entspricht c H+ 10-6. In 100mL + 3mL Wasser befinden sich dann 10-6mol/L/0,103L = 0,0000097mol H+-Ionen. Diese müssten sich dann auf das "Bodenwasser" von 3mL ( /0,003L) beziehen: 0,00323mol/L. pH = 2,5. (Annahme: Bodendichte = 1g/ml)

Ich hoffe mal, dass ich die Aufgabe so "richtig" verstanden habe. Brrr. Welchen Lerneffekt haben solche Aufgaben?

Gruß

jag
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Alt 16.07.2010, 10:49   #12   Druckbare Version zeigen
MarieSophie weiblich 
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Beiträge: 6
AW: Chemie II – Stöchiometrisches Rechnen und quantitative Analytik für Ingenieure

Ich bin auf jeden Fall immer noch beeindruckt, dass das hier so gut funktioniert. Danke nochmal!

4) Ein Kubikmeter frischer Gartenerde enthält 12g-N als Nitrat. Die Rohdichte der frischen Erde beträgt 600kg/m³.
Ein Bodeneluat wurde durch die Mischung von 10g Gartenerde (frisch) und 100ml destilliertem Wasser hergestellt. Berechnen Sie die Stickstoff-Konzentration [mg/l-N] im Eluat!
12g N pro 600kg. 0,0002g N/10g. 0,0002g N/100mL = 0,00002g/L =0,02mg/L. Voraussetzung: Sämtliches N wird eluiert.
-> Ich glaube, das N soll nicht eluiert werden. Ergebnis ist; Nitrat-N-Konzentration: 1,9 mg/l-N
aber wie komm ich dadrauf??
Mit "N" ist wohl Nitrat gemeint. Dann hab ich mich (sogar zweimal) verrechnet. Das Volumen der Probenlösung beträgt 100mL Wasser und ca. 16,76mL Bodenprobe. Gesamt 0,11667L, in denen sich 0,0002g Stickstoff (in Form von Nitrat) = 0,0017g/L = 1,71mg/L befinden.

1,9mg/L kommt bei mir nicht raus.

Ich glaube ich habe was entscheindendes vergessen: "Die Trockensubstanz der Erde beträgt 55%"
-> Ändert das das Ergebnis?


7) Um die NH+4(+ oben 4 unten)-N-Konzentration in einem Bodeneulat zu bestimmen, wurden die folgenden Proben photometrisch gemessen:
Extinktion Bodeneluat (original) = 0,45
Estinktion Bodeneluat +10mg/l-Ammonium = 0,80
a) Berechnen Sie die NH+4-N-Konzentration des Bodeneluats.
b) Berechnen Sie die NH+4-Konzentration des Bodeneluats

0,45 = *c * d und
0,80 = * (c + 10mg/L NH4+) * d
-> wenn ich das umforme bekomme ich für c=13mg/l-NH4+-N raus -was das richtige Ergebnis für a ist
bei b) soll 17mg/l-NH4+ rauskommen. Die Molmasse von NH4+ ist 18. ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, was das genau heißt, wenn das N dabei steht bzw nicht dabei steht.

2) Kohlenstoff hat zwei stabile Isotope: 12C und 13C. Zeigen Sie drei Isotopologe von Tetrachlormethan das und geben Sie die Molmassen an. Da wäre ich mal auf die Lösung gespannt. Es gibt nämlich nur 12CCl4 und 13CCl4. Molmasse einmal 154g/mol und 155g/mol.
Oder soll man die Iosotope von Cl mitberücksichtigen? Das läßt die Fragestellung aber eigentlich nur indirekt vermuten.
-> Ich glaube die Isotope von Cl sollen berücksichtigt werden. Wenn da nur steht CCl4, dann kann ich die Molmasse bestimmen. Wenn jetzt aber ne 12 oder ne 13 davor steht, was muss ich dann anders machen -sorry, ich hab echt keine Grundkenntnisse...

5) Der pH-Wert der Bodenprobe "Sakura" wurde durch einen Schnelltest untersucht. Für die Boodenprobe werden 10g Boden und 100ml destilliertem Wasser gemischt und ein Bodeneluat hergestellt. Die Bodeprobe enthält 30% Wasser. Der pH-Wert beträgt 6,0.
Wie ist der pH-Wert, wenn er nur auf das Bodenwasser von der Bodenprobe bezogen wird?
pH 6,0 entspricht c H+ 10-6. In 100mL + 3mL Wasser befinden sich dann 10-6mol/L/0,103L = 0,0000097mol H+-Ionen. Diese müssten sich dann auf das "Bodenwasser" von 3mL ( /0,003L) beziehen: 0,00323mol/L. pH = 2,5. (Annahme: Bodendichte = 1g/ml)
Finde die Lösung schlüssig, nur dummerweise sagt mein blödes Ergebnisblatt wieder was anderes; soll 4,5 rauskommen ...

Vielen DAnk noch mal
Lg Marie
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Alt 16.07.2010, 10:57   #13   Druckbare Version zeigen
jag Männlich
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AW: Chemie II – Stöchiometrisches Rechnen und quantitative Analytik für Ingenieure

Zitat:
4) Ein Kubikmeter frischer Gartenerde enthält 12g-N als Nitrat. Die Rohdichte der frischen Erde beträgt 600kg/m³.
Ein Bodeneluat wurde durch die Mischung von 10g Gartenerde (frisch) und 100ml destilliertem Wasser hergestellt. Berechnen Sie die Stickstoff-Konzentration [mg/l-N] im Eluat!
12g N pro 600kg. 0,0002g N/10g. 0,0002g N/100mL = 0,00002g/L =0,02mg/L. Voraussetzung: Sämtliches N wird eluiert.
-> Ich glaube, das N soll nicht eluiert werden. Ergebnis ist; Nitrat-N-Konzentration: 1,9 mg/l-N
aber wie komm ich dadrauf??
Mit "N" ist wohl Nitrat gemeint. Dann hab ich mich (sogar zweimal) verrechnet. Das Volumen der Probenlösung beträgt 100mL Wasser und ca. 16,76mL Bodenprobe. Gesamt 0,11667L, in denen sich 0,0002g Stickstoff (in Form von Nitrat) = 0,0017g/L = 1,71mg/L befinden.

1,9mg/L kommt bei mir nicht raus.

Ich glaube ich habe was entscheindendes vergessen: "Die Trockensubstanz der Erde beträgt 55%"
-> Ändert das das Ergebnis?
Dann muss man im rot gekennzeichneten Schritt nicht /100mL sondern 104,5mL dividieren, da offenbar angenommen wird, die 45% Feuchte der Erde wird vollständig mit eluiert. Dann kommt man tatsächlich auf 1,91mg/L.

Das ist aber im Grundsatz falsch, weil das so einfach nicht geht.

Gruß

jag
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Alt 16.07.2010, 11:03   #14   Druckbare Version zeigen
jag Männlich
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AW: Chemie II – Stöchiometrisches Rechnen und quantitative Analytik für Ingenieure

Das Isotop 12C hat 6 Protonen und 6 Neutronen, damit Masse bezogen auf 1 mol = 12g/mol (Das ist dann auch die Definitionbasis fürs Molgewicht).

Das Isotop 13C hat 6 Protonen und 7 Neutronen, damit Masse bezogen auf 1mol = 13g/mol.

Üblicherweise wird mit dem natürlich vorkommenden Gemisch der Isotope gerechnet, bei C wäre das 12,011g/mol, bei Chlor 35,4527g/mol.

Isotopologe wären dann z.B.

12C35Cl36Cl3
13C35Cl36Cl3
13C35C236Cl2

Bitte mal für die 3 "CCl4" die jeweiligen Molmassen berecnen.

Gruß

jag
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Alt 16.07.2010, 11:14   #15   Druckbare Version zeigen
jag Männlich
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Zitat:
7) Um die NH+4(+ oben 4 unten)-N-Konzentration in einem Bodeneulat zu bestimmen, wurden die folgenden Proben photometrisch gemessen:
Extinktion Bodeneluat (original) = 0,45
Estinktion Bodeneluat +10mg/l-Ammonium = 0,80
a) Berechnen Sie die NH+4-N-Konzentration des Bodeneluats.
b) Berechnen Sie die NH+4-Konzentration des Bodeneluats

0,45 = *c * d und
0,80 = * (c + 10mg/L NH4+) * d
-> wenn ich das umforme bekomme ich für c=13mg/l-NH4+-N raus -was das richtige Ergebnis für a ist
bei b) soll 17mg/l-NH4+ rauskommen. Die Molmasse von NH4+ ist 18. ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, was das genau heißt, wenn das N dabei steht bzw nicht dabei steht.
Stickstoff hat ein Atomgewicht von 14g/mol. Ammonium NH4 von 14 + 4*1 (für die 4 Wasserstoffe) = 18g/mol. Ammonium ist also um den Faktor 18/14 schwerer als Stickstoff. Wenn man eine Angabe in "N" hat und möchte in NH4+ umrechnen. Muss man entsprechen mit dem Faktor multiplizieren. Kommt dann 17mg/L raus.

Üblichweise wird in einer bestimmten chemischen Form eine Messung durchgeführt und dann auf den gewünschten Paratmeter heruntergerechnet. In der Landwirtschaft wird z.B. der Stickstoffgehalt von Düngern häufig in "Gesamt-N" angegeben und stellt die Summe aller stickstoffhaltigen Düngerbestendteile dar.

Gruß

jag
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