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Alt 17.03.2010, 11:38   #1   Druckbare Version zeigen
Kelly-1987 weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 5
Schwermetalluntersuchung im organischen Gewebe

Hallo Leute, eine Mitschülerin und ich wollen im Rahmen eines Projektes Schwermetalle im organischen Gewebe (Fisch/Krabben) untersuchen. Meine Frage ist ob ein Aufschluss mit Königswasser ausreicht oder ob man zusätzlich eine weitere Probenvorbehandlung benötigt. Dsmke für eure Hilfe.
Kelly-1987 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.03.2010, 18:16   #2   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
AW: Schwermetalluntersuchung im organischen Gewebe

Für Gewebeproben sollte ein Königswasseraufschluss eigentlich ausreichen.
Womit wollt ihr welche Schwermetalle messen?
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Alt 17.03.2010, 18:59   #3   Druckbare Version zeigen
Kelly-1987 weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 5
AW: Schwermetalluntersuchung im organischen Gewebe

Wir wollen es mit AAS nachweisen. Also die üblichen drei Verdächtigen Quecksilber, Cadmium und Blei. Ich weiss das ein Königswasseraufschluss bei Bodenproben ausreicht, bin mir aber unsicher da es ja fettiges Gewebe handelt und ob Königswasser eben auch Fett vollständig löst.
Kelly-1987 ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 17.03.2010, 22:23   #4   Druckbare Version zeigen
kaliumcyanid Männlich
Mitglied
Beiträge: 18.816
AW: Schwermetalluntersuchung im organischen Gewebe

Welches AAS steht denn genau zur Verfügung? Ich wage mal zu behaupten, dass die Konzentrationen für Flammen-AAS zu niedrig sind.

Bestimme selbst Blei/Quecksilber/Cadmium in Pflanzendrogen (beruflich), Blei und Cadmium über Graphitrohr-AAS und Quecksilber über FIMS. Eine Aufschluss-Referenzsubstanz ist eine Fischleber, also so ziemlich genau eure Matrix. Das ganze organische Zeug geht bei den üblichen Aufschlussbedingungen kaputt, keine Sorge

Ideal wäre wohl ein ICP.
kaliumcyanid ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.03.2010, 23:20   #5   Druckbare Version zeigen
Kelly-1987 weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 5
AW: Schwermetalluntersuchung im organischen Gewebe

Danke dir für die Antwort. Ein Perkin-Elmer AAS inklusive Graphitrohr steht uns zur Verfügung. Leider kein ICP geschweige den FIMS. Ich dachte Quecksilber wäre auch mit AAS möglich oder liege ich komplett falsch?
Kelly-1987 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.03.2010, 09:43   #6   Druckbare Version zeigen
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nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
AW: Schwermetalluntersuchung im organischen Gewebe

Blei und Cadmium sollten mit dem AAS in Ordnung gehen. Quecksilber funktioniert nicht mit Graphit, da benötigst du ein Hydrid-AAS.
Wikipedia reference-linkAtomspektroskopie
Zitat:
Kaltdampftechnik
Als Unterform der Hydridtechnik ist die Kaltdampftechnik (CV-AAS) aufzufassen. Hierbei wird mit Hilfe eines Reduktionsmittels kein Hydrid, sondern atomares Quecksilber generiert. Das Reduktionsmittel kann, wie oben, Natriumborhydrid NaBH4 sein, häufiger wird jedoch Zinn (II) chlorid verwendet, das eine höhere Empfindlichkeit bietet und weniger zu Schaumbildung neigt. Bei Quecksilber spricht man von Kaltdampftechnik, da die Quarzzelle nicht beheizt sein muss und keine Aktivierungsenergie für eine Zersetzung des Hydrids benötigt wird. Trotzdem ist ein leichtes Erwärmen auf 50 bis 100 °C vorteilhaft, damit sich kein Wasserdampf in der Küvette absetzt, was die Empfindlichkeit stören kann.
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Alt 18.03.2010, 19:39   #7   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.862
AW: Schwermetalluntersuchung im organischen Gewebe

Zitat:
Zitat von TanHil Beitrag anzeigen
Quecksilber funktioniert nicht mit Graphit, da benötigst du ein Hydrid-AAS.
Oder Polarographie mit rotierender Au Elektrode.
__________________
"Old geochemists never die, they merely reach equilibrium." (Antonio C. Lasaga ?)
ricinus ist offline   Mit Zitat antworten
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