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Alt 26.02.2010, 01:20   #1   Druckbare Version zeigen
Steelhammer Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 42
Potentiometrische Titration

Hallo!

Ich habe hier folgende Aufgabe, die ich demnächst praktisch im Labor ausführen soll. Nun soll ich vorab auf rechnerische Lösungen kommen.

Potentiometrische Titration
Teil1: Titerbestimmung der 0,02 molaren KMnO4-Lösung

Einwage von 152,33mg Natriumoxalat mittels Wageschiffchen. Auffüllen auf 200ml mit DI-Wasser. Zugabe von 10ml verdünnter Schwefelsäure(ca. 1/4verdünnt). Nun erwärmen auf 80C°.

Füllen Sie die Bürette und mit der einzustellenden KMnO4-Lösung und titrieren Sie die heiße Oxalat-Lösung derart, dass man vor jeder neuen Zugabe so lange wartet, bis sich die Lösung völlig entfärbt hat.

Bestimmen Sie die Konzentration der KMnO4-Lösung!

Was ich wohl wissen muss ist der Äquivalenzpunkt, da hier ja die gleiche Menge in ml beider Stoffe vorliegt. Ich frage mich nur, wie ich das errechnen soll, bräuchte einen Denkanstoß.
Steelhammer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.02.2010, 09:48   #2   Druckbare Version zeigen
Sponk Männlich
Mitglied
Beiträge: 966
AW: Potentiometrische Titration

Zitat:
Zitat von Steelhammer Beitrag anzeigen
Was ich wohl wissen muss ist der Äquivalenzpunkt
Die "Fundamentalgleichung" der Titration lautet:
{z_1 \,\cdot\, c_1 \,\cdot\, f_1 \,\cdot\, V_1 \;=\; z_2 \,\cdot\, c_2 \,\cdot\, f_2 \,\cdot\, V_2}
Dabei steht z für die Wikipedia reference-linkÄquivalentzahl, c für die (Nenn-/Soll-)Wikipedia reference-linkStoffmengenkonzentration, f für den Wikipedia reference-linkTiter (Chemie) und V für das Lösungsvolumen der jeweiligen Spezies.

z ergibt sich bei Säure-Base-Titrationen aus der Anzahl der von der Säure abgegebenen bzw. der Base aufgenommenen Protonen und bei Redox-Titrationen aus der Anzahl der vom Reduktionsmittel abgegebenen bzw. vom Oxidationsmittel aufgenommenen Elektronen.

Das Produkt aus Nennkonzentration und Titer (c·f) kann auch zu einer Stoffmengenkonzentration c' zusammengefasst werden.
__________________
Alle Verallgemeinerungen sind falsch, immer und überall.
Sponk ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.02.2010, 18:14   #3   Druckbare Version zeigen
Steelhammer Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 42
AW: Potentiometrische Titration

Reaktionsgleichung:

{5 Na_2C_2O_4+2KMnO_4 ------> CO_2 + Mn^2+}

formel nicht ganz ausgeglichen...

n=m/M
n(Oxalat)= 0,15233g/134g/Mol= 0,001
c=n/V V=200ml=0,2L
c= 0,001/0,2= 0,005 Mol/L

links: oxalat und rechts:KMnO4

2*0,005Mol/L*0,2L*f1= 5*0,02Mol/L*V2*f2
V2= 0,02*f1/f2

Stimmt das so weit? Die beiden Titer dann mittels: n=V*f*c berechnen?
Steelhammer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.02.2010, 00:30   #4   Druckbare Version zeigen
Steelhammer Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 42
AW: Potentiometrische Titration

Mich wundert halt, dass man die Konzentration von KMnO4 angeben soll, obwohl sie in der Aufgabenstellung schon drin steht.
Steelhammer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.02.2010, 00:58   #5   Druckbare Version zeigen
Sponk Männlich
Mitglied
Beiträge: 966
AW: Potentiometrische Titration

Zitat:
Zitat von Steelhammer Beitrag anzeigen
Mich wundert halt, dass man die Konzentration von KMnO4 angeben soll, obwohl sie in der Aufgabenstellung schon drin steht.
In der Aufgabenstellung ist die Nennkonzentration oder Sollkonzentration angegeben: Die KMnO4-Lösung soll 0,02 molar sein. Mit Hilfe der Titration einer definierten Natriumoxalat-Menge (Wikipedia reference-linkUrtitersubstanz) kann nun die Abweichung von der Nennkonzentration/der Titer f der Lösung/der Korrekturfaktor der Sollkonzentration ermittelt werden.


Zitat:
Zitat von Steelhammer Beitrag anzeigen
Titerbestimmung der 0,02 molaren KMnO4-Lösung

Einwage von 152,33mg Natriumoxalat [...] Auffüllen auf 200ml [...]
Oxalat:
z = bekannt! (Teilgleichung aufstellen)
c·V = n = m/M = 152,33/134,01 mmol = 1,137 mmol
f = 1,00 (da Urtitersubstanz)
Permanganat:
z = bekannt! (Teilgleichung aufstellen)
c = 0,02 mol/l (Nennkonzentration)
f = gesucht! (Korrekturfaktor für die Nennkonzentration)
V = dieser Wert wird während der Titration bestimmt!
__________________
Alle Verallgemeinerungen sind falsch, immer und überall.
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