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Alt 15.02.2010, 13:53   #1   Druckbare Version zeigen
Biohazard88 Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 740
Löslichkeitsprodukt

Hallo

Folgende Frage: Das Löslichkeitsprodukt von Magnesiumhydroxid beträgt 8,9⋅10-12 mol3/L3. Berechnen Sie die
Löslichkeit des Salzes (in g/L) in einer wässrigen Lösung bei pH = 13.

Als erstes wird das Löslichkeitsprodukt aufgestellt:

L(Mg(OH)2)= c(Mg^2+)*c^2(OH)

Es ist doch richtiger hier die Konzentration der Hydroxidteilchen hoch 2 zu nehmen da dass Magnesiumhydroxid 2 OH Teilchen abgibt, oder?
Jetzt soweit alles einsetzen und umstellen.

L(MgOH)/c^2(OH)= c( Mg^2+)

dann kommt eine Konzentraion der Magnesiumteilchen von 8,9*10^10 raus. Ja und dann??
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MfG
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Alt 15.02.2010, 13:57   #2   Druckbare Version zeigen
Biohazard88 Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 740
AW: Löslichkeitsprodukt

Ach ich hab mit der Konzentraion der Oxoniumionen gerechnet. Ein pH wert von 13 entspricht ja einer OH Konzentraion von 0,1 mol/l
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Alt 15.02.2010, 14:22   #3   Druckbare Version zeigen
Bitti Männlich
Mitglied
Beiträge: 881
AW: Löslichkeitsprodukt

{K_L=c(Mg^{2+})\cdot c^2(OH^-)}
mit
{c(OH^-)=2c(Mg^{2+})+10^{pH-14}\cdot\frac{mol}{l}\\c(OH^-)=2c(Mg^{2+})+0.1\cdot\frac{mol}{l}}

Einsetzen, nach Mg2+ umstellen und mit der molaren Masse von Magnesiumhydroxid multiplizieren


Gruß Daniel
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Bitti ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.02.2010, 14:30   #4   Druckbare Version zeigen
Stoni5 Männlich
Mitglied
Beiträge: 65
AW: Löslichkeitsprodukt

Hallo,
das ist im Grunde nicht schwer:

Du hast ja die Konzentration von Mg2+-Ionen ausgerechnet, die in der Lösung sind. Auf einen Liter heißt es, dass genauso viel Mol an Mg2+-Ionen in Lösung sind. Nun berechnest du noch die molare Masse von Magnesiumhydroxid und mit der Stoffmenge und der Molaren Masse sollte es keine Schwierigkeiten sein, die Masse zu berechnen. Diese Masse (in g) auf einen Liter entspricht der Löslichkeit (g/L)

LG
Stoni5 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.02.2010, 14:36   #5   Druckbare Version zeigen
Biohazard88 Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 740
AW: Löslichkeitsprodukt

Ok, danke also nochmal zum Verständnis. Ich habe ja die Konzentration der Magnesiumteilchen rechne mit der Formel n=c*V die Stoffmenge aus such mir die molare Masse aus und habe dann die Masse?!
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Alt 15.02.2010, 15:01   #6   Druckbare Version zeigen
Bitti Männlich
Mitglied
Beiträge: 881
AW: Löslichkeitsprodukt

Das ist jetzt ganz einfach (wenn man dann schon c hat)

{\beta= \frac{m}{V}\\c=\frac{n}{V}}

Da wir wissen, dass n*M=m müssen wir nur noch die Stoffmengenkonzentration mit der molaren Masse von Magnesiumhydroxid multiplizieren.
also:
{c\cdot M=\frac{n}{V}\cdot M = \frac{n\cdot M}{V} =\frac{m}{V} = \beta}


Gruß Daniel
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Bitti ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.02.2010, 15:05   #7   Druckbare Version zeigen
Stoni5 Männlich
Mitglied
Beiträge: 65
AW: Löslichkeitsprodukt

Hallo,
ja genau, und weil man davon ausgeht, dass alles bei einem Liter stattfindet (wenn nichts anderes dasteht), muss du die Konzentration gar nicht umgehen, sondern kannst von der Konzentration gleich auf die Stoffmengen schließen

LG
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Alt 15.02.2010, 15:13   #8   Druckbare Version zeigen
Bitti Männlich
Mitglied
Beiträge: 881
AW: Löslichkeitsprodukt

Zitat:
Zitat von Stoni5 Beitrag anzeigen
Hallo,
ja genau, und weil man davon ausgeht, dass alles bei einem Liter stattfindet (wenn nichts anderes dasteht), muss du die Konzentration gar nicht umgehen, sondern kannst von der Konzentration gleich auf die Stoffmengen schließen

LG
Es wurde doch die ganze Zeit nur mit Konzentrationen gerechnet. Der weg, der dann immer richtig ist, um von der Stoffmengenkonzentration zur Massenkonzentration zu kommen, ist der von mir gepostete über die Multiplikation der Stoffmengenkonzentration mit der molare Masse.

Stoffmengen sind hier garnicht gesucht.


Außerdem sollte man trotzdem immer beachten, dass durch das Lösen von dem Salz auch immer Ionen mit in Lösung gehen (in dem Fall Hydroxid-ionen). In dem Fall macht das nicht viel aus, dass du die nicht beachtet hast, aber das kann bei anderen Salzen/Konzentrationen auch schnell mal "in die Hose gehen".



Gruß Daniel
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Bitti ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.02.2010, 15:34   #9   Druckbare Version zeigen
Biohazard88 Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 740
AW: Löslichkeitsprodukt

Vielen Dank an alle!
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Alt 15.02.2010, 18:42   #10   Druckbare Version zeigen
Stoni5 Männlich
Mitglied
Beiträge: 65
AW: Löslichkeitsprodukt

Hallo,

natürlich waren die Stoffmengen nicht gesucht, aber warum sollte ich mit so viele Gleichungen merken, wenn man sich das ganze auch herleiten kann? Ich kann ja für alles eine mathematische Formel aufstellen und mir merken, das bringt mir aber nichts, wenn ich im Studium genug wichtiger Formeln zu lernen habe. Da finde ich es dann besser, das sich einfach herzuleiten. Im Grunde macht man da auch nichts anderes, als bei dir in der Formel, nur eben nicht auf einen Schritt.
LG
Stoni5 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.02.2010, 18:56   #11   Druckbare Version zeigen
Bitti Männlich
Mitglied
Beiträge: 881
AW: Löslichkeitsprodukt

Das hat nix mit Formel auswendig lernen zu tun.
Wenn man geübt ist, sieht man das schon an den Einheiten.

Da finde ich es schwieriger, mir deinen Weg zu merken
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Bitti ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.02.2010, 21:49   #12   Druckbare Version zeigen
Stoni5 Männlich
Mitglied
Beiträge: 65
AW: Löslichkeitsprodukt

Hallo,
uns wurde an der Uni dieser Formelweg gar nicht gelehrt. Das sehe ich hier zum allerersten Mal. Uns wurde es so beigebracht, wie von mir angewendet und das führt genauso jedes Mal ans Ziel

LG
Stoni5 ist offline   Mit Zitat antworten
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