Allgemeine Chemie
Buchtipp
Chemie
Theodore L. Brown / H. Eugene LeMay / Bruce E. Bursten
69,95 €

Buchcover

Anzeige
Stichwortwolke
forum

Zurück   ChemieOnline Forum > Naturwissenschaften > Chemie > Allgemeine Chemie

Hinweise

Allgemeine Chemie Fragen zur Chemie, die ihr nicht in eines der Fachforen einordnen könnt, gehören hierher.

Anzeige

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
Alt 13.01.2010, 15:09   #1   Druckbare Version zeigen
ehemaliges Mitglied  
nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
Fluorid-Dekomplexierung mit EDTA

Hallo,
ich habe folgendes Problem und keine Ahnung:
Ich soll Fluorid mittels ISE bestimmen in einer Matrixlösung, die als Störionen Ca, Mg, B und Al enthält. Als Puffer nehme ich EDTA (Titriplex III).

Die Dekomplexierung des Fluorid mit EDTA bzw. Komplexbildung mit Ca, Mg; B funktioniert ohne weiteres. Nur bei Aluminium gibts Schwierigkeiten.

Ich würde gerne eine fachliche Erklärung dafür haben, warum das mit Ca, Mg, B funktioniert und warum mit Al nicht (Thema Lewissäuren etc.)

Vielen Dank!
  Mit Zitat antworten
Anzeige
Alt 13.01.2010, 15:48   #2   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.863
AW: Fluorid-Dekomplexierung mit EDTA

Meiner Meinung nach ist das durch die kinetische Inertie der Al3+ Komplexe zu erklären. Wenn man aus Al3+(aq) den EDTA Komplex bilden will, muss man 10 min. lang kochen. Ähnlich wird es wohl so sein, wenn man den Fluoridkomplex haben will. Die Al3+ Komplexe sind wunderbar stabil, aber eben auch inert.

lg
__________________
"Old geochemists never die, they merely reach equilibrium." (Antonio C. Lasaga ?)
ricinus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.01.2010, 10:57   #3   Druckbare Version zeigen
ehemaliges Mitglied  
nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
AW: Fluorid-Dekomplexierung mit EDTA

Hallo,
Danke für die schnelle Antwort. Um den ZH ausführlicher zu beschreiben: Meine Matixlösung ist eine Natrium-Wolframat-Lauge und o.g. Störionen und auch Fluorid. Und das Fluorid soll online mit ISE bestimmt werden unter Maskierung der Störionen mit EDTA (Titriplex IV nehm ich dafür, TISAB-Puffer).
Warum klappt das mit Ca und Bor so gut?
Mit Mg funktioniert es auch, die Spannungwerte sind allerdings merklich höher als bei Ca und Bor. Wenn ich Mg und Al zusammen in die Lösung gebe, sind die Störungen noch größer.
Bei Al habe ich eine Fluoridwiederfindungsrate von 70-80%.
Was für Eigenschaften haben die Elemente, dass es bei den einen klappt und bei Al nicht?
Was heißt, man muss Al kochen? Dass die ganze Lauge gekocht werden muss und der Rückstand dann weiterbearbeitet wird? Hat dieses Verfahren einen Fachnamen?
  Mit Zitat antworten
Anzeige


Antwort

Lesezeichen

Stichworte
edta, fluorid, fluoridelektrode, komplex, komplexbildung

Themen-Optionen
Ansicht

Gehe zu

Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Konzentration von Fluorid-Ionen - mit Löslichkeitsprodukt? momentaufnahme Schwerpunktforum: pH-Wert und Gleichgewichtsberechnungen 2 10.10.2010 15:47
Ni-Best. mit EDTA Runner64 Analytik: Quali. und Quant. Analyse 4 23.02.2010 12:31
Facharbeit: Jodsalz (mit oder ohne Fluorid) lj2005 Lebensmittel- & Haushaltschemie 4 06.03.2006 10:06
Vollanalyse mit Fluorid chemfamily Analytik: Quali. und Quant. Analyse 15 07.07.2005 22:15
Fluorid-Nachweis mit [Fe(SCN)6]3- Lösung lascarabea Analytik: Instrumentelle Verfahren 8 21.04.2005 07:28


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 16:56 Uhr.



Anzeige