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Alt 17.12.2009, 23:10   #1   Druckbare Version zeigen
ShaNooN  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 5
Experiment für Pufferfacharbeit

Hallo Chemiefreunde,

ich habe folgendes Problem: Ich muss eine Facharbeit schreiben. Theorie ist kein Problem, aber die Versuche.
Diese sollen "einem Leistungskurs angemessen" sein. Derzeit experementiere ich mit Blut, titriere es usw...
Desweiteren habe ich mir überlegt, einen Puffer im (Wald)Boden nachzuweisen.
Das einzige was jetzt noch fehlt wäre ein Versuch der Puffer aus der Industrie/Technik behandelt und in der Schule durchzuführen ist. Spontan dachte ich an Redoxreaktionen, da das Redoxpotenzial ja auch pH-Abhäig ist.
Meine Frage an euch ist jetzt:
Kennt ihr iwelche Versuche/chemische Reaktionen/Verfahrenstechniken etc, die eines Puffers bedürfen , die in der Technik essentiel sind und die man in eine Facharbeit miteinfließen lassen könnte?
Über hilfreiche Antworten wäre ich euch echt sehr sehr dankbar

ShaNooN
ShaNooN ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.12.2009, 23:19   #2   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
AW: Experiment für Pufferfacharbeit

Langsam: Was hat ein Puffer mit Redoxreaktionen zu tun?
bm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.12.2009, 23:40   #3   Druckbare Version zeigen
ShaNooN  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 5
AW: Experiment für Pufferfacharbeit

Erstmal nichts. Aber das Redoxpotential kann meines Wissens nach auch pH abhänig sein. Außerdem kann sich das Milieu doch während die Reaktion abläuft ändern oder geht das nicht? Sollte es gehenn bräuchte man einen Puffer um die Reaktionsbedingungen kostant zu halten. So war das gemeint
ShaNooN ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.12.2009, 00:49   #4   Druckbare Version zeigen
SokratesX Männlich
Mitglied
Beiträge: 166
AW: Experiment für Pufferfacharbeit

Zitat:
Zitat von ShaNooN Beitrag anzeigen
Außerdem kann sich das Milieu doch während die Reaktion abläuft ändern
Kann es das?
__________________
Sokrates.
Stellt eure Fachfragen bitte im Forum, nicht via PN.
SokratesX ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.12.2009, 19:20   #5   Druckbare Version zeigen
ShaNooN  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 5
AW: Experiment für Pufferfacharbeit

Ich dachte immer, dass bei Redoxgleichungen H30+ oder OH-Ionen entstehen, jedenfalls schreibt man das doch in die Redoxgleichung rein.
Meine eigentlich Frage ist, in welchen Bereichen Puffer in der Technik oder Industrie eingesetzt werden, und vorallem bei welchen Reaktionen. Da würdet ihr mir echt helfen.
ShaNooN ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 18.12.2009, 21:23   #6   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.861
AW: Experiment für Pufferfacharbeit

Zitat:
Zitat von SokratesX Beitrag anzeigen
Kann es das?
Ja, kann durchaus sein. Bei manchen Redoxreaktion werden H3O+ oder OH- verbraucht oder entstehen. Nur ist mir kein praktisches Beispiel einer Redoxreaktion bekannt, in dem es wichtig wäre, den pH Wert absolut konstant zu halten. Bei Titrationen mit Permanganat bspw arbeitet man in schwefelsaurem Milieu, aber der Schwefelsäureüberschuss ist so gross, dass der Verbrauch an Oxoniumionen durch die Redoxreaktion nicht weiter gross ins Gewicht fällt.
Was mir eben einfällt : in der Inversvoltammetrie wird bei der Abscheidung eines Metalls an der Arbeitselektrode meist in einem Puffer gearbeitet. Bei direkten polarographischen Bestimmungen übrigens auch. Und die elektrochemische Reduktion ist schliesslich auch eine Redoxreaktion. Vielleicht gibt das ja was her ?

lg
__________________
"Old geochemists never die, they merely reach equilibrium." (Antonio C. Lasaga ?)
ricinus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.12.2009, 21:54   #7   Druckbare Version zeigen
ShaNooN  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 5
AW: Experiment für Pufferfacharbeit

Zitat:
Zitat von ricinus Beitrag anzeigen
Was mir eben einfällt : in der Inversvoltammetrie wird bei der Abscheidung eines Metalls an der Arbeitselektrode meist in einem Puffer gearbeitet. Bei direkten polarographischen Bestimmungen übrigens auch. Und die elektrochemische Reduktion ist schliesslich auch eine Redoxreaktion. Vielleicht gibt das ja was her ?
Vielen Dank! Das werd ich mir auf alle Fälle dieses Wochenende anschauen. Wenn dir noch was einfällt schreib es bitte rein

Inzzwischen ist mir noch eine andere Frage gekommen. Und zwar habe ich in der Literatur recht viel zum Blutpuffer gefunden. Glaubt ihr man könne einen Blutpuffer quasi künstlich herstellen. Allein den Versuch fänd ich iwie interessant^^
ShaNooN ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.12.2009, 22:04   #8   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.861
AW: Experiment für Pufferfacharbeit

Zitat:
Zitat von ShaNooN Beitrag anzeigen
Glaubt ihr man könne einen Blutpuffer quasi künstlich herstellen. Allein den Versuch fänd ich iwie interessant^^
Natürlich, es ist ja bloss ein Kohlensäure-Hydrogencarbonatpuffer.
__________________
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ricinus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.12.2009, 11:17   #9   Druckbare Version zeigen
ShaNooN  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 5
AW: Experiment für Pufferfacharbeit

Naja ich dachte eigentlich noch in verbindung mit einen Phosphatpuffer und einen Eiweißpuffer, wobei letzere ja einen kleineren teil bilden. Die wollte ich da nämlich uach noch reinmischen.

Beim Hydorgencarbonatpuffer söse ich doch einfach das Salz und titriere solange mit z.B NaOH bis ich den gewünschten pH-Wert habe. So hab ich es jedenfalls gelesen, da im Inet aber auch viel schrott steht wollt ich hier nochmal nachfragen.
ShaNooN ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.12.2009, 13:04   #10   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.861
AW: Experiment für Pufferfacharbeit

Zitat:
Zitat von ShaNooN Beitrag anzeigen
Beim Hydorgencarbonatpuffer söse ich doch einfach das Salz und titriere solange mit z.B NaOH bis ich den gewünschten pH-Wert habe.
Hydrogencarbonat hat einen pKs von 10.40. Wenn du mit NaOH titrierst schiesst Du über 10.40 hinaus. Blut hat aber einen pH von 7.40. Mit Säure titrieren wäre imho also die bessere Idee.
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