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Alt 13.12.2009, 16:44   #1   Druckbare Version zeigen
Gesetzt  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 61
Zusammensetzung eines sulfidischen Erzes

Hallo ich habe Probleme bei folgender Aufgabe:

Anhand qualitativer Vorproben werden in einer Erzprobe als Bestandteile Siliciumdioxid,
Kupfer(II)-, und Eisen(II)-sulfid festgestellt. Nachfolgend wird eine (verkürzte und vereinfachte)
Analysenmethode für den metallischen Anteil angegeben.
A: m = 5,330 g der Erzprobe werden in Salpetersäure aufgelöst. Siliciumdioxid wird als
unlöslicher Teil abgetrennt. In der Lösung sind Sulfat-Ionen (Oxidation der SulfidIonen durch
Salpetersäure), Kupfer-(II)-Ionen und Eisen(III)-Ionen (Oxidation der Eisen(II)-Ionen durch
Salpetersäure). Bei der Oxidation durch Salpetersaure wird diese zu Stickstoffmonoxid
reduziert. Die Lösung wird mit deionisiertem Wasser auf V = 300 ml Volumen ergänzt und stellt
für die weiteren Analysen die Ausgangslösung dar.
B: Zur Bestimmung des Kupferanteils leitet man in V = 100 ml der sauren Ausgangslösung
Schwefelwasserstoff ein. Kupfer-(II)-sulfid setzt sich als Niederschlag ab und wird abgetrennt.
Anschließend löst man ihn wieder in Schwefelsäurelösuing auf und versetzt die angesäuerte
Lösung mit Kaliumiodid (im Überschuss). Die Kupfer(II)-Ionen werden zu Kupfer(I)-Ionen
reduziert,. aus Iodid wird Iod. Die Kupfer(I)-Ionen reagieren mit überschüssigen Jodidionen zu
schwerlöslichem Kupfer(I)-jodid. Das quantitativ entstandene Iod wird mit V = 6,15 ml einer
Natriumthiosulfat-Lösung, c(Na
2S2O3) = 0,05 mol/L, bestimmt. (Den Äquivalenzpunkt stellt man
durch das Verschwinden der blauen Farbe des Iod-StärkeKomplexes fest.)
C: 100 ml der Ausgangslösung werden mit amalgamierten Zink versetzt, damit eine Reaktion
der Eisen(III)-Ionen zu Eisen(II)-Ionen erfolgt. Für die titrimetrische Bestimmung der
Eisen(II)-Ionen benötigt man V = 12,3 ml Kaliumpermanganat-Lösung, c(KMnO
4) = 0,01 mol/L.
(Die Kupfer(II)-Ionen wurden vorher ausgefällt, um die Bestimmung nicht zu verfälschen.)
D. Um die Schwefelmenge im Erz zu bestimmen, werden 5,330 g des Erzes mit Luftsauerstoff
geröstet. Das dabei entstehende Schwefeldioxidgas leitet man in 100 mL einer schwefelsauren
0,05 molaren Wasserstoffperoxidlösung ein, wodurch das Schwefeldioxid zu Schwefelsäure
oxidiert wird. Die überschüssige Menge an Wasserstoffperoxid wird mit 44,8 mL einer 0,02 m

Kaliumpermanganatlösung im sauren Milieu titriert.

Als erstes sollen hier die Redoxgleichungen für das Auflösen der Sulfide in Salpetersäure aufgestellt werden.
Mein Ansatz:
3Fe2+ +3 H+ HNO3------>NO+2H2O+3Fe3+
Allerdings weiß ich nicht wo beim Kupfersulfid dann die Redoxreaktion der Kupferionen erfolgt da diese ja gleich bleiben. Oder muss ich die verschiedenen Oxidationszahlen der Sulfide betrachten bzw. beides zusammenbringen?

MfG
Gesetzt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.12.2009, 17:49   #2   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
AW: Zusammensetzung eines sulfidischen Erzes

Wenn Du die ein bisschen Mühe mit der Formatierung geben würdest, könnte man das besser lesen. Danke!

Bitte die Formatierungshilfen zum Hoch- und Tiefstellen benutzen:

oder

http://www.chemieonline.de/forum/announcement.php?f=21&a=54

Zum Probieren : http://www.chemieonline.de/forum/forumdisplay.php?f=27
bm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.01.2010, 19:46   #3   Druckbare Version zeigen
Gesetzt  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 61
AW: Zusammensetzung eines sulfidischen Erzes

Hallo ich habe Probleme bei folgender Aufgabe:

Anhand qualitativer Vorproben werden in einer Erzprobe als Bestandteile Siliciumdioxid,
Kupfer(II)-, und Eisen(II)-sulfid festgestellt. Nachfolgend wird eine (verkürzte und vereinfachte)
Analysenmethode für den metallischen Anteil angegeben.
A: m = 5,330 g der Erzprobe werden in Salpetersäure aufgelöst. Siliciumdioxid wird als
unlöslicher Teil abgetrennt. In der Lösung sind Sulfat-Ionen (Oxidation der SulfidIonen durch
Salpetersäure), Kupfer-(II)-Ionen und Eisen(III)-Ionen (Oxidation der Eisen(II)-Ionen durch
Salpetersäure). Bei der Oxidation durch Salpetersaure wird diese zu Stickstoffmonoxid
reduziert. Die Lösung wird mit deionisiertem Wasser auf V = 300 ml Volumen ergänzt und stellt
für die weiteren Analysen die Ausgangslösung dar.
B: Zur Bestimmung des Kupferanteils leitet man in V = 100 ml der sauren Ausgangslösung
Schwefelwasserstoff ein. Kupfer-(II)-sulfid setzt sich als Niederschlag ab und wird abgetrennt.
Anschließend löst man ihn wieder in Schwefelsäurelösuing auf und versetzt die angesäuerte
Lösung mit Kaliumiodid (im Überschuss). Die Kupfer(II)-Ionen werden zu Kupfer(I)-Ionen
reduziert,. aus Iodid wird Iod. Die Kupfer(I)-Ionen reagieren mit überschüssigen Jodidionen zu
schwerlöslichem Kupfer(I)-jodid. Das quantitativ entstandene Iod wird mit V = 6,15 ml einer
Natriumthiosulfat-Lösung, c(Na
2S2O3) = 0,05 mol/L, bestimmt. (Den Äquivalenzpunkt stellt man
durch das Verschwinden der blauen Farbe des Iod-StärkeKomplexes fest.)
C: 100 ml der Ausgangslösung werden mit amalgamierten Zink versetzt, damit eine Reaktion
der Eisen(III)-Ionen zu Eisen(II)-Ionen erfolgt. Für die titrimetrische Bestimmung der
Eisen(II)-Ionen benötigt man V = 12,3 ml Kaliumpermanganat-Lösung, c(KMnO
4) = 0,01 mol/L.
(Die Kupfer(II)-Ionen wurden vorher ausgefällt, um die Bestimmung nicht zu verfälschen.)
D. Um die Schwefelmenge im Erz zu bestimmen, werden 5,330 g des Erzes mit Luftsauerstoff
geröstet. Das dabei entstehende Schwefeldioxidgas leitet man in 100 mL einer schwefelsauren
0,05 molaren Wasserstoffperoxidlösung ein, wodurch das Schwefeldioxid zu Schwefelsäure
oxidiert wird. Die überschüssige Menge an Wasserstoffperoxid wird mit 44,8 mL einer 0,02 m

Kaliumpermanganatlösung im sauren Milieu titriert.

Als erstes sollen hier die Redoxgleichungen für das Auflösen der Sulfide in Salpetersäure aufgestellt werden.
Mein Ansatz:
{3Fe^2^+ +3 H^++ HNO^3------>NO+2 H2O+3Fe^3^+}
Allerdings weiß ich nicht wo beim Kupfersulfid dann die Redoxreaktion der Kupferionen erfolgt da diese ja gleich bleiben. Oder muss ich die verschiedenen Oxidationszahlen der Sulfide betrachten bzw. beides zusammenbringen?

Bin erst jetzt wieder dazu gekommen, habe leider keinen button gefunden zum Bearbeiten des Beitrags, daher hab ich ihn nochmal kopiert und formatiert.
Lg
Gesetzt ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 07.01.2010, 19:57   #4   Druckbare Version zeigen
wobue Männlich
Mitglied
Beiträge: 4.661
AW: Zusammensetzung eines sulfidischen Erzes

Zitat:
Zitat von Gesetzt Beitrag anzeigen
...
In der Lösung sind Sulfat-Ionen (Oxidation der SulfidIonen durch
Salpetersäure), Kupfer-(II)-Ionen und Eisen(III)-Ionen (Oxidation der Eisen(II)-Ionen durch
Salpetersäure). Bei der Oxidation durch Salpetersaure wird diese zu Stickstoffmonoxid
reduziert.
...
Als erstes sollen hier die Redoxgleichungen für das Auflösen der Sulfide in Salpetersäure aufgestellt werden.
Mein Ansatz:
3Fe2+ +3 H+ HNO3------>NO+2H2O+3Fe3+
Allerdings weiß ich nicht wo beim Kupfersulfid dann die Redoxreaktion der Kupferionen erfolgt da diese ja gleich bleiben. Oder muss ich die verschiedenen Oxidationszahlen der Sulfide betrachten bzw. beides zusammenbringen?

MfG
Die Reaktionsgleichung stimmt so nicht.
ich meine die sollte so aussehen (nicht ausgeglichen!):
FeS + NO3- + H+ -> NO + Fe3+ + SO42-
Analog die für das CuS
__________________
Wolfgang
wobue ist offline   Mit Zitat antworten
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