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Alt 02.12.2009, 22:03   #1   Druckbare Version zeigen
Maxga  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 61
Einige Fragen zur Elektrochemie, bitte um schnelle Antwort

Guten Tag,
ich hoffe es finden sich ein paar Leute ein, die mir schnell antworten können, da ich morgen Klausur schreibe, und jetz erst gemerkt habe, dass wir eigentlich nur auf Halbwissens-Basis geredet haben, und Dinge hingenommen haben.
Hier ein paar Fragen, wäre echt dankbar für Antworten!

1. Wieso gehen Metalle nur in ihrer eigenen Metallsalzlösung als Ionen in Lösung?

2. Bei der Kupferraffination.. Wieso gehen da Kupfer und alle unedleren Metalle in Lösung? Irgendwie durch die angelegte Spannung von 0,3V, aber wie genau ist das?

3. Bei der Bildung eines Lokalelementes, meinetwegen Zink und Kupfer, wieso löst sich bei Kontakt das Zink schneller auf? Es "opfert" sich, aber das Kupfer würde doch eh nicht angegriffen werden von der Säure?
Und ob das Zink die Elektronen direkt an die Wasserstoff-Ionen abgibt, oder erst an die Oberfläche des Zinks und dann an die Ionen - wo ist da der Unterschied?

4. Wodurch kommt es zu stande, dass manche Metalle, wie Aluminium, eine Oxidschicht bilden, und andere nicht?

5. Nochmal zur Kupferraffination, wieso wird die Lösung angesäuert?

Danke schonmal!

Grüße
Maxga ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.12.2009, 23:05   #2   Druckbare Version zeigen
Botanicus Männlich
Mitglied
Beiträge: 617
AW: Einige Fragen zur Elektrochemie, bitte um schnelle Antwort

Zitat:
Zitat von Maxga Beitrag anzeigen
1. Wieso gehen Metalle nur in ihrer eigenen Metallsalzlösung als Ionen in Lösung?

2. Bei der Kupferraffination.. Wieso gehen da Kupfer und alle unedleren Metalle in Lösung? Irgendwie durch die angelegte Spannung von 0,3V, aber wie genau ist das?

3. Bei der Bildung eines Lokalelementes, meinetwegen Zink und Kupfer, wieso löst sich bei Kontakt das Zink schneller auf? Es "opfert" sich, aber das Kupfer würde doch eh nicht angegriffen werden von der Säure?
Und ob das Zink die Elektronen direkt an die Wasserstoff-Ionen abgibt, oder erst an die Oberfläche des Zinks und dann an die Ionen - wo ist da der Unterschied?

4. Wodurch kommt es zu stande, dass manche Metalle, wie Aluminium, eine Oxidschicht bilden, und andere nicht?

5. Nochmal zur Kupferraffination, wieso wird die Lösung angesäuert?

Danke schonmal!

Grüße
zu 1) Wieso sollten sie das tun? Metalle gehen gar nicht in Lösung, bestenfalls werden sie oxidiert und dann ihre Ionen gelöst. Aber das ist abhängig vom Redoxpotential des Oxidationsmittels und nicht von der restlichen Lösung.

zu 2) Kupfer wird oxidiert, wenn die angelegte Spannung dazu ausreicht (habe den Wert nicht im Kopf). Alle unedlerern Metalle gehen dann gleich mit, da sie bei der entsprechenden Spannung natürlich erst recht oxidiert werden.

zu 3) Die Differenz im Elektronendruck der beiden Metalle macht Kupfer sozusagen noch edler und Zink noch unedler als sonst.

zu 4) Weil die Oxide mancher Metalle löslich sind und manche nicht. Und edle Metalle kommen eh nicht in die Versuchung ...

zu 5) Weil Cu2+ sonst schnell als Hydroxid (flockiger Schlunz) ausfällt. Die Säure hält's in Lösung!
Botanicus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.12.2009, 23:15   #3   Druckbare Version zeigen
Maxga  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 61
AW: Einige Fragen zur Elektrochemie, bitte um schnelle Antwort

Zitat:
Zitat von Botanicus Beitrag anzeigen
zu 1) Wieso sollten sie das tun? Metalle gehen gar nicht in Lösung, bestenfalls werden sie oxidiert und dann ihre Ionen gelöst. Aber das ist abhängig vom Redoxpotential des Oxidationsmittels und nicht von der restlichen Lösung.

zu 2) Kupfer wird oxidiert, wenn die angelegte Spannung dazu ausreicht (habe den Wert nicht im Kopf). Alle unedlerern Metalle gehen dann gleich mit, da sie bei der entsprechenden Spannung natürlich erst recht oxidiert werden.

zu 3) Die Differenz im Elektronendruck der beiden Metalle macht Kupfer sozusagen noch edler und Zink noch unedler als sonst.

zu 4) Weil die Oxide mancher Metalle löslich sind und manche nicht. Und edle Metalle kommen eh nicht in die Versuchung ...

zu 5) Weil Cu2+ sonst schnell als Hydroxid (flockiger Schlunz) ausfällt. Die Säure hält's in Lösung!
Danke erstmal für die Hilfe!

zu 1) Ok, aber bei einer galvanischen Zelle, lässt man doch für üblich die Metalle in ihre eigene Metallsalzlösung ragen, also z.B. Zn in ZnCl2. Wieso muss das in seine eigene Metallsalzlösung , wieso nicht in z.B. NaCl? Wieso haben Metalle nur in ihrere eigenen Metallsalzlösung eine gewisse Lösungstension, zu oxidieren und als Ionen in Lösung zu gehen?

Der Rest ist mir jetzt klar, danke!

Grüße
Maxga ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 02.12.2009, 23:23   #4   Druckbare Version zeigen
Botanicus Männlich
Mitglied
Beiträge: 617
AW: Einige Fragen zur Elektrochemie, bitte um schnelle Antwort

Zitat:
Zitat von Maxga Beitrag anzeigen
... bei einer galvanischen Zelle, lässt man doch für üblich die Metalle in ihre eigene Metallsalzlösung ragen, also z.B. Zn in ZnCl2.
Erstens ist es logisch, dass ich zunächst in beiden Halbzellen Metall und Ion habe. Dann kann nämlich prinzipiell die Reaktion auch in der anderen Richtung ablaufen (was man ja u.U. vor dem Versuch noch gar nicht weiß).

Vor allem aber berechnet man das Redoxpotential über die Nernstsche Gleichung bzw. (weil man keine Lust darauf hat) bedient sich der Standardwerte. Diese gelten aber nur für Standardbedingungen, also je 1 mol/l für alle gelösten, an der Reaktion beteiligten Stoffe. Also Cu in 1 M Cu2+-Lsg.
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